UPDATE 17. Juni 2021: Schiftliche Aufarbeitung der Sitzung 38 - Corona-Ausschuss: “Lohnende Verbrechen werden weiter verübt”

UPDATE 09. Februar 2021: Corona-Nothilfen jetzt! ARMUT IN DER PANDEMIE ---> Fordern Sie jetzt Corona-Nothilfen für die Ärmsten! MIT UNTERZEICHNEN

UPDATE 07. February 2021: Schulen ohne Not geschlossen? - Gefährlich und unwirksam - Indien läßt BioNTech-Impfstoff nicht zu + Kinder sind keine Pandemietreiber, T-Zellimmunität schützt

ICYMI: Dringende Mitteilung von Prof. Sucharit Bhakdi + WEM GEHÖRST DU? - WEM GEHÖRT DEIN LEBEN? + Diskriminierungsverbot von Ungeimpften duch Europarat ist ohne Bindungswirkung + Impfdesaster: Der Fisch stinkt immer vom Kopf her - Die ersten "Medienschaffenden" wachen auf

Bringt Euch mit Euren guten Fragen ein !

#Sitzung 38:

"Angriff auf Mensch und Gesellschaft"

Corona-Ausschuss hört die Experten: Univ.-Prof. Dr. Ulrike Kämmerer (Molekularbiologin), ehem. Gymnasiallehrer Gunnar Kaiser (Philosoph, Schriftsteller und Vlog-Autor), Molkularbiologe Markus Fiedler (untersucht Wikipedia und andere meinungsmanipuliernde Platformen), Anlagenbankier Catherine Austin-Fitts (ehm. Asst. Secr. of Housing, USA, solari.com), sowie Lungenfacharzt und Hygieniker Dr. Wolfgang Wodarg als medizin-wissenschaftlicher Berater.

Livestream - 05. Februar 2021 - 11:00 h MEZ mit Zuschauerbeteiligung ⇊

•Streamed live on Feb 05, 2020 - 10h MEZ - [Um in den Livestream Chat zu gelangen bitte direkt zum LiveChat] (Livechat nur auf diesem Re Streaming 2 backup- channel)

Stiftung Corona Ausschuss - Live Streams

Weiterer zukuenftiger Ersatz-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UC0p7HfE6RlVHLrbAy_NKdZA/videos

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Schiftliche Aufarbeitung der Sitzung 38

Corona-Ausschuss: “Lohnende Verbrechen werden weiter verübt”

Die 38. Sitzung der Stiftung Corona-Ausschuss behandelte die wissenschaftliche Kritik am “Drosten-PCR-Test”, Fragen zur Medizinethik und zum Menschenbild sowie weitere Aspekte und Risiken der genetischen “Impfung”. Schließlich ging es um Manipulationen der Meinungsbildung und die Rolle des Finanz- und Wirtschaftssystems.

Die Juristen der Stiftung Corona-Ausschuss trafen sich am 5. Februar 2021 in Berlin zu ihrer 38. Sitzung. Mit ihrer Arbeit verfolgen sie erklärtermaßen das Ziel, die Corona-Maßnahmen von Politik und Verwaltung zu untersuchen und einer öffentlichen sowie rechtlichen Bewertung zugänglich zu machen.

Der Titel der mehrstündigen Anhörung lautete “Angriff auf Mensch und Gesellschaft”. Hierzu berichtete die Zellbiologin und Immunologin Prof. Ulrike Kämmerer vom Stand der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem “Drosten-Protokoll” als Grundlage der weltweit eingesetzten PCR-Tests sowie der Philosoph und Schriftsteller Gunnar Kaiser von Aspekten der Medizinethik und des Menschenbildes vor dem Hintergrund einer technokratischen Gesellschaft (Teil I). Über weitergehende Aspekte und Risiken der mRNA-Technologie bei der sogenannten Corona-Schutzimpfung sowie über Manipulationen der Meinungsbildung durch Netzwerke aus Stiftungen, offiziellen Institutionen und Medien sprach der Biologe und Medienkritiker Markus Fiedler und über die Bedeutung des Finanz- und Wirtschaftssystems für politische und gesellschaftliche Entwicklungen Catherine Austin Fitts, Investmentbankerin und ehemalige Bundesbeauftragte für Wohnungswesen der US-Regierung (Teil II).

Der Lungenarzt und Epidemiologe Dr. Wolfgang Wodarg unterstützte auch in dieser Sitzung die Arbeit des Ausschusses. Er trug maßgeblich zur Aufklärung der Vorgänge rund um die “Schweinegrippe” im Jahr 2009 bei und kritisiert heute den Umgang mit der “Corona-Krise”. Als Experte berichtete Wodarg hierzu ausführlich in der ersten Ausschusssitzung. Gegen Behauptungen, er verbreite Falschmeldungen und Lügen insbesondere zum Einsatz der sogenannten PCR-Tests für die Registrierung von Corona-Befunden, hat Wodarg Ende November 2020 Klage“wegen Unterlassung, Widerruf und Schadensersatz” beim Landgericht Berlin erhoben.

Anhörung – Angriff auf Mensch und Gesellschaft

BERICHT DER ZELLBIOLOGIN UND IMMUNOLOGIN PROF. ULRIKE KÄMMERER

Zum PCR-Test und zu dessen Problemen beim “Nachweis” von Viren sowie zum sogenannten Drosten-Protokoll, welches über die Weltgesundheitsorganisation (WHO) global als Blaupause zur Erstellung von PCR-Tests zum “Nachweis von SARS-CoV-2” dient, hatte sich Kämmerer bereits in zwei Anhörungen eingehend geäußert. Während sie in der vierten Sitzung generell die Funktionsweise und Problematik des “Drosten-Tests” schilderte, erklärte sie in der 22. Sitzung die wissenschaftliche Kritik an der diesem Test zugrunde liegenden Studie. Kämmerer ist selbst Teil des vielköpfigen internationalen Teams von Wissenschaftlern, das in einer eigenen Begutachtung schwere wissenschaftliche Mängel der Drosten-Studie dokumentiert hat. Mit ihrem “Retraction-Paper” fordern die Experten vom Fachmagazin Eurosurveillance, dieses sogenannte Drosten-Protokoll zurückzuziehen. Prof. Christian Drosten ist selbst Mitherausgeber von Eurosurveillance, das das von ihm miterarbeitete Test-Protokoll im Januar 2020 in Rekordzeit wissenschaftlich begutachtet und veröffentlicht hatte.

Zum Stand der Dinge der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Drosten-Studie als “Ursünde der PCR und damit Startpunkt der Pandemie” und der Forderung nach dem Rückzug ihrer Veröffentlichung berichtete Kämmerer in dieser Sitzung. Hierzu hätten sie zahlreiche Anfragen erreicht und gebe es Neuigkeiten zu vermelden.

Am Drosten-Protokoll kritisierten die Wissenschaftler an vielen Punkten “schlechtes Handwerk”, weshalb die Arbeit keinen Bestand haben könne und zurückgezogen werden müsse.

“PCR ist eine ganz normale, banale Routinemethode in jedem Labor. Ich muss da kein Top-Virologe oder sonst was sein, sondern im Gegenteil: die Leute, die die tägliche Arbeit damit machen, die sehen viel schneller, wo die handwerklichen Fehler sind, als jemand, der irgendwo oben (…) schwebt. (…) Alle, die da [an der kritischen Begutachtung] beteiligt sind, und viele mehr, die uns hinterher angeschrieben und gesagt haben: ‘Wenn wir das gewusst hätten, hätten wir auch mitgearbeitet’, haben gesehen, da sind einfach massive handwerkliche Mängel, die so nicht stehenbleiben können. Das haben wir hier in diesem Report zusammengefasst. Den haben wir ganz regulär bei Eurosurveillance mit einem Begleitbrief eingereicht. Danach auf verschiedene sogenannte Preprint-Server gesetzt, sodass es die akademische Gemeinde auch vor der Publikation anschauen und beurteilen kann.”

Auf einer der wissenschaftlichen Plattformen, Research Gate, sei die Resonanz “absoluter Spitzenrekord” gewesen, was das Interesse an diesem Thema verdeutliche. Angesichts der aktuellen Situation auch in der Wissenschaft habe man sich zusätzlich für eine Veröffentlichung über eine eigene Webseite entschieden.

“In der momentanen Situation, das musste ich auch erst lernen, geht nichts mehr so, wie es vor einem Jahr vielleicht noch war. Wir befinden uns nicht mehr in einem regulären Wissenschaftsbetrieb, sondern wir befinden uns, (…) [so] muss man [es] leider sagen, in einem Informationskrieg. Und da geht es um die Informationshoheit. Und dadurch, dass wir diese Homepage gemacht haben, haben wir sehr schnell auch für unsere Kommentare eine Art Informationshoheit gewonnen. Wir haben sehr viele sehr hilfreiche Diskussionen darüber [über diese Seite] gehabt. Die Seite ist, Stand heute [5. Februar 2021], bisher aus der ganzen Welt 23 Millionen Mal aufgerufen und abgerufen worden. Damit zählen nur die, die länger als vier Minuten darauf geschaut haben.”

Da die Sache speziell die wissenschaftliche Gemeinde bewege, hätten aus dieser viele nach dem Stand der Dinge gefragt, auch bei Eurosurveillance direkt. Insbesondere hinsichtlich der Begutachtung der Drosten-Studie in Rekordzeit von maximal 27 Stunden habe die Ankündigung des Magazins, eine Stellungnahme zur Kritik in einer der kommenden Ausgaben zu veröffentlichen, den Anschein einer Verzögerungstaktik erweckt. Seit dem 4. Februar liegt die Antwort von Eurosurveillance vor.

“Das Fazit dazu ist eigentlich: Das ist eine absolute Frechheit. Das muss man ganz klar sagen. Die haben nicht das gemacht, was normalerweise in einem Begutachtungsprozess gemacht wird. Auf die einzelnen fachlichen Kommentare von uns sind sie [nicht] eingegangen, sondern [sie] haben nur eine allgemeine Sprechblase abgelassen.”

Ins Wissenschaftliche übersetzt entspricht die Reaktion von EurosurveillanceKämmerer zufolge der Kampagne des Berliner Senats, bei der auf prominent sichtbaren Werbetafeln eine alte Frau vermeintlichen “Maskenmuffeln” den “Stinkefinger” gezeigt hatte. Die kritischen Wissenschaftler werden sich daher mit der Stellungnahme des Magazins ausführlich auseinandersetzen und darauf reagieren. Bereits jetzt sei erkennbar, wie gut die internationale Zusammenarbeit, die sich aus diesem Anlass entwickelt hat, funktioniere.

“Da kamen nämlich auch sehr schöne Meldungen (…): ‘Das ist der Beweis dafür, dass die Wissenschaft tot ist.’ Und das ist tatsächlich so. Das heißt, das hat nichts mehr mit dem zu tun, was man so üblicherweise einmal gelernt hat. Man schreibt eine Fachpublikation oder einen Brief an den Herausgeber oder eine Kritik, und dann kommen Gutachter und sagen: ‘Ja, ihr habt in dem Punkt recht, und in dem Punkt habt ihr nicht recht (…) und jetzt nehmt mal wieder dazu Stellung.’ Also das funktioniert alles nicht mehr.”

Doch auf lange Sicht werde sich die Wahrheit durchsetzen. Schließlich werde auch die Forschergemeinde, die mit ihnen zusammenarbeite, immer größer. Man sei sich bewusst, dass man sich zusammenschließen müsse, um sich für eine grundsätzliche Korrektur der Fehlentwicklungen in der Wissenschaft einzusetzen.

“Der Evidenz hinter den Sachen wieder mehr Gewicht verleihen. Denn bisher ist alles nur Eminenz. Das heißt, es werden Leute in den Vordergrund gestellt, und die verkünden von oben herab die Wahrheit. Das kann es in der Wissenschaft eigentlich nicht sein.”

Eurosurveillance sieht angeblich keine Kriterien dafür, dass die Drosten-Studie “irgendwie anrüchig wäre und man da reagieren müsste”, so Kämmerer. Einzig das Versäumnis, mögliche Interessenkonflikte bei den Autoren der Arbeit deutlich zu machen, werde anerkannt. Doch auch hierbei würden die wirtschaftlichen Aspekte für die Anwendung des Protokolls in der Diagnostik im Umfeld der Hauptautoren übergangen. Aufschlussreich sei vor allem die Argumentation mit “der extremen Zeitnotlage”, um ein solches Testsystem auf den Weg zu bringen. Kämmerer zitierte und kommentierte hierzu:

“‘Diese Studie hat viele der Labore erfolgreich in die Lage versetzt, auf die COVID-19-Pandemie zu reagieren’. Ich meine, zu dem Zeitpunkt war keine Pandemie.”

Das ist ein entscheidender Punkt, bekräftigte ein Ausschussmitglied, denn am 23. Januar, als diese Studie veröffentlicht wurde, “lief Drosten noch in der Gegend herum und hat allen Leuten erzählt, dass die meisten von uns gar nichts davon merken würden”. Erst Wochen später habe er sich wie auf “Kommando” auf diese Studie berufen. Doch nicht nur das, ergänzte ein weiteres Mitglied des Ausschusses.

“Das Schöne ist ja auch, dass sie hier noch einmal die Kausalität von diesem Paper aufmachen. Dass das eben das Einzige war, womit diese ganzen Tests durchgeführt worden sind. Also eigentlich haben wir hier noch einmal eine richtige Bestätigung, auch von dem Magazin, wenn man dann gegebenenfalls auch gegen das Magazin vorgehen möchte.”

Zusammenfassend stellte der Ausschuss fest:

“Die gestehen hier praktisch zu, dass sie der Welt mithilfe ihres Kumpels [Tedros Adhanom Ghebreyesus] von der WHO (…) hier sozusagen in einer Notlage geholfen haben. Damit gestehen sie gleichzeitig zu, was wir sowieso wissen, was in den Klageschriften enthalten ist, dass das hier die Grundlage, weltweit, für die ganzen Fake-Zahlen gewesen ist.”

Laut Kämmerer ist über eine aus dem Umfeld der kritischen Wissenschaftler erstellte Datenanalyse erkennbar, dass neben der Drosten-Arbeit noch eine zweite “WHO-getriggerte” Studie auf dem Wege der sogenannten “schnellen Kommunikation” [rapid communication] veröffentlicht wurde. Auch hier habe es eine Sonderregelung gegeben, wenn auch nicht derart extrem wie beim Drosten-Protokoll. Denn bei diesem, heiße es, hätten alle Beteiligten “parat gestanden” und “rund um die Uhr gearbeitet”, “weil die Notlage so extrem war”.

Einer der befragenden Juristen kam erneut auf diesen kritischen Punkt zurück:

“Wenn die Notlage so extrem war, warum wurde sie damals nicht kommuniziert? Warum wurde die ganze Zeit über insbesondere von Drosten in der Öffentlichkeit erzählt, dass die meisten nichts davon merken würden? Im Grunde ist das nur der letzte Beleg, den man noch brauchte – es werden noch mehr kommen – (…), um zu zeigen, dass hier ein völlig abgestimmtes, geplantes Verhalten abgelaufen ist, dass hier ein Plan durchgezogen wurde. Man muss nur noch feststellen, wer da am Ende dahintersteckt. Aber dass Drosten hier auf Kommando gehandelt hat, wird man gerade aus diesen Umständen genau ersehen können. Wenn er wirklich in Panik gewesen wäre, von wegen: ‘Oh mein Gott! Das wird alles böse enden!’, dann hätte das nach außen kommuniziert werden müssen – das ist es ja danach auch, als man die Panik dann offiziell auch verkünden wollte –, anstatt immer wieder zu beruhigen und zu sagen: Nö, es ist alles in Ordnung, die meisten von uns werden gar nichts merken.”

Zusammen mit dem von seiner Ausschusskollegin erwähnten Eingeständnis der Kausalität sei dies für ihn entscheidend.

Die Drosten-Arbeit zur PCR-Testung und die zweite “schnell kommunizierte” Studie zur “Übertragung von Mensch zu Mensch” sind Kämmerer zufolge die zwei Arbeiten, die global die Wahrnehmung des Untergangszenarios einer Pandemie beförderten. Dass man auf die Kritik ihres Autorenkollektivs nicht ebenso mit einer “schnellen Kommunikation” reagierte, habe man erwartet.

“Aber wir hätten zumindest erwartet, dass sie versuchen, den Schein ein bisschen zu wahren. Dass sie so in ihrer Hybris und Überlegenheit sind, dass sie sich nicht einmal mehr die Mühe machen, so zu tun, als wären sie wissenschaftlich, das ist das Erschreckende. Also, das ist eigentlich ein Offenbarungseid. Es steht auch drin, die Herausgeber hätten sich schon am 4. Dezember zusammengesetzt und festgestellt, es wäre nichts. (…) Das heißt, sie haben es bekommen und (…) gesagt: Was machen wir jetzt damit? Und dann kam raus: Nö, die können uns nichts. Jetzt verlängern wir das etwas und tun so, als wenn wir das externen Gutachtern geben. Sie haben es wohl auch (…) externen Gutachtern gegeben. Aber auch das, was wir jetzt zurückbekommen haben (…), auch der offizielle, vermeintlich wissenschaftliche Antwortbrief, auch der ist wirklich bodenlos. Also, da muss man einfach sagen: So ist das ganze wissenschaftliche Dokumentations- und Publikationswesen einfach tot.”

Das sei letztlich ein bekanntes, strukturelles Problem unabhängig von “SARS-CoV-2”, denn “das ganze System ist nur noch von Seilschaften und Ähnlichem aufgebaut”.

Eine wissenschaftliche Begutachtung bedeute auch nicht, dass man beispielsweise zum Drosten-Protokoll die ganzen Experimente im Labor nachmache. Solche Kommentare zu ihrer Kritik liefen ins Leere, da es üblicherweise darum gehe, zu prüfen, ob die Arbeit als solche in Ordnung ist, hinsichtlich Stringenz, korrekter Literatur, geeigneter Methoden, glaubwürdiger Ergebnisse.

Kämmerer wies noch auf eine weitere Ungereimtheit hin. Bei einer Zusammenstellung aller Arbeiten, die zum damaligen Zeitpunkt tatsächlich das Drosten-Protokoll für eine PCR-Validierung einsetzten, seien sie auf eine Studie aus Slowenien gestoßen. Dort werde erwähnt, dass sie bereits am 17. Januar 2020 “nach ausführlicher Überprüfung” den “TIBMolbiol/Roche-Test [der auf dem Drosten-Protokoll basiert] für die nCoV-19-PCR in ihrem Labor in die Routine implementiert haben”.

“[Am] 17. Januar [2020] wurde ein kommerzieller Routine-Test in dieser Arbeit beschrieben. (…) Das ist natürlich auch eine Sache, bei der man sagen muss: Leute, wieso? Und die Beipackzettel, die dabei sind, die haben ja schon eine SAP-Nummer, und alles von Roche. Das heißt, das Ding muss mindestens schon im Dezember vorbereitet gewesen sein. Denn das geht nicht, dass so eine Firma so einen kommerziellen Kit innerhalb von, sagen wir einmal, fünf Tagen in die Welt setzt.”

Die Information habe sich über die wissenschaftliche Zusammenarbeit zur Untersuchung des Drosten-Tests ergeben und zeige erneut, wie wichtig dieser Austausch sei. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit seien zwei weitere Studien entstanden. In einem sogenannten Addendum habe man diese gesammelten wissenschaftlichen Erkenntnisse über Laborarbeiten und Validierungen zu Drostens PCR-Protokoll, deren Fehlen ihnen vorgeworfen worden sei, veröffentlicht und an Eurosurveillance geschickt. Reagiert habe das Magazin darauf nicht. Als dritte Studie sei auf einem der Preprint-Server die Arbeit eines Teils der Autorengruppe zu Verzerrungskalkulationen [bias calculations] für diagnostische Tests erschienen. Sie befinde sich aktuell in der wissenschaftlichen Begutachtung. Mittels solcher Berechnungen ließen sich die Plausibilitäten der PCR-Testungen überprüfen. Bereits vorhandene Daten dienten zur Kalkulationen der Parameter, die zur Bestimmung der Aussagekraft positiver wie negativer Testbefunde (Vorhersagewerte) erforderlich sind. Ein Abgleich mit den verfügbaren offiziellen Daten zur Anzahl durchgeführter Tests und ihrer positiven Ergebnisse (Fallzahlen) zeige dann den Anteil falsch positiver und falsch negativer Testbefunde.

Konkrete Anwendungen dieses Kalkulationsprogramms etwa auf Baden-Württemberg und Großbritannien verdeutlichten, dass kaum falsch negative Testergebnisse vorlägen, sehr wohl aber sehr viele falsch positive.

“Mit dem Modell kann man tatsächlich sehr schön nachweisen, dass wir hier ein echtes Problem im Labor haben.”

Das decke sich mit den Aussagen eines weiteren Mitglieds des Kritikerteams, Dr. Mike Yeadon, wonach das größte Labor in England massenhaft Tests mit “angelernten Hilfswissenschaftlern” durchführe und “inzwischen komplett durchseucht ist”.

Jeder könne zum Einsatz dieser Überprüfungsroutine beitragen, indem die dafür benötigten Daten zusammengetragen und aufbereitet würden, möglichst weltweit. Je genauer, desto besser. Etwa bei Angaben zu den eingesetzten Tests und ihren positiven Ergebnissen, idealerweise geordnet nach Datum, schließlich müssten sie die genaue Herkunft dieser Daten im Einzelnen überprüfen. Ein Netzwerk kritischer Forscher für unverzerrte Wissenschaft (unbiased science) sei im Entstehen. An diese könne man sich dann mit den Daten wenden und so zum geplanten Aufbau einer öffentlich zugänglichen Datenbank beitragen. Eine Webseite werde erstellt, die es jedem ermögliche, selbst die Test-Plausibilitäten zu überprüfen.

“Damit man einfach dieser Deutungshoheit entgegenwirkt. Denn die Zahlen wären alle da. Sie werden nicht herausgerückt. Es ist auch von verschiedenen, auch unverdächtigen Wissenschaftlern, Epidemiologen und ähnliches, angefragt worden. Diese, obwohl mit unseren Steuergeldern finanzierten, Institutionen, rücken die Rohdaten nicht für eine unabhängige Überprüfung heraus.”

Dem Ausschuss zufolge stellt sich die Frage: “Wem dienen unsere Steuergelder inzwischen?” Es werde immer deutlicher, dass es hier insgesamt nicht nur ein wissenschaftliches, sondern ein politisches Problem gebe. Schließlich sprächen die politischen Eliten offen von der Möglichkeit für einen gesellschaftlichen Neustart.

“Eure Arbeit [als Wissenschaftler] ist absolut wichtig. Wir setzen sie in den Gerichten fort. Genau darauf wird es ja in den Gerichten ankommen, wenn ihr dann dazu als Gutachter gehört werdet und die anderen keine Antworten haben. Genauso wie in der Reaktion auf euer Papier. Da ist ja keine Antwort drin, außer: ‘Oh, es musste ganz eilig etwas getan werden.’ (…) In Wahrheit ist die Frage: Worum geht es denn hier überhaupt? Wenn denn alles nur Fake ist. Und alle so tun als ob. Und nur eine gesellschaftspolitische Agenda durchgesetzt wird. Ich glaube, das ist den meisten der Wissenschaftler inzwischen wohl auch klar, oder?”

“Ich denke schon, dass das für viele klar ist”, so Kämmerer, “auch wenn man es eigentlich nicht wahrhaben will.” Eine Frage sei, weshalb noch so viele mitmachten. Eine andere, was man tun könne. Da sei dann wieder das Zusammenwirken der Menge wichtig, dass sich möglichst viele fundiert und sachlich an der Diskussion beteiligen, unabhängig von den zunehmenden Spaltungen in gut und böse. Denn letztlich “haben wir alle eine Problem”. Und jeder sollte daher dazu beitragen, dieses Thema aufzuklären.

Genau das ist entscheidend, fuhr das Ausschussmitglied fort:

“Nur, wenn die erste Frage: ‘Geht es hier um Gesundheit, um die Gefährlichkeit des Virus, um PCR-Tests?’, beantwortet wird, kann man überhaupt auf der nächsten Ebene die Frage stellen: ‘Ja, wenn das so ist, wie wir es hier inzwischen festgestellt haben, worum geht es denn dann?’ Dafür ist diese (…) wissenschaftliche Arbeit entscheidend, um die erste Frage beantworten und die zweite stellen zu können.”

Ein weiteres Mitglied des Ausschusses unterstrich die Bedeutung dessen, dass jeder zur nötigen Aufklärung beitragen kann. Eine Überlegung könne hier sein, einen Katalog an Fragen zu erarbeiten und zu veröffentlichen, in dem wichtige zu untersuchende Aspekte aufgeführt werden, etwa zu zeitlichen Abläufen und zu Mustern in der Medienberichterstattung, zum Auftauchen und Verwenden von Begriffen und Diffamierungen, zu persönlichen und institutionellen Verbindungen.

Wodarg erinnerte an die medizinischen Standards widersprechende Fixierung auf ein Virus. Es sei bekannt, dass verschiedene Viren gleiche Symptome verursachten. Es könne also sein, dass die Symptome eines Menschen mit positivem Corona-Befund auch durch andere Viren hervorgerufen werden.

“Um das auszuschließen, macht man üblicherweise in der Medizin eine Differenzialdiagnose. Es gibt ja nun sehr viele Viren, die da infrage kommen. Und es gibt nur für einen Teil dieser Viren diese Tests. Das sind PCR-Tests. PCR-Tests sind ja auch sehr geeignet, um Spuren von typischen Virusteilchen zu finden, und [sie] geben einen Hinweis darauf, welche Viren möglicherweise eine Rolle spielen können.”

Durch eine Kombination in sogenannten Multiplex-Tests ließe sich in einem Durchgang die “ganze Palette der Viren” bestimmen. Woanders würden solche Tests eingesetzt. Das gleichzeitige Vorhandensein verschiedener Viren könne deren Wirkungen beeinflussen, sodass sich beispielsweise Symptome unterschiedlich stark oder gar nicht ausbildeten. Dies seien komplexe Vorgänge, die das Immunsystem zu verarbeiten habe.

“Die werden völlig ausgeblendet. Das, was da jetzt geschieht, das ist ein Narrativ, das mit der üblichen (…) Differenzialdiagnose, zu der wir Ärzte verpflichtet sind, [nichts zu tun hat]. Wir müssen nachgucken, wenn da ein Symptom ist, was alles die Ursache sein kann. Und da gibt es manchmal ganz viele Gründe, die dieselben Symptome machen. Das wird nicht gemacht. Und das ist sträflich. Das sind Kunstfehler, wenn das nicht gemacht wird. Dieser Multiplex-Test ist auf dem Markt. Den kann man benutzen. Aber das hat natürlich nur bei Kranken Sinn, wenn da wirklich Symptome sind.”

Doch selbst wenn man verschiedene Viren bei symptomatischen Menschen finde, habe dies letztlich wenig praktische Bedeutung, da “wir nicht gegen einzelne Viren behandeln können”. Nun komme noch eine Impfung gegen ein Virus hinzu, ohne dass man wisse, wie sich diese auf die anderen, gleichzeitig auftretenden Viren auswirke. Von den Grippeimpfungen sei bekannt, dass sie zwar eine gewisse Wirkung gegen ein spezifisches Virus haben, doch dessen Verschwinden wiederum anderen Viren mehr Raum gebe. Im Ergebnis würden Menschen durch diese Impfungen nicht weniger, sondern nur an anderen Viren krank. Es könne sogar sein, dass andere und gefährlichere Viren dadurch im Vorteil seien.

“All das wissen wir nicht. Von daher ist es sehr kurzsichtig und sehr dumm, was da geschieht. Dass man so viel Geld ausgibt, ohne eine Differenzialdiagnose gemacht zu haben, ohne vernünftig geforscht zu haben.”

Im schottischen Glasgow gebe es seit Jahren Forschungen hierzu. Über langfristige Multiplex-Untersuchungen versuchten sie dort herauszufinden, “ob Viren in Konkurrenz sind oder ob Viren sich vielleicht sogar verstärken”. Das hänge von der Reaktion des Immunsystems ab und sei noch unerforscht.

“Und wir fummeln da jetzt herum und geben den Leuten etwas, was da etwas verändert, ohne dass wir wissen, wie sich das langfristig auswirken wird. Das ist die Situation, in der wir momentan sind. Und es ist mir wichtig, das zu sagen: Guckt euch einmal um! Es sind nicht nur die Coronaviren da. Es sind die vielen anderen auch da. Und wenn ihr wirklich etwas für die Menschen tun wollt, dann forscht da erst einmal. Dann macht eine Differenzialdiagnose. Dafür brauchen wir ein paar Jahre, aber das lohnt sich vielleicht. Und dann können wir vielleicht herausfinden, dass das alles nicht so schlimm ist und dass wir gar nichts machen müssen. Das wissen wir jetzt noch nicht. Was da jetzt läuft, ist auf alle Fälle falsch.”

Eines der Ausschussmitglieder bestätigte als Medizinrechtler die Schilderungen Wodargs. Falsche Behandlungen beruhten häufig auf falscher Befunderhebung, “weil nicht korrekt differenzialdiagnostisch gearbeitet wurde”. In der Praxis folge daraus, dass der behandelnde Arzt bei erfolgloser Behandlung des Patienten den Fehler weniger bei sich, sondern beim Patienten suche. Entweder habe dieser ein psychosomatisches Problem oder sich nicht an die ärztlichen Vorgaben gehalten. Das treffe gewiss nicht grundsätzlich zu, doch eine Tendenz in diese Richtung sei erkennbar.

Es sei in den zurückliegenden Jahren zu beobachten, dass man sich auf das stürze und das therapiere, was man als erstes sehe. In der juristischen Praxis erlebe man Aussagen von Ärzten, dass sie von einer bestimmten lehrbuchmäßigen Differenzialdiagnostik “noch nie gehört hätten, dass es das überhaupt gibt”, selbst wenn es sich dabei um seit Jahrzehnten etabliertes Wissen handele.

“Da muss man sich dann auch fragen: Was in diesem System führt denn dazu, dass dieser wichtige Schritt einfach nicht mehr ausgeführt wird? Sind das finanzielle Aspekte, dass man die Zeit nicht dafür hat? Ist es ein Fehler in der Arztausbildung, dass man die Leute dazu bekommt, nur noch auf die eine Sache zu schauen? (…) Oder andere Motive, die dahinter stecken?”

Die Aufklärung solcher Sachverhalte steht dem Ausschuss zufolge im Zentrum seiner Arbeit zur Corona-Krise. Den Dingen auf den Grund zu gehen sei insbesondere das Wesen der Wissenschaft und auch des Journalismus. Dabei stehe am Anfang der Erforschung eines unbekannten Sachverhaltes zwangsläufig eine Hypothese beziehungsweise Theorie und arbeite man sozusagen “verschwörungstheoretisch”. Dies zu verunglimpfen sei “dummes Zeug”. Umso mehr, wenn sich in den Untersuchungen die Hypothesen als richtig erwiesen. Selbst die WHO bestätige längst, dass der PCR-Test für sich genommen “nicht in der Lage ist, Infektionen festzustellen”, und dass die Lockdowns “Schäden anrichten” und nur die Konsequenz haben, Arme noch viel ärmer zu machen.

Das seien genau die Fragen gewesen, die sie sich als Ausschuss zu Beginn ihrer Arbeit gestellt und mittlerweile beantwortet hätten.

Und gerade die Fragen zur sogenannten Corona-Schutzimpfung beträfen Kernbereiche der Grundrechte einschließlich der Menschenwürde, wenn man von jemandem verlange, sich zum menschlichen Testobjekt für ein vergleichsweise wenig getestetes Impfverfahren zu machen, um seine Grundrechte wiederzuerlangen. Grundrechte hießen nicht ohne Grund Grundrechte. Auch Richter sähen hier womöglich, dass dies verfassungsrechtlich nicht zu rechtfertigen sei.

“Leute vor die Option zu stellen, ihre eigene Gesundheit zu riskieren, um – in Anführungszeichen – andere Leute zu schützen. Um sich dadurch die Teilnahme an der Verfassungswirklichkeit zurückzuerkaufen.”

Wodarg machte darauf aufmerksam, dass es sich hierbei nicht um eine Impfung im eigentlichen Sinne, sondern um einen gentechnischen Eingriff handelt, der die Funktion unserer Zellen verändert und dazu führt, dass unser Körper Dinge produziert, die er ohne diese gentechnische Veränderung nicht produzieren würde. Dies habe auch weitreichende juristische Folgen.

“Wenn wir deswegen, weil wir das nicht haben, jetzt plötzlich nicht mehr an der Gesellschaft teilhaben dürfen, dann werden wir wegen unserer genetischen Ausstattung diskriminiert. Das ist explizit in der Charta der Europäischen Grundrechte [im Artikel 21] verboten.”

Diesen Punkt habe Deutschland eingebracht. Er selbst sei damals im Bundestag mit diesen Fragen der Medizinethik befasst gewesen und wisse daher genau, was dieser Gesetzestext im Artikel 21 inhaltlich bedeute. Auf diese Europäischen Grundrechte könne und müsse man sich berufen. Daher sei zu prüfen, inwieweit sie nutzbar seien, um gegen die sich abzeichnende Diskriminierung der sogenannten Nichtgeimpften juristisch vorzugehen.

Der Ausschuss ergänzte hierzu, dass ein gentechnischer Eingriff ein solcher bleibt, auch wenn man ihn in der EU gesetzlich anders behandelt, wie es seit 2009 generell bei Impfstoffen gegen Infektionskrankheiten beziehungsweise im vergangenen Jahr speziell bei der “Corona-Impfung” geschehen ist. Das sei ein “Taschenspielertrick”, vergleichbar mit der Neubeschreibung beziehungsweise Umdefinition des Begriffs Pandemie durch die WHO im Jahr 2009.

Es finde ein “Zurückdrehen” ethischer Standards in der Biologie und der Medizin statt, die speziell als Lehren aus den Gräueln des Nationalsozialismus mit seinen Experimenten an Menschen entwickelt und völkerrechtlich kodifiziert wurden. Die Nürnberger Prozesse gälten als “Geburtsstunde der modernen Biomedizinethik”. Doch schon viel früher habe sich in den USA die “informierte Einwilligung” entwickelt, ohne die ein Arzt keinen Patienten behandeln darf.

“Im Endeffekt haben wir das innerhalb weniger Monate aus dem Fenster geschmissen. Wir haben gesagt: Wir machen hier jetzt einmal einen großen Menschenversuch, mit einem vollkommen unerforschten Mittel. Und führen den primär an den Alten und Schwachen aus.”

Auf die tatsächliche Motivation der dabei Handelnden, “etwas Gutes zu tun”, komme es dabei gerade nicht an. Es gehe nicht darum, ob es etwas nützt oder nicht, sondern um die Frage: “Ist es medizinethisch vertretbar?” Von einem solchen Vorgehen habe man sich als Gesellschaft schließlich bewusst distanziert. “Aber weil jetzt Corona ist, gilt das alles auf einmal nicht mehr.”

Eine derartige Vernachlässigung und Abschaffung von etablierten Standards in der Wissenschaft und Medizin ist ebenso im Journalismus zu beobachten, unterstrich ein Ausschussmitglied. Es werde nicht “genau hingeschaut” und “im Nirwana argumentiert”, weil es “keine Basis im Tatsächlichen” gebe. Wenn man auf einer solchen “unsauberen, schiefen Basis argumentiert”, dann kann dabei auch nichts herauskommen, was die benötigte gesellschaftliche Diskussion befördern könnte.

BERICHT DES PHILOSOPHEN UND SCHRIFTSTELLERS GUNNAR KAISER

Die Philosophie kann Kaiser zufolge etwas Erklärendes zur Corona-Situation beitragen. Dazu gehöre auch, sich angesichts der dominierenden Eindimensionalität in dieser Lage zu vergegenwärtigen, dass es beispielsweise Medizinethik überhaupt gibt. Philosophie sei eher langsam und denke nach und müsse nun “in Echtzeit” in dieser Krise zum Denken und zum Handeln anregen.

Allerdings sehe er hier etwas schwarz. Zwar zeichne sich die technische und gesellschaftliche Entwicklung hin zu einer Technokratie schon seit Längerem ab, doch die Art und Weise des aktuellen “disruptiven Ereignisses” wirke derart, dass man gar nicht mehr zum Begreifen komme beziehungsweise höchstens zu spät.

Er wisse auch noch nicht um eine geeignete Kommunikationsstrategie für die Öffentlichkeit in Bezug auf die beiden Ebenen der Aufklärung: der der Sachlage und der ihrer Hintergründe.

“Ob man erst dieses Lügengebäude weiter beschießt und durchlöchert, dass es jedem klar wird, dass es nur noch an Fetzen herumhängt beziehungsweise dass man diesen Schleier auch herunterreißt. Und dann den Menschen dadurch langsam klar wird: Ach so, es ging gar nicht wirklich um Gesundheit. (…) Oder ob man auch schon gleichzeitig den Blick darauf lenken sollte: Was passiert denn im Hintergrund?”

Müsse man also erst über die fahrlässig oder auch bewusst hergestellte Sachlage aufklären, mit der man auch gezielt ablenken könne, bevor man sich die Hintergründe genauer anschaue? Oder lasse man die erste Frage stehen, nehme an, dass es eine Pandemie und ein gesellschaftliches Gesundheitsproblem gebe, um anderes nicht aus dem Blick zu verlieren, nämlich diese Entwicklung in Richtung Technokratie? Er glaubt, dass beides betrachtet werden kann, und es die Aufgabe der Philosophie und der Sozialwissenschaften ist, diese zweite, politische und gesellschaftliche Dimension zu beleuchten, so Kaiser.

Eine Einordnung des Geschehens sei infolge seiner Einmaligkeit schwierig. Die Entwicklung an sich, hin zu einer Massengesellschaft und einer verwalteten Gesellschaft mit der Anwendung von Techniken, das heißt auch Herrschaftstechniken, habe man sehen können. Neu sei die Dimension in der Breite des weltweiten Geschehens und im Zusammenwirken aller gesellschaftlichen Systeme, speziell Politik, Wirtschaft und Medien. Eine Abwägung zwischen Meinungen der Mehrheit und der Minderheit sowie vermittelnden Positionen sei wohl in einer normalen Welt brauchbar, “aber in der leben wir im Moment nicht”. Das werde offenbar einigen auch klarer.

Man erlebe in dieser nicht mehr “normalen Welt” eine Form der Massenhypnose und Massenhysterie, sodass die veröffentlichte Mehrheitsmeinung derart ins Extreme gehe, dass dadurch auch die vermittelnde Meinung jenseits des gesunden Menschenverstandes und selbst schon im Bereich des Extremen liege.

“Sie [die vermittelnde Meinung] geht schon stark auf Elemente dieses Wahnsinns oder dieser Pseudorealität ein, die nichts mehr mit einer vernünftigen Sicht auf Gesellschaft, auf Wirtschaft, auf Medizin und Gesundheit, auf den Menschen insgesamt zu tun hat, weil sie so eindimensional ist, den Menschen nur als verwaltetes Rädchen in einer Maschine ansieht oder als eine Zahl in der Statistik, nur noch auf seine reine Funktion als Virenträger und Krankheitsüberträger, als Infektionsherd, bewertet, aber nicht mehr die anderen Elemente und Dimensionen des Menschlichen in Betracht zieht.”

Der gesunde Menschenverstand verbleibt dann Kaiser zufolge bei der Meinung der skeptischen Minderheit. Und bei der Frage nach dem Menschenbild.

“Welches Menschenbild liegt dem Ganzen zugrunde? Und welches Menschenbild hat uns auch dahin geführt, wo wir jetzt sind? Es ist ein sehr einseitiges Menschenbild. Das, meines Erachtens, eine Absage an die Entwicklungen der letzten zweihundert oder fünfhundert Jahre im Westen [ist]. Das Menschenbild, das auch den Begriff der Menschenwürde hervorgebracht hat. Den Begriff der Autonomie, die jetzt vollkommen obsolet zu sein scheint. Weil der verwaltete Mensch in dieser Massengesellschaft nicht mehr autonom sein soll. Weil das seine Unvorhersagbarkeit bedingen würde. Aber das will diese Technokratie nicht. Sie möchte vorhersagbares menschliches Verhalten und möchte das auch mit allen möglichen ‘Tools’, allem, was die Technologie zur Verfügung stellt, bewerkstelligen. Sie möchte das nicht nur, sie muss es auch gewissermaßen, weil die Technik ihr das eigentlich vorgibt.”

Es sei hinlänglich bekannt und untersucht, dass jede Technik die Gesellschaft und die Politik verändere, auch unser Verständnis davon, was Demokratie ist. Schließlich sei eine Demokratie beziehungsweise die Politik ohne Fernsehen eine andere als mit Fernsehen.

“Und jetzt haben wir eine Konvergenz von allen möglichen Techniken, auch auf gesundheitlicher Ebene, Tests, Impfungen und so weiter. Und auch auf gesellschaftlicher Ebene, auf der Herrschaftsebene, also womit wir Menschen verwalten können.”

Darauf gelte es den Blick zu lenken.

“Dass das eine Absage ist – an unser aus der Aufklärung stammendes Menschenbild, das den Menschen ganzheitlich sieht, mit seinem Recht auf Autonomie und Selbstverwirklichung.”

Einer der Juristen fragte nach Philosophenkollegen, die offenbar diesen hier gemeinten gesunden Menschenverstand, dem sie sich im Ausschuss anschließen, schon lange nicht mehr haben. “Was passiert bei solchen Leuten? Wie kann das sein?”

Das ist wirklich die Frage, die ihn in der Corona-Krise am allermeisten beschäftigt, erklärte Kaiser. “Die intellektuelle Korruption, die wir erlebt haben.” Eine intellektuelle Selbstentmannung sozusagen. Schließlich seien die geistigen Instrumente zum Begreifen der Corona-Krise vorhanden und böten Orientierung, dass “hier etwas ganz schief läuft”. Doch sie würden kaum genutzt. Stattdessen verfielen prominente Vertreter der Zunft in der Medienöffentlichkeit gleichfalls diesem eindimensionalen Tunnelblick auf das Corona-Geschehen, auf Gesundheit, und blendeten andere Werte aus. Hinzu komme, dass die klassischen Medien, in denen früher maßgebliche gesellschaftliche Debatten im Feuilleton geführt wurden, längst nicht mehr über die Reichweite verfügten und dass es solche Debatten nicht mehr gebe. Kritisches Potenzial sei hier verschwunden. Das gelte auch für die entsprechenden Medien und Journalisten selbst. Es fehle ein wirkliches Analysieren und Hinterfragen der Vorgänge, der Interessenlagen etwa der Pharmaindustrie sowie der Panikmache, Korruption und des Lobbyismus seitens der WHO, wie noch 2009 bei der “Schweinegrippe” mit ihren Profiteuren der Angst. Ehemals kritische Stimmen seien inzwischen “auf Linie”.

“Wenn sich diese Stimmen zu irgendetwas äußern (…), weiß ich ganz genau, was hinterher dabei herauskommt. (…) Und wenn ich das vorher weiß, dann weiß ich, dass dort kein Denken oder eben auch kritisches Recherchieren, eigenständiges Arbeiten mehr stattfindet. Sondern es ist ganz offensichtlich eine Art Vorgabe.”

Ganz gleich, ob diese Vorgabe aus “inneren Scheren” oder äußeren Einflüssen wie etwa Druck oder Motivation durch Macht- und Geldinteressen herrühre, gehe von diesen Stimmen keinerlei Impuls mehr aus. Von dieser Seite ist man verlassen worden, und es ist zu hoffen, so Kaiser, dass die Menschen das begreifen: “Dass man uns enttäuscht und unser Vertrauen missbraucht hat.” Da müsse jetzt auf jeden Fall etwas Neues geschehen.

Diese Intellektuellen und Journalisten seien blind gegenüber der Macht geworden und sähen stattdessen ihren “Feind” in vermeintlich “spinnerten Bewegungen” oder angeblichen “Verschwörungstheoretikern” aufseiten der Kritiker der Corona-Maßnahmen, die sie als “Gefahr für die Gesellschaft” darstellten.

“Da ist dann diese langjährige klebrige Nähe zu diesen Stellen in Institutionen des Staates deutlich spürbar. (…) Die ganze Struktur der Anreize: Wo darf ich auftreten? Wer gewährt mir Aufmerksamkeit und Reichweite? Wer gibt mir Renommee, wenn ich hier in dieser Talkshow sitze oder in dieser Zeitung veröffentlichen darf? Dadurch ist eine intellektuelle Korrumpierbarkeit gegeben.”

Einige, wie Richard David Precht, hätten sogar ihre eigenen Worte vergessen.

“Es gibt wirklich perfekte Beispiele dafür, wie jemand [wie Precht] noch vor zwanzig Jahren Artikel über die Biotechnologie und die Macht und Interessen zum Beispiel der Pharmaindustrie geschrieben hat, die das Machbare vollkommen über das eigentlich Menschliche und den Begriff von Menschenwürde stellt. Diesen Artikel gibt es. Und [dass] das jetzt vollkommen aus dem Auge verloren ist.”

Noch vor vier Jahren hat Precht von der Finanzindustrie und den Big-Tech-Firmen geschrieben, erinnerte Kaiser. Davon, dass sie “sich alles unter den Nagel reißen” und “mit ihrer Macht die Politik immer weiter aushöhlen werden”. Und jetzt, wo das alles passiert, “findet man von dem gleichen Menschen keinerlei Wort darüber”.

Man könne sich kopfschüttelnd nach den Motiven dafür fragen – und sich dann auch abwenden und sagen:

“Gut. Ihr habt eine gewisse Macht mit dem, was ihr dargestellt habt, über unsere Gesellschaft. Aber wir möchten euch diese Macht nicht weiter geben, und wir wenden unsere Energie und unseren Blick von euch ab. Es kümmert uns nicht mehr, was ihr sagt. Wir geben euch diese Macht nicht mehr. Das ist, glaube ich, ganz wichtig. Den Menschen die Hoffnung zu geben: Wir können eigene Strukturen aufbauen. Eigene Foren des intellektuellen Austausches, des wissenschaftlichen Austausches, die eigentlich die Aufgabe erfüllen, die eine Gesellschaft braucht. Auch als Wächter, als Schutz, als Immunsystem sozusagen, vor Angriffen auf diese Gesellschaft.”

Die Logik und Dynamik der Aufmerksamkeit und des Konformismus der gängigen Medien führen dazu, dass sich die Beteiligten immer weiter in die Ecke der Skandalisierungen und Verschärfungen manövrieren, ergänzte einer der Juristen des Ausschusses. In einem Chor gleich klingender Stimmen fände man seine Nische nur durch immer lautere und schrillere Töne, die immer in die gleiche Kerbe schlagen. Für Mitwirkende in dieser Blase gebe es kein Zurück.

Kaiser zufolge spielen dabei insbesondere die sichtbaren Symbole etwa des Maskentragens eine entscheidende Rolle. Dies sei Ausdruck und Mittel für die Spaltung der Gesellschaft. Allerdings führe die Reduzierung auf dieses äußere Zeichen zu einer Überbetonung dieser Spaltung. Auf den ersten Blick erschienen Träger wie Nichtträger der Maske alle gleich, als jeweilige Vertreter des einen oder anderen Teils der Gesellschaft. Als dächten sie als Träger oder Nichtträger jeweils alle gleich und als seien sie in der Mehrheit beziehungsweise in der Minderheit. Die vielen Nuancen, die einen Menschen ausmachen, verschwänden hinter dieser Maske und hinter der durch sie äußerlich sichtbaren Zweiteilung der Menschen. Solch ein erster Blick werde üblicherweise durch ein Gespräch miteinander differenzierter. Doch genau das werde durch die äußere Anzeige dieser Spaltung und durch das reine Maskentragen selbst erschwert. Das Ganze sei eine Art Konformitätsexperiment auf gesellschaftlicher Ebene.

Auf der anderen Seite rissen diese Zeit und das Aufsetzen der Maske im übertragenen Sinne den gesellschaftlichen Zuständen die Maske herunter, indem sie sichtbar machten, was man eigentlich schon wisse, doch nur noch nicht so auffiel. Sie trennten die Spreu vom Weizen. So sehe man in vielen Bereichen derart verknöcherte Strukturen wie in den Leitmedien. Letztlich handele es sich nur noch um einen Glauben, dass dort noch ein gewisser Nimbus, ein Renommee sei. Das werde verschwinden, und es sei gut, dann Alternativen bieten zu können, speziell andere Medien.

Ihm bereite allerdings gewisse Zweifel, inwieweit es bei vielen Menschen eher um die Befriedigung elementarer Bedürfnisse als um Selbstverwirklichung gehen könnte und sie daher bereitwilliger ihr eigenes Leben von einer sogenannten Führungselite mit ihren technologischen Möglichkeiten lenken und verwalten ließen.

“Die [Führer] kommen sich gut dabei vor, uns zu sagen: Wir müssen die Welt umstellen und wir müssen diese Techniken benutzen, die Instrumente, die die Wissenschaft oder eben die Technologie zur Verfügung stellt. Sonst kommen die Menschen gar nicht alleine klar. Die haben wirklich diesen starken Glauben, [dass] der Mensch nicht zu Freiheit und Autonomie fähig ist, vor allem nicht zur Selbstorganisation. Und gerade in größeren Bezügen – Stichwort: Massengesellschaft, Globalisierung – könne das nicht dem freien Markt oder den nationalen Souveränitäten überlassen werden, den einzelnen Playern, oder den einzelnen Menschen, den Individuen. Sondern wir müssen das lenken und leiten und mit den geeigneten Stichworten versehen, damit die Leute das auch mit sich machen lassen: Nachhaltigkeit, ‘Green Deal’, Kreislaufwirtschaft, soziale Gerechtigkeit, solche Dinge.”

Kaiser befürchtet, “dass die meisten Menschen auch damit zufrieden sind und zufrieden sein werden”. Für diese zählten materieller Wohlstand, Sicherheit und Gesundheit und habe Selbstverwirklichung noch nicht den “hohen Wert”. Das Versprechen der Führungselite an die breite Masse: “Lasst uns mal machen”, dass also die Elite die Befriedigung der Bedürfnisse der Masse organisiere, bedeute umfassende Kontrolle. Doch die Menschen würden dieses Versprechen wohl akzeptieren. Als Repressalien erlebten es nur diejenigen, für die Autonomie und Selbstverwirklichung hohe Werte sind.

Zudem werde ein sich abzeichnender Verlust materiellen Wohlstands als unabdingbar dargestellt. Das heißt, als gute, weil nötige Sache. Entsprechende politische und mediale Botschaften liefen bereits: Abschied von der Überflussgesellschaft und Schutz der Umwelt und des Klimas, für ein “menschlicheres Maß”. Auch habe man dann nicht mehr die “Qual der Wahl”. Diese “Entscheidungsfreiheit” habe einen doch “nicht glücklicher gemacht”, und man könne also sagen:

“Es ist doch gut, wenn jemand für euch entscheidet.”

Doch dabei gehe es nicht nur um eine geringere Auswahl etwa an Marmeladensorten, sondern auch darum, was Gesundheit ist – und wie sie herzustellen ist.

“Nämlich nicht in Eigenverantwortung und auch nicht in einem ganzheitlichen Bild von Gesundheit, was auch soziales und psychisches Wohlbefinden miteinbezieht, sondern in Abwesenheit von Krankheit. Dann gibt es eine Verwaltung von Gesundheit. Die gibt es sowieso schon. Ivan Illich hat das zum Beispiel in den 1960er- und 1970er-Jahren ganz toll herausgearbeitet. Eine Enteignung der Gesundheit. Der Mensch wird in dieser Art der pathogenen Medizin, die man da hat, seiner eigenen Gesundheitsfähigkeit enteignet. (…) Es gibt dann eine Epidemie von Krankheiten, die durch ärztliches Handeln, durch die Medizin selber hervorgerufen worden ist.”

Viele werden sich Kaiser zufolge damit abfinden und nicht sehen, dass es sich nicht um einen ganzheitlichen Begriff von Gesundheit handelt. So, wie es auch in dieser neuen Gesellschaft nicht um einen ganzheitlichen Begriff vom Menschen gehe, in all seinen Facetten – mit Selbstverwirklichung, Selbstinitiative und Kreativität. Das werde dann autoritär verwaltet. Auch das Geldsystem sei hier zu nennen. Die modernen Techniken würden zu autoritären Techniken. Doch man könne sie auch menschengerecht verwenden.

“Also, man kann das Währungssystem, das Gesundheitssystem, die Medien, die soziale Maschine, wie man das nennt, autoritär verwenden, als Herrschaftsmittel, und man kann sie demokratisch verwenden: dezentral, lebensgerecht. Und da ist jetzt gerade wirklich die Entscheidung. Und meine Befürchtung ist, dass die Masse der Menschen, weil sie erst einmal mit Sicherheit, Gesundheit und materiellem Wohlstand, oder zumindest sind gewisse Grundbedürfnisse gedeckt, durchaus anzusprechen und zufriedenzustellen ist.”

Diese Mehrheit werde sich nicht um Selbstverwirklichung als höheres Bedürfnis kümmern. Der derzeit wohl positivste Ausblick sei, dass sich zukünftig doch das durchsetzt, was den Menschen ausmacht, und dass wir die gegenwärtige Situation “mit denjenigen, die sowieso schon so denken wie wir, gerade noch retten können”, antwortete Kaiser auf die Nachfrage des Ausschusses nach der Dauerhaftigkeit der aktuellen Entwicklungen.

“Das, was Menschlichkeit wirklich bedeutet, scheint vielen (…) zu entgehen, sie scheinen es zu verdrängen. Und zwar eben auch Gemeinschaft, Sozialität und Lebendigkeit. Das ist unvorhersehbar, unplanbar. Das ist unverfügbar (…). Und diese Unverfügbarkeiten gehen außerhalb dieser Verwaltungstechnik.”

Er habe den Verdacht, dass bei vielen grundlegende Bedürfnisse nach ausgelassener Gemeinschaft gar nicht mehr vorhanden seien. Schließlich würden solche Bedürfnisse bereits als egoistisch, unsolidarisch und gemeinschaftsschädlich verpönt.

“Dabei sind das wirklich die höchsten Ausformungen des Menschseins: Lebendigkeit, einmal in Form von Gemeinschaft und in Form von Individualität. Mein positivster Ausblick wäre, dass sich diejenigen, die sich daran erinnern, die sich auch dieses Idealbild dessen, was wirklich Menschsein bedeutet, nicht kaputtmachen [lassen] wollen – dass die sich zusammenfinden, dass die diese demokratischen, dezentralen, lebensgerechten Techniken und Strukturen für sich aufbauen. Dass die [einen] sich in dieser Art Quantifizierungskultur, wo Wissenschaft als Autorität herhalten muss, um Herrschaft und Verwaltung zu gewährleisten, dass die sich davon verwalten lassen. Und die anderen sich vielleicht auf Inseln retten, in denen sie dieses Menschsein in Lebendigkeit, Gemeinschaft und Freiheit leben können.”

Der Gegenpol hierzu wäre dann die umfassende Optimierung des Menschen wie in der Massentierhaltung, ergänzte Wodarg. Selbst elementar Zwischenmenschliches für Familie und Nachwuchs könne dann anders als über bisherige Kultur- und auch Herrschaftstechniken unmittelbar über Optimierung und Auswahl passender genetischer Kombinationen erfolgen.

“Das müsste man den jungen Leuten mal sagen: Sympathisch braucht ihr nicht mehr. Wir gucken euer Genom an, und dann kombinieren wir euch optimal. Ihr müsst euch keine modische Kleidung, keine schicken Autos mehr kaufen, keine Cabrios, mit denen ihr durch die Straßen fahrt, das ist alles nicht mehr nötig. Wir suchen euch die Partner aus. Und dann wäre das das Allerbeste, wenn wir optimieren, was ein Mensch ist. Denn wir wissen genau, was ein Mensch ist.”

“Das sehe ich ganz genauso”, bekräftige Kaiser und fügte hinzu:

“Für eine Gesellschaft von Schafen ist es ja auch plausibel, dass ein Tierarzt [wie RKI-Präsident Lothar Wieler] ihnen sagt, wie sie sich zu verhalten haben und was ihre Gesundheit ist.”

In dieser “schönen neuen Welt” à la Huxley werde dann die Herrschaft mittels sozialer Kontrolle über Familie und Nachwuchs nicht mehr von Königen und Fürsten ausgeübt, sondern durch Algorithmen. Die ganze kulturelle Arbeit zur Anbahnung und Festigung von Partnerschaften gehe zurück – und in diesem Zusammenhang nicht zuletzt auch sinnliches wie etwa kulinarisches Erleben. Eine solche technologische Optimierung und Auswahl eines sogenannten ‘Matches’ erfolge bereits über entsprechende Plattformen für alle Nuancen zwischenmenschlicher Bedürfnisse und Triebe.

Einer der Juristen des Ausschusses erinnerte an die Hollywood-Produktion “Demolition Man” von 1993. Zwar sei dies ein typisch US-amerikanischer “tumber Actionfilm”. Doch es lohne sich, ihn jetzt erneut anzuschauen, um zu sehen, “wie viel von der utopisch-dystopischen Gesellschaft, die dort porträtiert wird”, man heute bereits erlebe.

Besonders erschrecke ihn die “unfassbare Bagatellisierung von psychischen Krankheiten” bei den Belastungen in der Corona-Krise, einschließlich klinisch manifester Depressionen bis hin zu Selbsttötungen. Es werde mit zweierlei Maß gemessen. Einerseits verkünde man, jedes einzelne Leben älterer Menschen um jeden Preis schützen und verlängern zu wollen. Andererseits begegne man denjenigen, die an den Belastungen erkranken und sterben, mit: “Stell dich nicht so an” und “Pech gehabt”.

“Dafür gibt es keinen PCR-Test. Die leiden im Stillen. Die bleiben unsichtbar. Die haben im Prinzip auch niemanden, der für sie die Stimme ergreift.”

Der Mensch werde eindimensional auf sein Überleben und seine körperliche Gesundheit reduziert.

“Seine eigene Individualität verwirklichen ist nicht nur schmückendes Beiwerk der menschlichen Existenz, sondern eigentlich ihr zentraler Kern. Und wenn wir den abschneiden, dann bleibt wirklich nur noch so eine leere Hülle übrig. Ein austauschbares Objekt, das nicht mehr um seiner selbst willen da ist, sondern nur noch, um dem System, der Gesellschaft zu dienen, für die Gesellschaft keine Belastung mehr zu werden. Und dieser technokratische Ansatz, der ist wirklich erschreckend. Weil [wir], wenn wir den einmal gewählt haben, im Prinzip genau da sind, wo wir vor achtzig Jahren waren. Nämlich auf einer fadenscheinigen Grundlage systemrelevante von nicht systemrelevanten Menschen, produktive von unproduktiven Lebensentwürfen zu unterscheiden. Der Staat sagt: Der Lebensentwurf, der passt mir gut in den Kram, den kannst du bitte weitermachen – und der Lebensentwurf, der ist unproduktiv, der kostet die Versicherungsgemeinschaft Geld (…). Das ist die Schiene, auf die wir uns zu bewegen. Es ist die Frage, ob wir die Weiche noch umgestellt bekommen. Das ist das zentrale Problem dabei. Wenn wir die Menschlichkeit darauf reduzieren, einfach nicht mehr krank werden zu wollen (…). Wenn wir uns darauf einigen, dass der Mensch nicht mehr als ein sich selbst verwirklichendes Individuum existiert, sondern nur noch als Zahl auf dem Papier, die irgendwie juristisch zu behandeln ist, dann sind wir an dem Punkt (…), wo der Staat sich nicht mehr dafür legitimieren muss, in meine Grundrechte einzugreifen. Sondern wo ich mich dem Staat gegenüber legitimieren muss, für meine Lebensentscheidung, für meine Lebensentwürfe – warum das jetzt nicht dem System widerspricht. (…) Der gängigen Definition von Faschismus folgend, ist an dem Punkt die Schwelle erreicht, wo wir Faschismus erreicht haben. Wo ich mich rechtfertigen muss, wenn ich nicht dem System folge.”

Diesen Punkt haben wir schon überschritten, resümierten weitere Ausschussmitglieder und fügten hinzu, dass ganz anders gehandelt werden müsste, wenn es wirklich um unser gesundheitliches und körperliches Leben ginge – insbesondere bei dem, wie wir ältere Menschen beispielsweise in Heimen versorgen, sie und ihre körperlichen und sozialen Bedürfnisse ernst nehmen, mit ihnen und ihren Bedürfnissen umgehen.

BERICHT DES BIOLOGEN UND MEDIENKRITIKERS MARKUS FIEDLER

Einleitend erläuterte Fiedler seine investigative Arbeit, bei der er ausgehend von seiner Kritik an Wikipedia, wozu er zwei Dokumentarfilme produziert hatte, Manipulationen der Meinungsbildung auch in anderen Medien untersucht. In der gegenwärtigen Corona-Krise habe er sich zusätzlich als Biologe mit den Schwerpunkten Molekulargenetik und Mikrobiologie öffentlich zur PCR-Methode und deren problematischer Anwendung als “diagnostischer Test” geäußert. Aus gegebenem Anlass wolle er daher als Erstes auf einige Details im Zusammenhang mit der sogenannten Corona-Schutzimpfung von BioNTech aufmerksam machen.

Auffälligkeit sei hierbei bereits, dass BioNTech über eine eigene Präsentation seines “Entwicklungsprogramms für Impfstoffe” auf der Internetseite des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) verfüge. Darin werden unter anderem drei Varianten der mit dem Namen BNT162 bezeichneten mRNA-Impfstofftechnologien aufgeführt. Zwei davon seien schon bekannt, darunter die aktuell verimpfte Version. Bei der dritten handele es sich um einen sogenannten selbstamplifizierenden Impfstoff.

“Das heißt, auf der RNA [dieses selbstamplifizierenden Impfstoffs] sehen sie, dass da (…) eine Replikase kodiert ist.”

Hierzu habe er bereits ein Video erstellt, das von YouTube gesperrt sei. Zur Aufhebung der Sperre liefen derzeit gerichtliche Schritte.

Beim Einschleusen der mRNA in eine Körperzelle durch eine solche selbstamplifizierende Impfung würden in der Proteinbiosynthese dann nicht nur entsprechende virale Proteine gebildet, sondern auch dieses Replikase genannte Enzym, welches die einmal in die Zelle eingeschleuste mRNA in dieser Zelle selbst vervielfältigt beziehungsweise repliziert, “bevor sie abgebaut werden kann”. Ein solcher Abbau freier mRNA gehöre zum normalen körpereigenen Mechanismus der Genregulation.

“In diesem Fall ist es so, dass diese Replikase dazu führt, dass sie bis zu 200.000 Kopien von ein und der selben RNA in der Zelle haben. (…) Ich möchte nicht zu jemandem gehören, der eine Immunschwäche hat, und dann mit so einem Impfstoff geimpft wird. Dann hätten die Zellen, glaube ich, wenig Chancen, sich dagegen zu wehren. Die werden über kurz oder lang Energieschwierigkeiten bekommen und dann versterben oder hoffentlich vom Immunsystem erkannt und beseitigt werden.”

Als Vorteil dieser Impftechnologie werde eine bis zu 60-fach geringere Dosierung genannt, obwohl es bei der aktuellen mRNA-Technologie angeblich keinen Mangel an RNA gebe. Er habe dies mit zwei auch dem Ausschuss bekannten Experten besprochen.

“Wir waren uns alle einig, dass das eigentlich eine Plattform für Genmanipulationen sein kann. Denn diese Replikase ist leicht austauschbar. Sie können da jedes beliebige Enzym einbauen.”

Ein solches Enzym könne auch eine Reverse-Transkriptase sein, die RNA in DNA kopiert. Zusammen mit sogenannten Integrasen ließe sich solche DNA direkt in die zelleigene DNA einbauen.

“Also für mich, wenn ich als Molekularbiologe darauf schaue, denke ich mir so: ‘Hm, was würde ich machen, wenn ich Frankenstein spielen dürfte?'”

Dieser Impfstoff sei zwar als Kandidat für die derzeitige Impfung ausgeschieden, aber weiterhin als Teilnehmer laufender Studien gelistet. Gentherapie bilde zudem einen der Unternehmensschwerpunkte von BioNTech. Er finde es bemerkenswert, dass dieser Impfstoff parallel entwickelt werde, und befürchte, dass auf die jetzt laufenden klinischen Studien in einigen Jahren zurückgegriffen und etwa gesagt werde:

“Ja, die armen Diabetiker (…), denen muss ja geholfen werden. Die können kein Insulin mehr produzieren. Wir hätten hier eine tolle Methode, denen die eigene Insulinproduktion über Gentherapie wieder zu ermöglichen. Und da haben wir doch schon einmal so einen Impfstoff gehabt. Da haben wir jetzt herausgefunden – oh Wunder –, den können wir ja auch für Gentherapie gebrauchen. Der ist im Zuge einer Notfallzulassung schon einmal getestet worden. Das Ergebnis war doch gar nicht so schlecht. Und dann machen wir das jetzt mal.”

Fiedler erinnerte daran, dass solche genverändernden Mechanismen mittels Reverser-Transkriptasen Teil natürlicher molekularbiologischer Prozesse zum Beispiel bei Retroviren und Transposons (“springende Gene”) sind, die auch im menschlichen Genom ablaufen. Wenn das bei jemandem der Fall sei, so seien auch schon durch die in der “Corona-Schutzimpfung” aktuell eingesetzte mRNA-Technologie von BioNTech solche Genveränderungen möglich, als Zufall. Die geschilderte Gentherapie wäre dann ein gezielter, menschengemachter Einsatz dieser Mechanismen.

Hierzu verwies Wodarg auf seine jahrzehntelange Erfahrung mit der Pharmaindustrie und deren Strategieentwicklungen. Diese Gentechnologie eröffnete zusammen mit Big Data beispielsweise im Rahmen laufender Genomprojekte wie der “European ‘1+ Million Genomes’ Initiative“, der auch Deutschland beigetreten ist, neue lukrative Geschäftsfelder, die bereits mit der Einführung der “elektronischen Patientenakte” vorbereitet seien. Im großen Stil würden dann Daten von Genen und Krankheiten untersucht und bestimmten Genen bestimmte Krankheitsrisiken zugeordnet, für die man dann Gentherapien entwickle, etwa gegen das Risiko, an Brustkrebs oder an Prostatakrebs zu erkranken.

“Das kommt dann irgendwann vielleicht heraus oder nicht, dass es wirkt oder nicht wirkt, aber bis dahin ist die Firma schon längst umgewandelt und nicht mehr da. Das sind Geschäftsmodelle, bei denen man nicht haften muss, weil es zeitlich überhaupt nicht überschaubar und nicht nachvollziehbar ist. Die aber unheimlich mit Angst arbeiten. Wo Menschen gesagt wird: ‘Dein Genom zeigt deutlich: Du hast ein hohes Risiko für dies und das. Und wir können dein Risiko durch diese Technologie minimieren.’ Das heißt, nicht nur Impfung gegen Krankheitserreger, gegen Viren – sondern man nimmt sich auch gegen alle anderen Krankheitsmöglichkeiten heraus zu sagen: ‘Wir können dein Risiko minimieren. Und wenn du das nicht machst, dann hast du selber Schuld.'”

Risikoabhängige Komponenten gebe es bereits bei Lebensversicherungen und Krankenversicherungen. Für Letztere bedeuteten risikoangepasste Beitragserhebungen eine Abkehr vom Solidarprinzip.

“Dann kann man sich vorstellen, welche Mechanismen da in Gang gesetzt werden. Das ist ganz schön schrecklich. Unsere Gesellschaft wird sich dann total verändern. Dann ist es wirklich wie in der Massentierhaltung.”

Fiedler kam auf die gegenwärtigen Entwicklungen der “Impftechnologien” zurück. Zusätzlich zur Hürde des Gefahrenpotenzials durch den Einsatz von Nanolipidhüllen, um die mRNA in die Zellen zu transportieren, baue man durch den Einsatz selbstamplifizierender mRNA noch eine zweite Hürde dadurch ein, dass sich deren Vervielfältigung nicht kontrollieren lasse. Genkontrolle finde auf DNA-Ebene statt, auf der Mechanismen zur Steuerung der Genaktivität unter anderem für die Proteinbiosynthese aktiv sind. Auf RNA-Ebene gebe es keine Genregulation mehr. Die mRNA werde normalerweise zerstört und dann wieder neu zusammengebaut, wenn sie über eine RNA-Polymerase von der DNA abgelesen wird. Eine mRNA, die sich ständig wieder repliziert, könne eine Zelle daher überhaupt nicht kontrollieren.

“Deswegen frage ich mich: Wer macht denn so was? Wer kommt auf solche Ideen, so etwas zusammenzubauen? Ich sehe auf den ersten Blick: Oh, oh, wenn ich solch einen Impfstoff zusammenbaue, dann kann mir das vollkommen aus dem Ruder laufen. Warum bringe ich so einen [Impfstoff] jetzt überhaupt in so eine Schnelltestungsphase? (…) Das ist so ein großes Risiko, dass ich das nicht durchbekomme. Warum mache ich es dann trotzdem? Und warum ist es nicht abgebrochen worden? Das Ding, die Testung dazu, läuft ja noch.”

Der Ausschuss bemerkte bei diesen Vorgängen Parallelen zum Einsatz des Drosten-Protokolls, über das zuvor Prof. Kämmerer berichtet hatte. Angesichts der Meldungen von Virusmutanten und womöglich saisonal wiederkehrenden Impfprogrammen sei auch hier vorstellbar, dass auf ein “Kommando” hin der Einsatz solcher bereits entwickelter Technologien befördert werde.

Die Risiken und Schäden speziell in räumlich geschlossenen Einrichtungen wie Heimen für Alte und Pflegebedürftige durch die jetzt laufenden “Corona-Schutzimpfungen” lassen sich laut Wodarg leicht durch amtsärztliche Untersuchungen ermitteln. Schließlich müssten bei einem solchen “Virusausbruch” unter den Nichtgeimpften mindestens genauso viele sterben wie unter den Geimpften.

“Wo ist denn diese Untersuchung? Welcher Amtsarzt ist in die Heime gegangen und hat einfach verglichen: Geimpfte, Nichtgeimpfte? Das ist das einfachste auf der Welt. Wenn ein Gesundheitsamt nicht einmal das macht, dann ist das mehr als grob fahrlässig. Das ist verbrecherisch, wenn Amtsärzte sich abwenden und die Augen verschließen und nicht einmal dieser Frage nachgehen: Ist es etwas, das durch den Impfstoff kommt oder nicht? Dann können sie das nämlich verhindern. Und sie verhindern nicht, dass Menschen sterben, nur weil sie nicht nachschauen: Kommt das durch den Virus oder kommt, das durch die Impfung? Und das ist ganz leicht zu machen. Also, das Argument, es handelt sich in einem Heim um einen Ausbruch, da kann man wirklich sofort hingehen und zählen: Wer ist geimpft? Wer ist nicht geimpft? (…) Wie viele positive PCR-Tests gibt es nach der Impfung und wie viele gibt es ohne die Impfung? Wenn es ein Ausbruch ist, dann dürfte das keine Rolle spielen. (…) Und das macht man in jedem Heim. Dann hat man einen wunderbaren Überblick. Das ist unbedingt erforderlich.”

“Wir sind da dran”, bekräftige der Ausschuss die Schilderungen Wodargs. So habe man bereits Strafanzeige zur Untersuchung der Todesfälle in einem Berliner Heimnach der dort durchgeführten Impfung erstattet. Diese Frage nach dem Vergleich von Todesfällen mit positivem Corona-Befund bei Geimpften und Ungeimpften muss der ermittelnden Staatsanwaltschaft gestellt werden, so Wodarg.

Ein Mitglied des Ausschusses berichtete von Informationen früherer Mitarbeiter aus dem internationalen Gesundheitsbereich, wonach es bei der European Medicines Agency (EMA) neben der offiziellen Erfassung der Impfnebenwirkungen auch eine weitere Sammlung hierzu gibt. Dort seien seit dem Start der Impfkampagne vor gut einem Monat mit rund 81.000 Meldungen mehr als dreimal so Fälle adverser Effekte der BioNTech/Pfizer-Impfung als auf dem offiziellen “Dashbord” gelistet.

Wodarg zufolge weiß die Bundesregierung um diese Schäden durch die BioNTech-Impfung und versucht auf den Impfstoff von AstraZeneca umzusteigen, um davon abzulenken sowie den Ausnahmezustand weiter aufrechtzuerhalten und uns dadurch “hinhalten” und “lähmen” zu können.

“Das ist ein Verbrechen, was da passiert.”

Auch der militärische Hintergrund dieser gentechnologischen Methoden, in die beispielsweise die US-amerikanische Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) investiert, sollte nicht vergessen werden, ergänzte Fiedler, bevor er im Weiteren über die Mechanismen der Meinungsmanipulation in den Medien sprach.

Er untersuche die Manipulation der öffentlichen Meinung, bei der Wikipedia als Teil eines Manipulationsnetzwerkes eine maßgebliche Rolle spiele. Bestimmte Themen erhielten durch Wikipedia den Qualitätsstempel der “Online-Enzyklopädie”. Bestimmte Medien wiederum gäben Wikipedia den Qualitätsstempel der vermeintlich “verlässlichen Quelle”. Im Ergebnis ergebe sich ein Zitierzirkel mit darin kreisenden offiziellen Narrativen. Fiedler verwies hierfür auf mehrere Beispiele in den gängigen Medien. Diese begleiteten insbesondere das zwanzigjährige Bestehen der Wikipedia in einer Art Dauerwerbesendung für die “Enzyklopädie ohne Profis”. Doch die Wikipedia sei weder objektiv beziehungsweise neutral, noch werde sie lediglich von Nicht-Profis betrieben.

Das habe er in seinen beiden Dokumentationen, “Die dunkle Seite der Wikipedia” und “Zensur – die organisierte Manipulation der Wikipedia und anderer Medien“, ausführlich untersucht und dargestellt. So sorgten zum Beispiel gewisse Mitarbeiter der Wikipedia für die fortlaufende Korrektur von Informationen, die andere Autoren einstellen, wenn sie offiziellen Narrativen widersprechen. Zahlreiche Mitarbeiter der Wikipedia seien Journalisten, und es gebe Querverbindungen zu anderen Organisationen, etwa der Amadeu-Antonio-Stiftung. Aber auch zum anonym agierenden “vollkommen illegalen Rufmordpranger” Psiram, sodass er sich fragt: Warum wird dagegen nichts gemacht?

Auch würden die wirklich wichtigen Themen nicht bearbeitet. Doch infolge von Gerichtsurteilen zu Schadensersatzklagen gegen einen mit Klarnamen benannten, ehemals nur unter Pseudonym bekannten Wikipedia-Autor, der dortige Informationen manipuliert hatte, könnten sie einige Dinge nicht mehr vor der Öffentlichkeit verbergen. Ungeachtet dessen gebe es weiterhin Eingriffe von Privatunternehmen wie YouTube beziehungsweise Google in die öffentliche Meinungsbildung durch Löschen oder Unsichtbarmachen (“Shadowban“) bestimmter Stimmen und Äußerungen. Seine eigenen Dokumentationen zur Wikipedia seien zum Beispiel nur noch unter ferner liefen zu finden.

Zur Bedeutung der Wikipedia und ihrer Beeinflussung von Informationen für die Öffentlichkeit zitierte Fiedler aus dem Urteil des Landgerichts Hamburg in einem dieser Schadensersatzprozesse, ergangen im Februar 2019:

“Ein derartiges Verhalten ist im Grundsatz geeignet, die der Wikipedia vonseiten der Öffentlichkeit zugeschriebene Objektivität und Unabhängigkeit, mit der die Inanspruchnahme erheblichen Vertrauens auf die Korrektheit der dort nachzulesenden Informationen verbunden ist, zu erschüttern. Entsprechend entzündet sich an einer solchen Beeinflussung ein ganz erhebliches Interesse der Öffentlichkeit.”

In einem weiteren, erst im Januar 2021 gefällten Urteil des Landgerichts Koblenzzum betreffenden Wikipedia-Mitarbeiter, der in diffamierender Weise einen anderen Autor beschrieb, heißt es:

“Da streitgegenständlich (…) ein Anspruch auf Zahlung einer Geldentschädigung ist, genügt insoweit, dass die entsprechenden Einträge in ihrer Gesamtheit das Persönlichkeitsrecht des Klägers schwerwiegend verletzen. Das ist hier der Fall.”

Dem Urteil zufolge ist das erste Mal gerichtlich festgestellt worden, dass dahinter vorsätzliches und schuldhaftes Handeln steht. Die Methoden dieser Diffamierungen beschrieb Fiedler als Einsatz der “Nazi-Keule” – auch in den sogenannten Leitmedien:

“Wenn man die einmal verfolgt, dann sieht man, dass die immer das Gleiche machen. Sie sagen: ‘Verschwörungstheoretiker sind auch immer gleichzeitig irgendwie rechtsradikal, irgendwie antisemitisch, und sie sind gefährlich, und es ist eine Riesenspinnerei. Das sind Spinner.'”

Höchstrichterlich bestätigter Auftrag der öffentlich-rechtlichen Medien sei es, “einen Marktplatz der Meinungen” herzustellen. Solche Diffamierungen widersprächen dem. Denn so ein Medium “darf nicht einer gesellschaftlichen Gruppe und Strömung anheimfallen”, zitierte Fiedler und kommentierte weiter:

“Es muss sichergestellt sein, dass die Medien möglichst pluralistisch sind und sie auch alle gesellschaftlichen Strömungen darstellen. Und genau das findet hier nicht statt. Wir haben hier eine vollkommen einseitige Schieflage.”

Im Einzelnen träten dabei vermeintlich unabhängige Experten in der üblichen Medienöffentlichkeit auf, und deren untereinander bestehende Verbindungen würden übergangen. Diese skizzierte Fiedler als Netzwerk gegen “Verschwörungstheorien”. Erkennbar werde darin, dass die Beeinflussung bis in die Schulen hinein erfolge, zum Beispiel über das Planspiel “Die Welt am Abgrund“. Als Lehrer erschrecke ihn das besonders. Das Ganze bewege sich im Umfeld der sogenannten Antideutschen und “Antifa”. Letztere habe jedoch nichts mehr mit ihrer ursprünglichen Ausrichtung zu tun, sondern agiere transatlantisch, sozusagen als “Transatlantifa”. Sie befürworte etwa “humanitäre Interventionskriege” des Westens und liege damit auf der Linie der “Neocons” in den USA. Überschneidungen gebe es auch zur “Skeptikerbewegung“, deren Mitglieder im Namen der Wissenschaft gegen vermeintlich unkorrekte Darstellungen anderer Experten wie zum Beispiel Prof. Bhakdi und Dr. Wodarg vorgehen.

Zu dieser Untersuchung hat ihn ein Zuschauer noch auf weitere Verbindungen in Form des EU-weiten COMPACT-Projekts aufmerksam gemacht, so Fiedler:

“Dieses COMPACT-Netzwerk nennt sich ‘Comparative Analysis of Conspiracy Theories in Europe’. (…) Da geht es also um vergleichende Analyse von Verschwörungstheorien.”

Interessant seien die Mitglieder dieses Netzwerkes, die sich zum Teil mit denen des zuvor skizzierten deutschen Netzwerkes decken, unter anderem die beiden Wissenschaftler Prof. Michael Butter und Pia Lamberti.

“Das ganze COMPACT-Netzwerk wird auf EU-Ebene von Steuergeldern finanziert. Das heißt, dieses (…) Programm, was Sie da sehen, ‘Collaboration of Science and Technology’ [Zusammenarbeit von Wissenschaft und Technologie] (…), das wird dann von Steuergeldern finanziert.”

Fiedler präsentierte Sendungen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens wie Monitorund Quarks & Co, in denen Vertreter dieses Netzwerkes prominent als Experten für Verschwörungstheorien auftraten, und zwar nur sie.

“Da ist die Frage: Ist das Zufall, oder ist da ein System dahinter? Wir sehen hier, dass wir (…) eine staatliche Beeinflussung haben. Es gibt eine staatliche Beeinflussung der Meinungsbildung. Und genau das ist das, was nicht stattfinden darf. Es gibt haufenweise Gutachten dazu, die sich zu den Rechtsfragen äußern. Da heißt es immer: ‘Der demokratische Verfassungsstaat hat sich aus der Meinungsbildung der Öffentlichkeit herauszuhalten.’ Und genau das findet hier nicht statt. Der demokratische Verfassungsstaat greift über die Finanzierung von solchen Meinungsbeeinflussungsleuten ganz tief in die Meinungsbildung der Bevölkerung ein.”

In Deutschland treffe das auch auf die mit öffentlichen Geldern finanzierte Amadeu-Antonio-Stiftung zu. Diese gehe nicht nur gegen rechtsradikale Umtriebe vor, sondern stigmatisiere Personen als rechtsradikal und als Verschwörungstheoretiker, “um die Leute fertigzumachen”.

“Der Staat finanziert Organisationen, die genau das machen, nämlich Leute, die im öffentlichen Diskurs als unbequem gelten, ins Abseits zu stellen.”

Der Ausschuss sah darin eigene Erkenntnisse bestätigt. Man habe bereits unter Anwaltskollegen das Problem besprochen, dass über die Beiträge zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland die Bevölkerung ihre eigene Manipulation bezahle. Sie bereiteten juristische Möglichkeiten vor, dagegen als Bürger vorzugehen und die zwangsweisen Rundfunkbeiträge nicht mehr zu zahlen.

BERICHT DER INVESTMENTBANKERIN UND EHEMALIGEN WOHNUNGSBAUBEAUFTRAGTEN DER US-REGIERUNG CATHERINE AUSTIN FITTS

Als Investmentbankerin interessiert sie sich für die Steigerung der Wertschöpfung wirtschaftlicher Aktivitäten durch Dezentralisierung, erklärte Fitts. Darin sei ihre Firma sehr erfolgreich gewesen, bevor die USA sie als einen “Staatsfeind” behandelte hätten. Das habe sie dazu geführt, die Funktionsweise der Wirtschaft insgesamt zu untersuchen. Speziell die Frage, “weshalb sich das US-Justizministerium krimineller Methoden bedient, um die Kontrolle über die Wirtschaft zu zentralisieren, und sich an massiven Finanzbetrügereien beteiligt”. Sie bezeichnet diese Vorgänge als “Finanzstaatsstreich” und veröffentlicht hierzu seit 1998.

Was ihre früheren Kollegen in der Führungselite betreiben, um ein globales Regierungs- und Wirtschaftsmodell durchzusetzen, halte sie nicht nur für kriminell, sondern für dysfunktional und zum Scheitern verurteilt. Und selbst wenn es funktionieren sollte, wolle sie nicht Teil eines solchen Systems sein und nicht in ihm leben.

Obwohl sie von offizieller Seite massiv attackiert worden sei, sei ihr juristischer Kampf dagegen zu ihrer eigenen Überraschung sehr erfolgreich gewesen.

Danach habe sie sich mit ihren Unternehmen weiterhin damit beschäftigt, praktische Wege für ein dezentralisiertes Wirtschafts- und Geldsystem und entsprechende Vermögensberatungen zu organisieren. Durch zunehmende bürokratische Hürden sei dies nicht mehr möglich gewesen. Nunmehr widme sie sich Anlagemöglichkeiten in wirtschaftliche Unternehmungen ohne kriminelle Geschäftsmodelle.

Der Ausschuss erinnerte an ein Video mit Fitts über den “Impfbetrug” in der aktuellen Corona-Krise und fragte nach weiteren Hintergründen für ihr kritisches und aufklärerisches Engagement, zu dem sie auch eine eigene Webseite betreibt. Wie die Juristen des Ausschusses möchte auch sie hinter die Kulissen des Geschehens schauen und darüber berichten, so Fitts, die sich in der US-Regierung von Georg Bush (senior) darum kümmern sollte, Wirtschaftsskandale “aufzuräumen”.

“Es gibt eine offizielle Wirtschaft und daneben ein verstecktes System der Finanz- und Schattenwirtschaft. Seitdem der finanzielle Staatsstreich in den vergangenen Jahrzehnten läuft, ist das Schattensystem immer weiter gewachsen.”

Das Finanzsystem basiere auf dem Rechtsstaat. Finanziell erfolgreiche Operationen und Staaten seien in der Lage, diese rechtsstaatlich verfasste Wirtschaft mit den enormen Gewinnmöglichkeiten der Schattenwirtschaft und organisierten Kriminalität zu kombinieren. Denn die kriminell erzielten Finanzmittel würden in der offiziellen Wirtschaft eingesetzt und brächten Wettbewerbsvorteile, die zur Verdrängung oder zu Übernahmen konkurrierender Unternehmen führten.

In der gegenwärtigen Corona-Krise erlebe man einen Angriff mächtiger Finanz- und Konzerninteressen auf die normalen Unternehmen, die von der Politik für “nicht essenziell” erklärt werden. In einem zirkulären Prozess steigerten diese Großinvestoren und Konzerne ihre Gewinne und investierten diese in die Politik, die mit ihren Entscheidungen wiederum die Absichten und Gewinne der Finanz- und Konzernelite befördere.

In diesem Zusammenhang der Umstrukturierung und Übernahme herkömmlicher Unternehmen machten einige der jüngsten gewalttätigen Proteste in den USA auf sie und ihr Team den Eindruck von “professionell angelegten, organisierten und finanzierten Operationen”.

“Wir versuchten zu verstehen, was das Ziel war. Normalerweise haben solche Operationen nicht nur ein Ziel, sondern man kombiniert mehrere Funktionen.”

Aus ihrer Zeit in der US-Regierung wisse sie um die Organisation und Dokumentation von Finanzströmen, die üblicherweise nach Funktionen erfolge.

“Man kann nicht erkennen, wie die Gelder in Bezug auf die Einheiten demokratischer Repräsentation organisiert sind. Man kann also keine Finanzinformationen darüber erhalten, wie die öffentlichen Gelder der Zentralregierung in ihrem Wahlbezirk organisiert sind. Es gibt also keine Möglichkeit, das Management der Finanzmittel mit der Verantwortung der politischen Repräsentanten zusammenzubringen. Im Zuge der technologischen Entwicklung digitaler Datenbanken wurde ihr unter anderem klar, dass ein Großteil der politischen Kontrolle speziell in der Schattenwirtschaft durch Leute erfolgte, die über solche Informationen verfügten. Sie wussten, wie das Geld an den jeweiligen Orten eingesetzt wurde.”

Lebende Systeme organisieren sich räumlich, nach den jeweiligen Orten, erklärte Fitts, weshalb es für wirklich nachhaltige gesellschaftliche Strukturen wichtig ist, das Finanzsystem in Einklang mit den Lebewesen und der Umwelt zu bringen.

“Die Frage, wie Gelder und Steuern der Regierung in den jeweiligen Orten eingesetzt werden und wie diese mit den lebenden Systemen sowie mit den Strukturen der demokratischen Repräsentation zusammenhängen, ist sehr wichtig. Viele der schmutzigen Tricks und Schweinereien im Finanzsystem geschehen, weil die Leute nicht sehen können, was passiert. Sie bekommen keine Auskunft über die Organisation der Gelder an ihrem Ort. (…) Die einzige Möglichkeit, Finanzbetrügereien zu unterbinden, ist, den Bürgern zu ermöglichen, sich über die Verwendung von Regierungsgeldern in den jeweiligen Orten zu informieren.”

Die gesetzlichen Regelungen hierfür seien zwar vorhanden und könnten “in der Theorie” für eine solche örtliche Ausgabenkontrolle sorgen, “aber das geschieht nicht”. Im Rahmen ihrer damaligen Arbeit in der US-Regierung habe sie eine landesweite Kartierung der örtlichen Regierungsausgaben erarbeitet.

“Was wir dabei herausfanden, war, dass die Regulierung der Steuern und Regierungsausgaben zur Zentralisierung der Kontrolle über die Wirtschaft genutzt wurde und dass diese Zentralisierung enorm teuer war. Das sehen wir an den Schäden für die Umwelt und die Menschen, an vielen verschiedenen Schäden.”

Andersherum sei die Wertschöpfung unvorstellbar hoch, wenn man das Finanzsystem im Einklang mit den örtlichen Lebensstrukturen organisiere. Sie sehe diese Wertschöpfung zwar aus ihrer Perspektive als Investmentbankerin. Doch die Tatsache an sich, in welchem Ausmaß regionale Wertschöpfung möglich ist, habe ihr seinerzeit die Augen dafür geöffnet, zu verstehen, was sich in Wirtschaft und Politik abspielt.

“Ich habe einen Spruch: ‘Crime that pays is crime that stays [lohnt ein Verbrechen, wird es weiter verübt].’ Wenn man auf den Preis dessen schaut, der Schattenwirtschaft und einer Gruppe von Leuten, die jenseits von Recht und Gesetz operieren, straflos freie Hand zu lassen, dann ist die Zerstörung des Vertrauens und die Zerstörung der Liquidität (…) und vieler anderer Dinge in der Gesellschaft (…) allein in finanzieller Hinsicht sehr zerstörerisch für die Produktivität.”

Insbesondere im Immobilienbereich erkenne sie die bekannten Muster des Raubtierkapitalismus, der im Zusammenhang mit der technologischen Entwicklung, wie sie von Regierungen und Konzernen vorangetrieben werde, “wirtschaftlicher Kriegsführung” entspreche. Laut Fitts laufen seit der “Finanzkrise” vor über zehn Jahren in den USA große Konzentrationsprozesse im Immobilienbereich. Medienberichte, wonach Bill Gates nunmehr einer der größten Landbesitzer ist, verdeutlichten dies. Hierbei spielten offenbar auch sogenannte “Möglichkeitsbereiche” (“opportunity zones”) für Investitionsförderungen in Städten eine Rolle, die kürzlich von den erwähnten Unruhen betroffen waren. Sie habe sich daher dafür interessiert, inwieweit diese Vorgänge dazu genutzt werden, intelligente Stromnetze (“smart grid”) zur nötigen Entwicklung und Wertsteigerung der Immobilien in den verwüsteten Bereichen zu installieren. Die vorherige Zerstörung und “Preissenkung” der bestehenden Infrastruktur beziehungsweise der Häuser und Geschäfte sehe für sie nach einem groß angelegten “Plan für Immobilienaufkauf” aus. Allerdings seien für die genauere Klärung der Vorgänge weitere Untersuchungen vor Ort nötig.

Muster solcher Entwicklungen habe man in einer von ihr und ihrem Team entwickelten Software zur Darstellung kommunaler Finanzströme (“community wizard”) verdeutlichen können. Dieses Programm sei vom US-Justizministerium beschlagnahmt worden. Erst nach Jahren rechtlicher Auseinandersetzungen habe sie es in wesentlichen Teilen unvollständig zurückerhalten.

Auf diese Muster politischer und wirtschaftlicher Verquickungen für gewinnbringende finanzielle Operationen im Immobiliensektor sei sie schon während ihrer Arbeit in der US-Regierung gestoßen. Mechanismen, die sie dagegen installiert habe, hätten schließlich dazu geführt, dass sie die Regierung verlassen musste. Ihre Idee sei daher gewesen, die entsprechenden Informationen für die lokale und regionale Wirtschaft verfügbar zu machen, sodass die Unternehmen vor Ort die Betrügereien stoppen können.

“In den meisten Gegenden der USA finden sich zahlreiche Beispiele dafür, dass es viele arbeitslose Menschen gibt, die perfekt in der Lagen wären, für 25 US-Dollar pro Stunde plus Krankenversicherung zu arbeiten. Stattdessen zentralisiert Washington solche Aufgaben über Vertragsfirmen, die dafür 100 US-Dollar pro Stunde erhalten. Die politisch Verantwortlichen können nicht sagen: ‘Oh, wir zahlen lieber viermal so viel für diese Aufgaben, weil der Auftragnehmer eine Aktienfirma ist, die entsprechende Börsengewinne einstreicht, und wir davon etwas für unsere Wahlkampagne abbekommen.’ Das können sie nicht sagen.”

Wenn die Leute vor Ort diese Verschwendung sehen könnten, könnten sie dazu übergehen, die Dinge produktiver zu organisieren.

“Aber nur, wenn sie sehr viele Leute haben, die auf die Geldströme schauen und die Möglichkeiten nutzen können. Meine Idee war, dass Transparenz uns helfen kann, die Dinge in eine positive Richtung zu verändern. Deshalb haben wir [diese Software] ‘community wizard’ entwickelt.”

Das, was wir gegenwärtig in der Corona-Krise erleben, entspricht Fitts zufolge einem Plan der Finanzelite.

“Wir sind Teil eines sogenannten ‘Going Direct Reset‘. Der ‘Going Direct Reset’ ist ein Plan von BlackRock [dem weltgrößten Finanzkonzern] und einer Gruppe von Zentralbankern, der den Zentralbankern der G7-Staaten [der bedeutendsten westlichen Industrienationen] am 22. August 2019 zur Abstimmung präsentiert wurde. (…) Die Leute sprechen über Klaus Schwab und den ‘Great Reset’. Das ist nichts weiter als eine Ablenkung. (…) Das ist also ein Plan der Zentralbanker. Und dieser Plan hat grundlegend ein Herunterfahren (‘take down’) der gesamten Weltwirtschaft veranlasst. Sie haben dieses Herunterfahren veranlasst, während zugleich gigantische Mengen Geldes in den Kreislauf und an gewisse Spieler ausgegeben wurden, um massiv Werte aufzukaufen.”

Sie habe Analysen zu diesen Vorgängen auf ihrer Webseite veröffentlicht. Aus diesen gehe auch hervor, weshalb sie das Geldsystem reformieren müssen. Die Turbulenzen des Finanzsystems im September 2019 seien kein Zusammenbruch (“downturn”), sondern ein Herunterfahren (“take down”) gewesen. Man versuche einerseits, das alte System am Laufen zu halten, und andererseits, ein neues System zu installieren.

“Dieses neue System ist ein vollständig digitales System, das einem die totale Kontrolle verschafft. Es ist nicht mehr ein Geldsystem, wie wir es kennen, mit kreditbasierten Transaktionen (…). Ich würde es als ein System der Sklaverei beschreiben, weil es totale Kontrolle ermöglicht. Hier gibt es zwei Aspekte. Der eine sind die finanziellen Transaktionen, (…) der andere die digitalen Daten. Denn in einem digitalen System sind die Daten über Geld mehr wert als Geld. Man muss hier auf zwei Entwicklungen schauen: auf den Weg der Daten und auf den Weg des Geldes.”

Dieser Systemumbau ist ein ambitioniertes Vorhaben mit bereits existierenden Prototypen wie digitalen Kryptowährungen, so Fitts.

“Das Ganze hängt von einem vollständigem elektrischen Netz ab. Das ist einer der Gründe, weshalb sie Öl und Gas loswerden wollen. Denn das Kontrollsystem benötigt eine komplette elektrische Vernetzung.”

Dass sich die Unruhen in Städten und Gegenden von Standorten des US-amerikanischen Zentralbanksystems (Federal Reserve System, Fed) ereigneten, würde ins Bild passen. Schließlich sei für ein solches digitales Geldsystem die Installation entsprechender intelligenter Stromnetze (“smart grid”) an den jeweiligen Fed-Standorten entscheidend.

Wodargs Beobachtungen, dass über das Gelddrucken sämtliche gesellschaftlichen und vor allem auch kritischen Aktivitäten korrumpiert werden können, weil sowohl Personen als auch Organisationen einfach mit Geld gekauft würden, bestätigte Fitts.

“Es gibt Leute, die Geld drucken können, und es gibt Leute, die Geld verdienen, die [etwas] produzieren können. Man versucht, diese Leute zu zerstören, sodass sie finanziell abhängig sind. Und dann brauchen sie das gedruckte Geld. Und dann müssen sie tun, was man ihnen sagt.”

Wichtig beim Voranschreiten dieses Putsches sei die Übernahme der Finanzministerien beziehungsweise der Regierungen durch die Zentralbanken. Das geschehe gerade. Denn die Staaten seien davon abhängig, immer mehr Staatsschulden zu machen und davon, dass die Zentralbanken diese Schulden letztlich übernähmen. Die Zentralbanken übernähmen im Weiteren die Finanzministerien, indem sie ihre Leute an die entsprechenden Positionen in den Ministerien setzten. Damit kontrollierten die Zentralbanken, die letztlich privaten Finanzinteressen dienten, nicht nur die Geldschöpfung, sondern die Regierungen, die von der Staatsschuldenfinanzierung durch die Zentralbanken abhängig sind.

“Das große Geheimnis bei dem Ganzen – und einer der Gründe dafür, weshalb sie gegenwärtig so aggressiv sind – ist, dass, wenn man versteht, wie das System funktioniert, die Realität so aussieht: Wir brauchen sie nicht. Wir brauchen sie nicht, um unser Geld zu kreieren. Wir brauchen sie nicht, um unsere Daten zu kontrollieren. Wir brauchen sie nicht, um unsere Regierungen zu führen. Wir brauchen nichts von dem. Was in den zurückliegenden Jahrzehnten geschehen ist, (…) ist, dass sie in der Lage waren, die meisten der Kritiker und unabhängigen Gegner mit Geld zu kaufen. Sie haben in der Demokratie wieder und wieder die Bevölkerung gekauft.”

Bei Personen, mit denen sie als Verbündete zusammengearbeitet habe, sei sie daher in all den zurückliegenden Jahren immer mit der Frage beschäftigt gewesen: Wie kaufen sie mir diese Leute weg? Das sei umso leichter, wenn es Menschen sind, die Familie haben und denen man gut bezahlte Posten an Universitäten wie Harvard verschafft. Es gebe wenige, die sie nicht kaufen könnten. Wichtig sei dabei, die Leute in Positionen und Institutionen mit Dingen zu beschäftigen, die sie von den tatsächlichen Machtzentren fernhalten.

Es gibt aber etwas Gutes beim derzeitigen Krisengeschehen, fügte Fitts hinzu und zitierte Stimmen aus ihrem Umfeld.

“‘Überall tauchen Freunde auf.’ Denn ich denke, wir haben einen Punkt erreicht, an dem viele intelligente Menschen realisieren: ‘Moment mal. Manches ist keine Frage des Preises.’ (…) Das, was wir hier verkaufen, ist die Zukunft der menschlichen Zivilisation. Es gibt zu viele intelligente und gebildete Leute, die wissen: Das ist eine Abwicklung [Liquidation], kein Geschäft.”

Es sei zudem klar, dass Armut nicht nötig sei und es genug für alle gäbe, wenn man die Dinge auf zivilisierte Weise organisierte. Es gebe verschiedene Modelle und Systeme, die funktionierten.

“Aber sie können nicht ohne Rechtsstaatlichkeit funktionieren. Und sie können nicht funktionieren, wenn man Psychopathen die Führung übergibt. Ich möchte keine Diskussion über Sozialismus versus Kapitalismus. Wenn man eine gute Führung und einen Konsens darüber hat, welches Modell man benutzten möchte, dann gibt es Tausende Modelle, die funktionieren.”

Ein Problem jedoch sei, dass der Planet über physische Gewalt gesteuert werde und gewaltige Summen im Rahmen des seit Langem laufenden finanziellen Staatsstreiches in militärische Infrastrukturen bis hinein in den Weltraum flössen. Die Ausübung physischer Gewalt auf der Erde ist Fitts zufolge letztlich davon abhängig, wer den Luftraum beziehungsweise Weltraum kontrolliert. Es gehe dabei um viele der sogenannten unsichtbaren Technologien wie etwa elektromagnetische Waffensysteme und Ähnliches, mit denen sich ferngesteuert Systeme lahmlegen und manipulieren lassen. Das müsse man berücksichtigen, wenn sich die Masse der vielen gegen die wenigen Mächtigen organisiere.

Was sie jetzt sage, sei hochspekulativ und liege jenseits ihrer eigenen Expertise, doch es habe etwas mit den bekannten Mechanismen des sogenannten Katastrophenkapitalismus zu tun. So liefen 2004 Insidergeschäfte an den Börsen in zuvor nie gesehenem Ausmaß, und es sei ihr währenddessen unmöglich gewesen, herauszufinden, was genau vor sich ging. Eine Woche später ereignete sich das Erdbeben mit nachfolgenden Tsunamis in Indonesien beziehungsweise im Indischen Ozean. Offensichtlich hätten einige davon gewusst, dass es zu einer solchen Katastrophe kommen würde, und sich sowohl im Vorfeld als auch danach beim kapitalistischen Ausnutzen des Unglücks entsprechend verhalten.

Das bringe für sie die Frage auf, ob es sich bei solchen Ereignissen tatsächlich ausschließlich um Naturkatastrophen handele oder militärische Operationen dahintersteckten. Um solche Operationen durchzuführen, seien entsprechende Waffentechnologien und deren Kontrolle insbesondere über den Luft- und Weltraum erforderlich. Wenn man sich vergegenwärtige, wie Staats- und Regierungsführungen Entscheidungen im Sinne des globalen Zentralbanksystems und gegen ihre eigene Bevölkerung treffen, dann müsse davon ausgegangen werden, dass auf diese Führungen massiver Druck ausgeübt werde. Ein Teil davon könne mit solcherart Waffentechnologie zu tun haben.

“Wir müssen uns über die physische Gewalt gegen uns im Klaren sein. (…) Angesichts der Muster, die ich gesehen habe, um den US-Dollar zu unterstützen und zu schützen, bin ich davon überzeugt, dass einige dieser Naturkatastrophen herbeigeführt worden sind. Das ist eine der großen Kräfte hinter dem US-Dollar-System.”

Ein rechtlicher Hebel gegen die laufende Übernahme der Regierungen und Staaten durch die Zentralbanken und die dahinterstehenden privaten Finanzinteressen liegt im Steuersystem, erklärte Fitts.

“Das ist tatsächlich eine rechtliche Angelegenheit, eine der Möglichkeiten, über die die Bevölkerungen so etwas wie einen öffentlichen Zugriff auf das Geld organisieren können. Denn für unsere Steuergelder ist es entscheidend, dass sie im Einklang mit den Gesetzen ausgegeben werden. Und dass es so ausgegeben wird, wie wir es als demokratisches Gemeinwesen bestimmen. (…) Wie bringen wir die Verwendung der Steuermittel zurück zur Rechtsstaatlichkeit? Das ist für mich eine der wichtigsten Rechtsfragen, die wir im Jahr 2021 vor uns haben.”

Auch, wenn sie Geld aus dem Nichts drucken können, so blieben Steuern für das Funktionieren des Systems notwendig. Denn eine fortschreitende Inflation durch ungebremstes Gelddrucken mache es den Eliten schwerer, ihre Interessen durchzusetzen. Dabei geht es unter anderem um Kontrolle und Motivation der daran Beteiligten, speziell durch Gier, so Fitts.

“Als ich mit den Spitzenleuten in Washington zusammenarbeitete, drehten sich die Unterhaltungen nie darum: Wie kommen wir nach Rom? Sondern darum: Wie kriegen wir all die Leute, die Geld verdienen, nach Rom? Denn dann bringen sie uns nach Rom. Viele der finanziellen Anreizsysteme sind [so] organisiert. Sie wollen ein digitales Kontrollsystem errichten. Der erste Schritt ist: Wie bekommen wir all die Freiheitskämpfer und Softwareentwickler dazu, das System für uns zu bauen? (…) Kryptowährungen und schicke Gestaltungen und viele junge Leute, die wir dazu bekommen, das Gefängnissystem für uns zu bauen.”

Wenn man anderen dabei helfe, Werte zu schaffen, trage man dazu bei, irgendwann von den anderen selbst liquidiert zu werden.

“Die kritische Angelegenheit beim Errichten digitaler Systeme ist beispielsweise, wie man digitale Systeme gestaltet, bei denen wir genug Verschlüsselung auf der Ebene der einfachen Anwender haben, sodass wir sie [diese Systeme] für uns arbeiten lassen können.”

So betone William Binney, ehemaliger technischer Direktor der US-amerikanischen Nationalen Sicherheitsbehörde (National Security Agency, NSA), wie wichtig es sei, möglichst vielen Schülern Kenntnisse in Verschlüsselungen zu vermitteln.

“Er sagte: ‘Wenn jede Gemeinschaft ihr eigenes Verschlüsselungssystem hat und es regelmäßig ändert, dann werden sie verrückt. Damit werden sie nicht klarkommen.’ Nun kenne ich andere Stimmen, die sagen, dass Quantencomputer damit klarkommen können.”

Dennoch glaube sie daran, dass, wenn es gelingen könnte, dezentralisierte Verschlüsselungen aufzubauen, es gelingen könnte, ein dezentralisiertes Geldsystem aufzubauen. Ein solches System könne dann zugleich digital und physisch funktionieren und für lokale Investitionen eingesetzt werden.

Die Strukturen des gegenwärtigen Geld- und Wirtschaftssystems haben sich laut Fitts seit den 1940er-Jahren in Verbindung mit Strukturen des Sicherheitsapparats aus Geheimdiensten und Militär entwickelt. Die entscheidenden Stellen kontrollierten sowohl die offizielle als auch die inoffizielle Wirtschaft, die verdeckt operiere und stetig wachse. Auch wenn die sichtbare, offizielle Wirtschaft überwiegen sollte, so seien auch hier in weiten Teilen kriminelle Mechanismen am Werk, etwa in der Agrarwirtschaft.

“Das, was dieses System zum Funktionieren bringt, ist Geheimhaltung. Diese Geheimhaltung steht im Zusammenhang mit militärischer und geheimdienstlicher Geheimhaltung, schwarzen Kassen und unsichtbaren Technologien und so weiter.”

Abgesehen von den Psychopathen seien die meisten, die in diesem System arbeiten, keine schlechten Menschen. Dennoch argumentierten sie dagegen, die Geheimhaltung zu reduzieren, um die Dinge zu verbessern. Zum einen meinten sie, uns zu schützen, indem sie gewisse Informationen vor den echten Psychopathen verbergen. Zum anderen seien sie Teil eines sehr komplexen Systems auch juristischer Verantwortlichkeiten.

“Sie glauben tatsächlich, dass sie mit bedeutenden Risikoangelegenheiten umgehen, mit der die normale Bevölkerung und die Demokratie nicht umgehen kann. (…) Wenn man die Bevölkerung die Wirtschaft von unten her optimieren lässt, dann entsteht so viel mehr an Wertschöpfung im System, dass wir uns um alles Nötige ohne Geheimhaltung kümmern können. Letztlich geht es darum: Welche Risiken managen sie? Und welche dieser Risiken sind legitim und welche nicht?”

Fitts veranschaulichte dies an einem Beispiel aus dem Jahr 1995. Es habe damals eine Gruppe von Leuten gegeben, die seit über zwanzig Jahren versuchten hätten, eine demokratische Lösung für das Problem der Altersversorgung der geburtenstarken Jahrgänge zu finden. Sie hätten schließlich aufgegeben. Denn die kriminellen Interessen seien bereits so stark gewesen, dass sie jede demokratische Lösung verhinderten und mit Geld “wegkauften”. Hier liege der Ausgangspunkt für die Plünderung der öffentlichen Kassen, die kriminellen Kreditgeschäfte und die sogenannte Blasenökonomie. Wenn man zu keiner finanziell vernünftigen Lösung für die Altersversorgung kommen könne, dann “muss man die Lebenserwartung reduzieren”. Ihrem Erleben damaliger Regierungs- und Wirtschaftskreise zufolge sei es eine bewusste Entscheidung gewesen, das Land durch diesen finanziellen Staatsstreich gegen die Wand zu fahren, die Vermögenswerte herauszuziehen und der öffentlichen Hand Schulden etwa im Bereich der Altersversorgung und des Gesundheitswesens aufzubürden. Dann stelle sich allerdings irgendwann die Frage, wie man das auffängt beziehungsweise “konsolidiert”. Und hier komme aktuell das “magische Virus” ins Spiel.

“Das ‘magische Virus’ erzählt die Geschichte: ‘Oh, wir haben nicht genug Geld für Gesundheitsversorgung, wegen des Virus. Wir haben nicht genug Geld für die Altersversorgung, wegen des Virus.”

Man komme nicht umhin, die Bevölkerung darüber zu informieren, dass kein Geld mehr da sei. Doch könne man nicht erzählen, dass man es selbst gestohlen habe.

“Wie geht man damit politisch um? (…) Der Grund, weshalb ich mich dafür interessiere, was wir mit den Steuern machen, ist, dass ich glaube, die legalen Mechanismen existieren, um das Geld zurückzubekommen. Vielleicht nicht in liquiden Mitteln, doch in Eigentums- und Kapitalvermögen, das darüber geschaffen wurde. Das ist, wo wir stehen. Sie haben die Vermögenswerte gestohlen. Und die Regierungen haben nur noch die Schulden. Diese Regierungen drucken weitere Schulden, so schnell sie können. Und das gibt den Zentralbankern die Kontrolle.”

Gefragt nach konkreten Beweisen für diese Vorgänge, verwies Fitts auf ihre Untersuchungen, die sie auf einer eigenen Webseite veröffentlicht. Insgesamt betrage das Loch in der US-Staatskasse mittlerweile über 20 Billionen [20.000 Milliarden] US-Dollar. Seit einer von beiden dominierenden Parteien im Oktober 2018 getroffenen Entscheidung dürften sämtliche staatlichen Agenturen und mit ihnen verbundene Einrichtungen “geheime Buchhaltung” führen.

“Dadurch wird das Ganze zu einem vollkommen unkontrollierten System.”

Vergleichbare finanzielle Vorgänge liefen auch in anderen Staaten und in der NATO ab.

Der Ausschuss kam auf die Ereignisse an den Finanzmärkten im September 2019, wenige Monate vor dem Ausrufen der Pandemie, zurück und fragte nach weiteren Einzelheiten hierzu.

Über den Eingriff der Fed in den Finanzierungsmarkt für Geldinstitute wurden enorme Finanzmittel in gewisse Hände verlagert, die ihrer Einschätzung nach im Bereich des Katastrophenkapitalismus aktiv sind, erläuterte Fitts. Kurz vor der Corona-Krise brachen Anfang 2020 die Börsenkurse massiv ein. Allerdings hätten unheimliche viele Tech-Firmen und deren Führungen rechtzeitig ihr Geld herausgenommen. Damit seien sie bestens positioniert gewesen, um infolge der gesunkenen Aktienkurse auf große Einkaufstour zu gehen. In diesem Zustand habe es dann die “Pandemie” und deren Maßnahmen mit Schließungen normaler Unternehmen gegeben. Die großen Kapitalinvestoren könnten damit nicht nur ihre eigene Position konsolidieren, sondern darüber hinaus gezielt und billig andere Unternehmen sowie Vermögenswerte erwerben. Auf der anderen Seite habe die Regierung Kredithilfen an kleine und mittlere Unternehmen an Bedingungen geknüpft, ihre finanziellen Daten offenzulegen. Die Kenntnis solch sensibler Daten versetze wiederum gewisse Markteilnehmer in die Lage, Marktstrategien zur Verdrängung beziehungsweise Übernahme ihrer Konkurrenten zu entwickeln.

Fitts erklärte zu den Meldungen über die Schieflage eines großen Bankhauses als Grund für das Eingreifen der Fed, dass es in einem so komplexen Finanzsystem immer zu solchen Problemen kommt. Doch solange die Verantwortlichen gut koordiniert handelten, seien derartige Probleme ohne weitere Schwierigkeiten lösbar, auch dadurch, dass man das dafür nötige Geld drucken kann. Sie sehe den Hintergrund dafür im Zustand des Geldsystems an sich, den sie in einer eigenen Analyse beschreibt.

“Wenn man an so einem Punkt über eine Neuausrichtung des Finanzsystem spricht, dann spricht man über etwas, das das gesamte Geld auf dem Planeten betrifft. (…) Was wir alle brauchen, ist ein Weg, dass Personen, die nichts mit dem Finanzwesen zu tun haben, verstehen können, was hier geschieht.”

Das sei das, was sie versuche. Verschiedene Bereiche der Gesellschaft, etwa die Wissenschaft, mit dem Finanzwesen zusammenzubringen, sodass alle Beteiligten verstehen, wovon die jeweils anderen sprechen.

Für entscheidende Kreise in der Politik und dem Finanzwesen seien die seit Jahren laufenden und in der gegenwärtigen Corona-Krise zugespitzten Prozesse außerordentlich erfolgreich verlaufen. Fitts zitierte Untersuchungen, die auf die Rolle Chinas dabei hinweisen.

“Vieles von dem, wie die USA den ‘Scheinwohlstand’ aufrechterhalten konnten, lag im Wesentlichen darin, mit China zusammenzuarbeiten. China kaufte US-Staatsanleihen. Diese Gelder gingen [in den Konsum], um chinesische Waren zu kaufen und so weiter.”

Diese Analysen beleuchteten zudem, wie das mit den jüngsten Wahlen zur US-Präsidentschaft zusammenhänge. Das heiße nicht, das China “signifikanten Einfluss” auf die USA ausüben kann. China habe klarerweise einen weltweit bedeutenden wirtschaftlichen Einfluss.

“China ist im Grunde eine Schöpfung der G7-Staaten. So erfolgreich, wie China ist. (…) Das ist eine sehr viel komplexere Geschichte. (…) Man hat hier zwei Gruppen von Oligarchen, die sich gegenseitig bedienen.”

Dazu gehöre auch, dass man sich ausländischer Mächte bediene und die Konkurrenz mit ihnen befördere, um gegen bestimmte Teile seiner eigenen Gesellschaft vorzugehen und gezielt politische sowie wirtschaftliche Interessen besser durchsetzen zu können.

FAZIT UND AUSBLICK

Das sind alles sehr interessante Ausführungen, die man weiter verfolgen wird, erklärte der Ausschuss und fragte nach möglichen Risiken für diejenigen, die diese Entwicklungen befördern, danach, was sie beispielsweise nicht vorhergesehen haben könnten.

Fitts berichtete davon, wie viele Experten aus unterschiedlichsten Gebieten sich damit beschäftigen, die Vorgänge aufzuklären, um die Menschen und deren Hab und Gut zu schützen. Wenn Intelligenz offen geteilt werde, dann schaffe dies enorme Erkenntnismöglichkeiten. Sie vermute, dass die Verantwortlichen für die laufende Agenda damit nicht in dem Maße gerechnet haben.

“Wenn man sich anschaut, was sie versuchen, mit den Impfungen zu machen – das ist Prototypenfertigung, das ist Experimentieren. Und es ist sehr chaotisch. Ich denke, sie werden in weit mehr Hindernisse hineinlaufen, als sie gehofft haben. (…) Wenn man schaut, was sie versuchen zu tun, dann denke ich, dass sie scheitern werden. Es ist so hart. Es ist so kompliziert. Und es widerspricht so sehr dem Leben. Und es gibt so viele Leute in den Führungspositionen, die leiden. Menschen, die in einem kaputten Spiel gewinnen, werden dumm. Und sie leiden daran, in ihrem eigenen Saft zu schmoren. Deshalb glaube ich, dass wir eine gute Chance haben.”

Dafür ist es erforderlich, alle guten Leute aus den verschiedensten Bereichen zusammenzubekommen, und deshalb sind solche Untersuchungen, wie sie die Stiftung Corona-Ausschuss betreibt, so wichtig, betonte Fitts. Als Investmentbankerin wolle sie helfen, diese Arbeit auch finanziell zu unterstützen.

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Unterlagen / Dokumente

OVAL exclusive:

Dringende Mitteilung von Prof. Sucharit Bhakdi

February 2nd

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OVALmedia  @ovalmedia

BACKUP auf LBRY URL -->> lbry://@ovalmedia#d/(DEU)-OVALexclusive-_-Dringende-Mitteilung-von-Prof.-Sucharit-Bhakdi#b

Professor Sucharit Bhakdi erklärt auf einfache Weise, was möglicher Weise bei dem Biontech/Pfizer Impfstoff falsch läuft. Anlass sind Todesfälle in deutschen und US-amerikanischen Altenheimen nach Impfung, welche COVID19 positiv getestet wurden.

Für mehr Information dazu: pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33113270/

Impfstoffe, die empirisch mit dem traditionellen Ansatz entwickelt wurden (bestehend aus dem unmodifizierten oder minimal modifizierten viralen Coronavirus-Spike, um neutralisierende Antikörper hervorzurufen), unabhängig davon, ob sie aus einem Protein, einem viralen Vektor, DNA oder RNA bestehen und unabhängig von der Verabreichungsmethode, können die COVID-19-Erkrankung durch Antikörper-abhängiges Enhancement (ADE) verschlimmern.

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Letzte Rede von Dr. Fiechtner

Evtl. letzter Tag für Dr. Heinrich Fiechtner im Stuttgarter Landtag als Redner ! Notwendige Perspektive: Artikel 20GG Absatz4

Er versenkt wieder grosse Nägel mit wenigen gezielten Schlägen und bringt „Präsidentin“ Aras zum erschöpften Backen-Blasen!

04. Februar 2021 😅☝️🗽

t.me/s/Dr_Heinrich_Fiechtner

t.me/s/StuttgartGrundgesetzDemos ⬆️⬆️⬆️🔼🔼🔼⬆️⬆️⬆️

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Response to retraction request and allegations of misconduct and scientific flaws

On 27 November 2020, the Eurosurveillance editorial office was made aware of concerns and a request to retract the article ‘Detection of 2019 novel coronavirus (2019-nCoV) by real-time RT-PCR’ by Corman et al., published on 23 January 2020.

Allegations concerned the scientific quality of the article, the peer review process and a conflict of interest for two of the authors, who are also editorial board members of Eurosurveillance. The authors of the article and Eurosurveillance’s editorial board were informed about these claims on 2 December and 3 December 2020, respectively. On 3 December 2020, an editorial note was published stating that the Eurosurveillanceeditorial team would investigate the matter following the journal’s existing procedures and in consultation with experts [1]. The two co-authors of the article in question who are associate editors on Eurosurveillance’s editorial board were excluded from all related proceedings.

An initial evaluation of the allegations was undertaken in collaboration with several board members, followed by a discussion at the annual editorial board meeting on 4 December 2020. This resulted in the decision that it was not necessary to publish an expression of concern with respect to allegations of scientific misconduct or fraud, and that there was no conflict of interest by the associate editors who co-authored the manuscript. It was further decided to involve external subject experts to assess the allegations related to the scientific content of the article.

Members of the Eurosurveillance editorial board may submit manuscripts to the journal, in keeping with the policies of many other respected scholarly journals. However, articles submitted by members of the board are not given any priority over other manuscripts. When editorial board members are authors of a submitted manuscript, they are not involved in any stage of the peer review or the editorial decision-making, nor do they have access to confidential information related to the decision-making process. Whether or not authors are members of the editorial board has no bearing on editorial consideration, nor any effect on the editorial evaluation (https://www.eurosurveillance.org/evaluation) or review (https://www.eurosurveillance.org/for-reviewers) processes, which are implemented as described on the journal’s website. These principles were followed for the article by Corman et al., which was authored by 24 virologists and laboratory experts in six different countries; additionally, the editorial board of Eurosurveillance confirmed that when these principles are applied, being a board member does not constitute a conflict of interest. The journal has rejected articles submitted by board members on many occasions.

Eurosurveillance has a confidential peer review process and a policy of double-blind peer review, in which both the authors’ and the reviewers’ identities are confidential. Peer review reports are not made publicly available and are considered internal documents intended solely to guide editorial decision-making. Sharing reviewer reports with third parties would violate the assumed confidentiality obligations for journals that apply this peer review model, as per the International Committee of Medical Journal Editors [2] and the World Association of Medical Editors [3].

Following the allegations raised, all associate editors—except for the two co-authors of the article in question who are associate editors—were given access to the full documentation of the evaluation and review process the article underwent. This enabled them to confirm that the reviews were conducted in full and by independent experts.

The article by Corman et al. was fast-tracked and was reviewed by two independent experts in the field. The editorial team decided that this submission warranted quick consideration in the context of an exceptional and rapidly evolving public health situation and a need to enable laboratories to detect the newly emerged virus. When the article was submitted, the situation in Hubei province, China, had evolved massively. Several cases of what was later named coronavirus disease (COVID-19) had been imported to other countries and China had taken unprecedented, large-scale measures to stop virus spread. Thus, after a pre-submission enquiry—a common practice for scholarly journals—we contacted potential peer reviewers who agreed to stand by to review the submission should it pass the initial screening conducted by the editorial team. The reviewers kindly picked up their assignments immediately and submitted their overall positive verdicts hours after submission. The authors were also asked to stand by, as the editors would need them to be available on short notice to reply to the reviewers’ comments and to respond to editorial queries and comments. All parties worked intensely, including outside the usual working hours, on the finalisation of the submission.

The speed of the publishing process has led to allegations via social media and email that the evaluation and review process were flawed. The Eurosurveillance editorial team has long-standing experience in expedited publishing in instances when rapid dissemination of information could potentially lead to a prompt change in an ongoing public health situation or create awareness for topics of timely relevance. In such instances, the editorial team works in close coordination with reviewers and authors. Since 2015, about 30% of rapid communications have been published less than 2 weeks following submission, including peer review. This has also been the case for a maximum of two regular articles per year. Eurosurveillance’s in-house editorial team performs most editorial and all publishing tasks, without involvement of external parties such as typesetters. This allows for great flexibility, particularly in times of emerging or evolving public health emergencies [4-6], when case numbers or other relevant information/data can be updated even hours before publication.

Expedited review does not necessarily affect the filtering function of peer review, nor does it compromise reviewers’ ability to critically assess the content, validity and quality of a paper. The article by Corman et al. is a methodological paper describing the setup and validation of a PCR-based workflow that would enable laboratories to detect the then novel severe acute respiratory syndrome coronavirus 2 (SARS-CoV-2). As pointed out in an accompanying editorial note on 23 January 2020 [7], the primers and probes and a brief description had already been made available in the form of a World Health Organization Interim Guidance document [8], while the article further elaborated on the details of the validation in five different international laboratories.

Of note, the 23 January 2020 issue also contained an article by Wu et al. that assessed the epidemiological characteristics of COVID-19 infections [9], for which we were able to secure an equally fast peer review.

The detailed allegations with respect to scientific flaws in the Corman et al. article were reviewed by a group of five laboratory experts. These comments were made available to the Eurosurveillance associate editors, except for those who were co-authors of the paper.

The consulted experts confirmed that the Corman et al. article was scientifically adequate for its purpose and for the limited data and material available at this early stage in the COVID-19 pandemic. Any laboratory deciding to use the primers and protocol suggested in this article would ascertain the assay for its fitness for purpose and compliance with local quality and accreditation requirements; this is what has happened worldwide since the publication of the article. With more data and evolving knowledge, laboratories have since further improved the initial method, as per usual practice.

In conclusion, after a thorough investigation in which we collected scientific advice from various sources, including several external reviewers, the editorial team—unanimously supported by its associate editors, except for those who were involved as co-authors—has decided that the criteria for a retraction of the article have not been fulfilled.

References

  1. Eurosurveillance editorial team. Editorial note. Euro Surveill. 2020;25(48):2012031.  https://doi.org/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.48.2012031 

  2. International Committee of Medical Journal Editors (ICMJE). Recommendations. Philadelphia: ICMJE; 2019. Available from: https://www.icmje.org/recommendations

  3. World Association of Medical Editors (WAME). Recommendations on Publication Ethics Policies for Medical Journals: Peer Review. WAME. [Accessed: 01 Feb 2021]. Available from: https://wame.org/recommendations-on-publication-ethics-policies-for-medical-journals#Peer%20Review

  4. Scheutz F, Nielsen EM, Frimodt-Møller J, Boisen N, Morabito S, Tozzoli R, et al. Characteristics of the enteroaggregative Shiga toxin/verotoxin-producing Escherichia coli O104:H4 strain causing the outbreak of haemolytic uraemic syndrome in Germany, May to June 2011. Euro Surveill. 2011;16(24):19889.  https://doi.org/10.2807/ese.16.24.19889-en  PMID: 21699770 

  5. Kageyama T, Fujisaki S, Takashita E, Xu H, Yamada S, Uchida Y, et al. Genetic analysis of novel avian A(H7N9) influenza viruses isolated from patients in China, February to April 2013. Euro Surveill. 2013;18(15):20453. PMID: 23594575 

  6. MacDonald E, Steens A, Stene-Johansen K, Gillesberg Lassen S, Midgley S, Lawrence J, et al. Increase in hepatitis A in tourists from Denmark, England, Germany, the Netherlands, Norway and Sweden returning from Egypt, November 2012 to March 2013. Euro Surveill. 2013;18(17):20468. PMID: 23647624 

  7. Eurosurveillance editorial team. Note from the editors: novel coronavirus (2019-nCoV). Euro Surveill. 2020; 25(3):2001231.  https://doi.org/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.3.2001231 

  8. World Health Organization (WHO). Laboratory testing for 2019 novel coronavirus (2019-nCoV) in suspected human cases. Geneva: WHO; 2020. Available from: https://www.who.int/health-topics/coronavirus/laboratory-diagnostics-for-novel-coronavirus

  9. Wu P, Hao X, Lau EHY, Wong JY, Leung KSM, Wu JT, et al. Real-time tentative assessment of the epidemiological characteristics of novel coronavirus infections in Wuhan, China, as at 22 January 2020. Euro Surveill. 2020;25(3):2000044.  https://doi.org/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.3.2000044  PMID: 31992388 

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CORMAN-DROSTEN REVIEW REPORT

CURATED BY AN INTERNATIONAL CONSORTIUM OF SCIENTISTS IN LIFE SCIENCES (ICSLS)

Review Report by an International Consortium of Scientists in Life Sciences (ICSLS) - Corman-Drosten et al., Eurosurveillance 2020 (Updated: 29.11.2020)

This external peer review of the RTPCR test to detect SARS-CoV-2 reveals 10 major scientific flaws at the molecular and methodological level: consequences for false positive results.

Summary:

The Corman-Drosten paper contains the following specific errors:

  1. There exists no specified reason to use these extremely high concentrations of primers in this protocol. The described concentrations lead to increased nonspecific bindings and PCR product amplifications, making the test unsuitable as a specific diagnostic tool to identify the SARS-CoV-2 virus.
  2. Six unspecified wobbly positions will introduce an enormous variability in the real world laboratory implementations of this test; the confusing nonspecific description in the Corman-Drosten paper is not suitable as a Standard Operational Protocol making the test unsuitable as a specific diagnostic tool to identify the SARS-CoV-2 virus.
  3. The test cannot discriminate between the whole virus and viral fragments. Therefore, the test cannot be used as a diagnostic for intact (infectious) viruses, making the test unsuitable as a specific diagnostic tool to identify the SARS-CoV-2 virus and make inferences about the presence of an infection.
  4. A difference of 10° C with respect to the annealing temperature Tm for primer pair1 (RdRp_SARSr_F and RdRp_SARSr_R) also makes the test unsuitable as a specific diagnostic tool to identify the SARS-CoV-2 virus.
  5. A severe error is the omission of a Ct value at which a sample is considered positive and negative. This Ct value is also not found in follow-up submissions making the test unsuitable as a specific diagnostic tool to identify the SARS-CoV-2 virus.
  6. The PCR products have not been validated at the molecular level. This fact makes the protoc
    ol useless as a specific diagnostic tool to identify the SARS-CoV-2 virus.
  7. The PCR test contains neither a unique positive control to evaluate its specificity for SARS-CoV-2 nor a negative control to exclude the presence of other coronaviruses, making the test unsuitable as a specific diagnostic tool to identify the SARS-CoV-2 virus.
  8. The test design in the Corman-Drosten paper is so vague and flawed that one can go in dozens of different directions; nothing is standardized and there is no SOP. This highly questions the scientific validity of the test and makes it unsuitable as a specific diagnostic tool to identify the SARS-CoV-2 virus.
  9. Most likely, the Corman-Drosten paper was not peer-reviewed making the test unsuitable as a specific diagnostic tool to identify the SARS-CoV-2 virus.
  10. We find severe conflicts of interest for at least four authors, in addition to the fact that two of the authors of the Corman-Drosten paper (Christian Drosten and Chantal Reusken) are
    members of the editorial board of Eurosurveillance. A conflict of interest was added on July 29 2020 (Olfert Landt is CEO of TIB-Molbiol; Marco Kaiser is senior researcher at GenExpress and serves as scientific advisor for TIB-Molbiol), that was not declared in the original version (and still is missing in the PubMed version); TIB-Molbiol is the company which was “the first
    ” to produce PCR kits (Light Mix) based on the protocol published in the Corman-Drosten manuscript, and according to their own words, they distributed these PCR-test kits before the publication was even submitted [20]; further, Victor Corman & Christian Drosten failed to mention their second affiliation: the commercial test laboratory “Labor Berlin”. Both are responsible for the virus diagnostics there [21] and the company operates in the realm of real time PCR-testing.

In light of our re-examination of the test protocol to identify SARS-CoV-2 described in the Corman-Drosten paper we have identified concerning errors and inherent fallacies which render the SARS-CoV-2 PCR test useless.

Source: https://cormandrostenreview.com/report/

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Fauci confirms PCR Test Cycle-Threshold Problems

BACKUP: lbry://@Apollo-NG#2/Fauci-confirms-PCR-Test-Cycle-Threshold-Problems#9

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@Apollo-NG

Fauci confirms PCR Test Cycle-Threshold Problems

During a conference call in November 2020, Dr. Fauci clearly validates one of the biggest Problems of using PCR-Tests as a "Pandemic-Meter": The fact that PCR-Test Results with a Cycle-Threshold above 35 are basically "Dead Nucleotides!"

This Video is a re-upload for archiving purposes.

More information about the Cycle-Threshold problem can be found in the recently published peer-review of the Corman-Drosten paper about PCR Tests:

https://lbry.tv/@Apollo-NG/External-peer-review-of-Corman-Drosten-PCR-Test

He also verifies the common protocol of returning only the test result (neg/pos), but not the cycle threshold (Ct) which was used during the "analysis". Without the Ct right next to the positive/negative determination, the test result is basically meaningless.

And why is this actually a Problem? Because in many places PCR-Test results are the primary metric that singlehandedly drives the political "pandemic action/reaction" of the infection theater. The narrative only talks about "Daily New Infections", while in truth, it should be called "Daily new positive Test-Results with an avg. Ct of 35-40".

A high number of false positives reaching government statistics are inevitably going to lead to more lockdowns and losses of freedoms based on those statistics.

And these statistics are based on a protocol, that allows to finely tune the threshold of what is actually infectious and what is just replicated so much in the test, that it gives a positive result, but would never be able to grow. Yet a Ct of 35-40 seems to be pretty commonplace in the majority of labs out there.

This, of course, is also a very fine tool to manipulate the numbers you need, without having to conspire to fake or rewrite statistics later on, if you, say, somehow needed to present high numbers of something in order to do/get something from/with/to someone else. Or a whole population in this case...

The summary above from ICSLS peer review of RT-PCR is sourced from page 19 in document.

The enclosed letter demanding a recall: https://cormandrostenreview.com/retraction-request-letter-to-eurosurveillance-editorial-board/

The protcol, for which a recall is requested: https://www.eurosurveillance.org/content/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.3.2000045

The disinterest from the media is telling.

===

2 Spritzen für ein Halleluja

Datum: 5. Februar 2021

Gefängnisinsassen in Massachusetts können ihre Haftzeit verkürzen, wenn sie sich zwei Dosen des Impfstoffs verabreichen lassen.

https://twitter.com/CNN/status/1357218094280761345?s=20 der

Das ist nur folgerichtig in einem Kult, in dem die Impfung einen Menschen zu einem „besonders wertvollen Menschen“ macht und eine abwechselnd religiöse, moralische und patriotische Pflicht ist. Der Impfstoff ist Weihwasser und Hostie des Corona-Kults zugleich.

Prisoners in Massachusetts have a special incentive to get a Covid-19 vaccine.

If they receive both doses, watch and read educational materials and submit a form for approval, they could shorten their sentence, the Department of Corrections said in a memo https://t.co/AfwhRaM3dd

— CNN (@CNN) February 4, 2021

Autor: Gunnar Kaiser0 Kommentare

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Wichtige Fragen

Backup on BITCHUTE on February 5th, 2021.

Mit fortschreitender Corona-Krise mehren sich Ungereimtheiten und ungeklärte Fragen im Kampf gegen das Virus von Seiten der Bundesregierung. Ich habe mithilfe einer Zuschrift Fragen gesammelt, die uns im Zusammenhang mit der Pandemie beschäftigen und die nur unzureichend in den Medien thematisiert sind. Ich habe bewusst darauf verzichtet, subjektive Schlussfolgerungen zu ziehen. Jeder soll sich seine eigene Meinung bilden. Ich würde mich freuen, wenn wir einen Denkprozess in Gang setzen können.

Wichtige Fragen

Von Gunnar Kaiser - 4. Februar 2021

Mit fortschreitender Corona-Krise mehren sich Ungereimtheiten und ungeklärte Fragen im Kampf gegen das Virus von Seiten der Bundesregierung. Ich habe mithilfe einer Zuschrift Fragen gesammelt, die uns im Zusammenhang mit der Pandemie beschäftigen und die nur unzureichend in den Medien thematisiert sind. Ich habe bewusst darauf verzichtet, subjektive Schlussfolgerungen zu ziehen. Jeder soll sich seine eigene Meinung bilden. Ich würde mich freuen, wenn wir einen Denkprozess in Gang setzen können.


Frage 1

Auslöser war die kaum stattfindende Berichterstattung in den deutschen Leitmedien über das weltweit erschwingliche Medikament Ivermectin. Dieses wird aufgrund seiner durch Studien belegten hohen Wirksamkeit gegen das Corona-Virus in zahlreichen Ländern der Welt wie z. B. Australien, Brasilien, Israel, dem Irak, Bangladesch und Indien von Ärzten verabreicht.­1

Innerhalb von Europa wird Ivermectin gegen COVID-19 u. a. bereits in Griechenland, Bulgarien und Mazedonien in größerem Stil eingesetzt.2 Erste Vermutungen hinsichtlich der Wirksamkeit wurden schon im April 2020 laut und werden seither laufend bestätigt.3

Wann laufen großflächige Studien hierzulande an? Ist es angesichts der Todeszahlen in Deutschland nicht höchst fahrlässig, wenn dies versäumt werden würde?

Müsste die Öffentlichkeit über eine so positive Entwicklung nicht informiert werden?

Ivermectin ist seit Jahrzehnten zugelassen, verursacht nur überschaubare Nebenwirkungen und kostet pro Tablette lediglich zwei Dollar.4

Wie kann man verhindern, dass die Interessen von Pharmakonzernen solche Studien blockieren, wenn sie mit einem derart kostengünstigen und nicht mehr patentierten Medikament im Gegensatz zu milliardenschweren Impfprojekten nur wenig verdienen können?

Frage 2

Im internen Strategiepapier des Bundesinnenministerium vom März 2020 steht geschrieben, welches verheerende Szenario der Gesellschaft bei anhaltenden Lockdown-Maßnahmen droht. Hierbei wird der drastische Begriff „Kernschmelze“5 verwendet. Auch eine Wirtschaftskrise von gravierendem Ausmaß wird im Strategiepapier beschrieben.6

Wieso werden bei einer so prekären Entwicklung, wie sie die Regierung für möglich hält, Vorschläge renommierter Wissenschaftler nicht gehört und deren Studien nicht berücksichtigt, um der oben beschriebenen „Kernschmelze“ entgegenzuwirken?

Möglichkeiten hierfür haben beispielsweise das Positionspapier „Evidenz- und Erfahrungsgewinn im weiteren Management der COVID-19-Pandemie berücksichtigen“ der Kassenärztlichen Bundesvereinigung sowie der Virologen Professor Hendrik Streeck und Professor Jonas Schmidt- Chanasit mit der Unterstützung zahlreicher Ärzteverbände entworfen.7 Auch das 49-seitige Thesenpapier „Zur Notwendigkeit eines Strategiewechsels“ der Autorengruppe um Professor Matthias Schrappe von der Universität zu Köln wurde scheinbar nicht beachtet.8

Wieso hat man in Anbetracht der dramatischen Situation solche Stimmen der Wissenschaft nicht angehört, um mit größter Sorgfalt und genauem Abwägen von Alternativen ein „langes Leiden“9 der Gesellschaft zu verhindern?

Wieso werden für weitreichende Entscheidungen fast ausschließlich Experten hinzugezogen, die die Linie der Bundesregierung (BKK-Chef Franz Knieps spricht hier sogar von einer im Kanzleramt vorherrschenden „Bunkermentalität“10) stützen?

Der renommierte Professor für Epidemiologie und Statistiker an der Stanford University John Ioannidis, der laut der „Berliner Einstein Stiftung“ zu den zehn meist-zitierten Wissenschaftlern der Welt gehört11, hat die Wirksamkeit von Lockdowns in zehn Ländern untersucht. In der im Januar 2021 vorgelegten Studie „Bewertung der Auswirkungen der Quarantäne und der Schließung von Unternehmen auf die Verbreitung von COVID-19“ kommt er mit seinem Forscher-Team u. a. zu dem Ergebnis, dass

der Anteil der COVID-19-Todesfälle in Pflegeheimen unter strengeren Lockdown-Maßnahmen häufig höher war als unter weniger restriktiven Maßnahmen.

Außerdem würden Ladenschließungen keinen signifikanten Nutzen hervorbringen.12
Warum findet die Studie eines so anerkannten Fachmannes kaum Beachtung in den deutschen Leitmedien?
Wieso wird Ioannidis in den wenigen medialen Reaktionen reflexartig als Corona-Verharmloser diskreditiert und von der Bundesregierung sogar komplett ignoriert?13

Frage 3

Seniorenheime sind trotz des Lockdowns weiterhin sehr stark von Corona-Ausbrüchen betroffen. Wäre es daher nicht besonders wichtig, den von Ioannidis vorgebrachten Zusammenhang zwischen harten Lockdown-Maßnahmen und höherer Todesrate in Pflegeeinrichtungen näher zu beleuchten?

Wie lässt im Hinblick auf die Menschenrechte begründen, dass man ältere Menschen gegen ihren Willen in Seniorenheimen einsperrt und isoliert? Wie ist es ethisch zu rechtfertigen, dass es wie in Marburg in manchen Einrichtungen dazu gekommen ist, dass alte Menschen tagelang nicht mehr versorgt werden konnten und verwahrlost in ihren eigenen Fäkalien liegen mussten?14

Wieso orientiert man sich nicht deutschlandweit am „Tübinger Weg“ 15, in dem man ausreichend Schnelltests für Senioren sowie für chronisch Kranke zur Verfügung stellt und weitere spezifische Schutzmaßnahmen umsetzt (Fahrdienste für ältere Menschen, Nachbarschaftshilfen etc.), um diese Risikogruppen wirklich zu schützen und ihnen Besuch, ausreichende Versorgung und ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen?

Frage 4

Wieso hat man monatelang nicht kommuniziert, dass die Gefahr, sich an der frischen Luft mit dem Corona-Virus anzustecken, verschwindend gering ist?

Laut einer im Oktober 2020 veröffentlichten Studie fanden von 7324 untersuchten Ansteckungsfällen lediglich zwei an der frischen Luft statt.16 Warum also ermutigt man die Menschen nicht, angesichts dieser freudigen Botschaft an die frische Luft zu gehen, sich zu bewegen und das Immunsystem zu stärken, anstatt selbst draußen noch Masken zu tragen oder gar nicht mehr die Wohnung zu verlassen?

Frage 5

Wieso beruft sich Angela Merkel auf die „Leopoldina“ als unabhängige Gruppe von Wissenschaftlern, obwohl ihr Mann Joachim Sauer dort seit 2007 Mitglied ist?17 Besteht hier kein Interessenskonflikt?

Wieso zieht man überhaupt ausgerechnet die „Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften“ heran, wenn gerade deren Wissenschaftler es doch waren, die in der Vergangenheit zu umfassenden Schließungen von Krankenhäusern geraten hatten?

Mehr als 1300 der 1600 allgemeinen Kliniken in Deutschland sollten laut Bericht der Süddeutschen Zeitung vom Oktober 2016 auf Anraten der „Leopoldina“ geschlossen werden.18 Dass dies im Falle einer Pandemie einen Mangel an Krankenhausbetten mit sich bringen würde, dürfte im Grunde genommen jedem klar sein.19Doch auch Karl Lauterbach twitterte am 4. Juni 2019:

Jeder weiß, dass wir in Deutschland mindestens jede dritte, eigentlich jede zweite, Klinik schließen sollten. Dann hätten wir [in] anderen Kliniken genug Personal, geringere Kosten, bessere Qualität, und nicht so viel Überflüssiges. Länder und Städte blockieren https://t.co/Ffyf8Ue5ZX
— Karl Lauterbach (@Karl_Lauterbach) June 4, 2019

Dass das Wunschdenken Karl Lauterbachs nicht der Realität entspricht, fasst der ehemalige Klinik- Chef Klaus Emmerich wie folgt zusammen:

Bundeskanzlerin Angela Merkel, Gesundheitsminister Jens Spahn und viele MinisterpräsidentInnen setzen auf eine Zentralisierung der Klinikstandorte und unterstützen den Prozess durch ein systematisches gesundheitspolitisches Programm: Ein bundesweiter Strukturfonds fördert seit 2016 Betten- und Klinikschließungen im Umfang von aktuell bis zu 750 Millionen Euro jährlich. […] Der Skandal: Daran ändert auch Corona nichts. Trotz der Ermahnungen der Bundeskanzlerin und des Bundesgesundheitsministers, alles Erdenkliche zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu unternehmen, geschieht das Unfassbare. Sie fördern weiter Krankenhausschließungen. Noch im September [2020] verabschiedete der Bundestag ein Krankenhauszukunftsgesetz, bei dem die Umwandlung von Zweibettzimmern in Einbettzimmern dann gefördert wird, wenn das betreffende Krankenhaus insgesamt mit weniger Klinikbetten auskommt. Und die Förderungen zeigen Wirkung: Allein in Bayern wurden seit März dieses Jahres [2020] vier Krankenhäuser geschlossen […]; in ganz Deutschland sind es mindestens 14 [Anm.: laut aktuellem Bericht der „Berliner Zeitung“ vom 21.1.202120 sogar 21 Schließungen]. Das ist ein untragbarer Zustand. Wer so handelt, gefährdet die Gesundheit der Bevölkerung und handelt grob fahrlässig. Die Regierenden in Bund und Bundesländern verletzen ihre Sorgfaltspflicht gegenüber der Bevölkerung und nehmen – auf Kosten des Gemeinwohls – einen Kollaps des Gesundheitswesens bewusst in Kauf. Bei all den dringenden Appellen um mehr Disziplin während der Pandemie scheint die Mehrheit der BürgerInnen den Prozess systematischen Kliniksterbens noch gar nicht registriert zu haben. Die Folgen aber sind fatal: Immer weniger Kliniken werden für eine adäquate klinische Versorgung zur Verfügung stehen. Bei Katastrophenfällen und Pandemien ist die klinische Versorgung akut gefährdet, weil Kapazitäten fehlen. Das wohnortnahe Krankenhaus hat keine Zukunft mehr. MitarbeiterInnen in Krankenhäusern werden systematisch bis zur Belastungsgrenze in Anspruch genommen. Sie bangen um ihren Standort und ihren Arbeitsplatz. Die ‚HeldInnen der Nation‘ fallen ökonomischen Fehlentscheidungen zum Opfer.21

Wie ist es also zu rechtfertigen, dass trotz Pandemie das anhaltende Krankenhaussterben noch nicht gestoppt worden ist, sondern im Gegensatz dazu sogar weiter forciert wird?

Frage 6

Gibt es einen Zusammenhang zwischen der seit Januar 2021 verschärften OP- bzw. FFP2- Maskenpflicht und den vom Bund zu viel bestellten riesigen Mengen an OP- und FFP2-Masken im Wert von laut Bericht der SWR-Sendung „Plusminus“ über einer Milliarde Euro, die jetzt abverkauft werden müssen?22

Frage 7

Wieso konnte Jens Spahn im Dezember erneut den Einzelhandel schließen und damit ohne Weiteres sein zwei Monate zuvor gegebenes Versprechen brechen, auf das sich die Geschäftsleute verlassen und dementsprechend ihre Planungen für das Weihnachtsgeschäft ausgerichtet haben? Bei einem Wahlauftritt in Bottrop sagte Spahn Anfang September wörtlich:

Man würde mit dem Wissen von heute keine Friseure mehr schließen und keinen Einzelhandel mehr schließen. Das wird nicht noch einmal passieren.23

Frage 8

Wieso fiel nach dem plötzlichen Tod der beiden ranghohen Personen Mario Ohoven und Thomas Oppermann Ende Oktober 2020, die umfassende Gegenmaßnahmen im Hinblick auf den erneuten Lockdown angekündigt hatten, der weiterführende Protest so zaghaft und vergleichsweise gering aus?

Mittelstandspräsident Ohoven hatte zwei Tage vor seinem tödlichen Autounfall am 31. Oktober erklärt, ein zweiter Lockdown zerstöre die „wirtschaftliche Existenz von ganzen Berufsgruppen, Millionen von Selbstständigen und deren Familien“, weshalb man überprüfen müsse, „ob die Maßnahmen auch im Rechtssinne verhältnismäßig sind und damit im Einklang mit unserer Verfassung stehen“. Er behielt sich vor, das Bundesverfassungsgericht einzuschalten, da er überzeugt war, dass ein erneuter Lockdown vor dieser Instanz keinen „Bestand hätte“.24

Ebenso kritisierte Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann, der wenige Tage danach kurz vor einem ZDF-Live-Interview zusammenbrach und überraschend verstarb, die Corona-Politik von Bund und Ländern scharf. Er bemängelte das unverhältnismäßige, intransparente Vorgehen „hinter verschlossenen Türen im Kanzleramt“ und forderte eine Generaldebatte im Bundestag.25

Läge es nicht gewissermaßen im Interesse der beiden Verstorbenen, deren Bedenken ernst zu nehmen und an deren Überlegungen anzuknüpfen?

Frage 9

Wieso wurde der Artikel „Virologe Streeck warnt vor Impfstoff-Euphorie – und kritisiert Söder scharf: ‚Redet an Realität vorbei‘“ im Merkur kurz nach Erscheinen ohne Begründung von der Seite gelöscht?

Streeck äußerte hierin im Gespräch mit dem Rotary Club Schliersee u. a. seine Befürchtung, dass die Schutzdauer des Corona-Impfstoffs im schlechtesten Falle „weit unter den Erwartungen vieler zurückbleiben“ könnte und wir möglicherweise im Herbst 2021 „wieder dasselbe Problem wie heute haben“ könnten.

Wie lange wirken die bisher notzugelassenen Impfungen?

Auf der Seite des ZDFs heißt es beispielsweise: „Biontech geht davon aus, dass durch die Impfung eine einjährige Immunisierungswirkung erreicht werden kann. Dies sei aber noch nicht gesichert.“26 Doch was soll geschehen, wenn die Schutzdauer nachlässt bzw. endet – ein alljährliches Nachimpfen von zig Millionen Menschen in Deutschland mit erneuten Lockdowns, falls ein aktualisierter Impfstoff nicht vorliegt oder die Ressourcen hierfür nicht ausreichen?

Frage 10

Warum erhalten Künstlerinnen und Künstler, die Menschen jahrelang Freude bereitet haben und mit der Veranstaltungsbranche in Deutschland den sechstgrößten Wirtschaftszweig ausmachen, so wenig Unterstützung und gelten plötzlich als nicht „systemrelevant“?27

Frage 11

Wieso werden Menschen, die den aktuellen Kurs der Regierung hinterfragen, schnell als rechtsextreme „Corona-Leugner“ oder „Covidioten“ bezeichnet? Ist ein Diskurs auf solcher Ebene nicht schädlich für die Demokratie?

Wieso kommt es häufiger vor, dass Prominente, wenn sie sich kritisch zum Corona-Thema äußern, oftmals einem medialen „Shitstorm“ ausgesetzt werden, so dass sie oftmals ihre Postings in sozialen Plattformen – oder wie im Falle Sonia Zietlows28 gleich ihren kompletten Account – löschen, um nicht weiter angegriffen zu werden?

Müssten in einer funktionierenden Demokratie nicht auch Prominente ihre Meinung frei äußern dürfen, ohne die Befürchtung haben zu müssen, dafür in den Medien „zerrissen“ zu werden? Muss dies nicht selbst dann möglich sein, wenn Meinungen manchmal nervig, unüberlegt, unwissenschaftlich oder unbequem sind, solange sie sich nicht volksverhetzend oder verfassungsfeindlich äußern?

Frage 12

Wieso war es vorher „normal“, dass Menschen wie Bill Gates insbesondere von eher linksgerichteten Medien kritisiert wurden, während nunmehr eine solche Kritik oft als „Verschwörungstheorie“ abgewertet wird?29

Frage 13

Es ist in der Medizin und Psychologie hinreichend bekannt, dass Angst und Panik Menschen krank machen und nicht förderlich sind, wenn es darum geht, besonnene Entscheidungen zu treffen. Ist es daher nicht unverantwortlich, dass Strategien von Seiten der Politik und der Medien darauf abzielen, Angst und Schrecken zu verbreiten, während man doch die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger schützen sollte?

Ist es nicht unethisch, wenn man im schon beschriebenen Strategiepapier des Bundesinnenministeriums mit voller Absicht darauf abzielt, die „gewünschte Schockwirkung“ bei Menschen zu erwirken, indem man ganz bewusst die „Urangst“ vor dem Ersticken und dem „qualvoll um Luft ringend zu Hause“ Sterben hervorruft oder gar Schuldgefühle in Kindern weckt, „wenn sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen“, daraufhin „ihre Eltern anstecken und einer davon qualvoll zu Hause stirbt“.30

Frage 14

Wieso fangen Menschen wieder an, trotz der bitteren Erfahrungen, die uns die Geschichte gelehrt hat, Nachbarn zu „denunzieren“, wenn sie beispielsweise vermuten, dass sich dort mehr Besuch aufhält als erlaubt?31

Kann hierdurch tatsächlich eine solidarische Gemeinschaft entstehen?

Wieso hat Corona derart dazu beigetragen, dass der Hass und die Spaltung in der Gesellschaft so zugenommen haben?

Können wir gegensätzliche Meinungen nicht aushalten und versuchen, konstruktiv damit umzugehen?

Können wir nicht mehr vernünftig miteinander diskutieren?

 

Autor: Gunnar Kaiser

Fußnoten

1  https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.11.30.20236570v1https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2021/01/11/ivermectin-gluehende-verfechter-und- rationale-skeptiker , https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/07/13/gute-nachrichten-zu- ivermectin-plus-doxycyclin sowie https://trialsitenews.com/indian-and-iraqi-studies-suggest-ivermectin-prevents- and-treats-covid-19/

2  https://www.slobodenpecat.mk/en/malmed-potvrdi-za-sloboden-pechat-ivermektinot-stigna-vo-makedonija/

3  https://www.focus.de/gesundheit/news/ivermectin-toetet-virus-binnen-48-stunden-kraetze-medikament-macht-hoffnung-im-kampf-gegen-corona_id_11854988.html und https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/04/09/ivermectin-als-neuer-hoffnungstraeger

https://www.bloomberg.com/press-releases/2020-08-19/ivermectin-triple-therapy-protocol-for-covid-19-to-australian-gp

5  Hier die im Papier vorgestellte Prognose: „Sollten die hier vorgeschlagenen Maßnahmen zur Eindämmung und Kontrolle der COVID-19-Epidemie nicht greifen, könnte im Sinne einer „Kernschmelze“ das gesamte System in Frage gestellt werden. Es droht, dass dies die Gemeinschaft in einen völlig anderen Grundzustand bis hin zur Anarchie verändert.“ https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2020/corona/szenarienpapier-covid19.html (S. 8)

6  Dementsprechend steht im Strategiepapier: „Die COVID-19-Krise greift breiter in das Wirtschaftsleben ein [Anm.: als die Finanzkrise 2009], trifft ebenso Dienstleister und wird damit stärker auf den Arbeitsmarkt wirken. Gleichzeitig konnten die Stabilisierungsmaßnahmen 2009 auf den Finanzsektor als systemrelevantes Schlüsselelement konzentriert werden. Eine solche „Quarantäne“ eines Sektors ist bei COVID-19 unmöglich. Selbst bei vergleichbaren Schrumpfungsraten wird die COVID-19 -Krise breiter, tiefgreifender und länger sein als die Finanzkrise.“ https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2020/corona/szenarienpapier-covid19.html (siehe S. 9-11)

7  https://www.kbv.de/html/48910.php

8  Hier wurde u. a. vorgeschlagen, „die Ergänzung allgemeiner Maßnahmen durch Zielgruppen-spezifische Maßnahmen, stärker zu berücksichtigen“. Erstrebenswert sei ein zivilgesellschaftlicher „Aufbruch, der den Schutzgedanken in den Mittelpunkt stellt, die gesellschaftliche Innovationskraft fördert und die Bürgerinnen und Bürger nicht zum Adressaten von Aufforderungen zur passiven Kontaktminimierung degradiert.“ https://www.socium.uni-bremen.de/uploads/News/2020/Thesenpapier_6.pdf

https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2020/corona/szenarienpapier-covid19.html (siehe S. 10)

10  https://www.rnd.de/politik/bkk-chef-knieps-kritisiert-corona-politik-im-kanzleramt-herrscht-bunkermentalitat

11  https://www.einsteinfoundation.de/medien/fragebogen/john-ioannidis/

12  Weiterhin heißt es in der Studie: „[…] wir finden keinen zusätzlichen Vorteil von Anweisungen, zuhause zu bleiben, oder von Geschäftsschließungen. Die Daten können zwar die Möglichkeit von ein paar Vorteilen nicht vollständig ausschließen. Doch selbst wenn diese [Vorteile] existieren, können sie nicht die zahlreichen Schäden dieser aggressiven Maßnahmen aufwiegen. Gezieltere Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit, mit denen die Ansteckungen wirksamer reduziert werden, können für die künftige Seuchenbekämpfung wichtig sein, ohne dass Schäden wie bei den sehr restriktiven Maßnahmen entstehen.“ https://onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1111/eci.13484 ( siehe S. 11)

13  Man warf Ioannidis beispielsweise vor, dass er mit seiner Studie nur die Lockdown-Statistiken der ersten Welle berücksichtigt habe. Doch kann ein solcher Vorwurf gerechtfertigt sein, wenn doch die Daten der zweiten Welle aktuell noch gar nicht vorliegen können?

14  https://www.op-marburg.de/Marburg/Keine-Pfleger-mehr-Hilfeschrei-aus-Marburger-Altenheim

15  https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/tuebingen/der-tuebinger-weg-100.html , https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-massnahmen-tuebingen-100.html sowie https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Land-greift-das-Tuebinger-Testmodell-auf-481530.html

16  https://doi.org/10.1111/ina.12766

17  https://www.leopoldina.org/uploads/tx_leopublication/mitg2007.pdf(siehe S. 57)

18  https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/medizin-wissenschaftler-halten-1300-kliniken-fuer-ueberfluessig-1.3221646

19  https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/patienten-wuerden-sterben-li.89414 , https://www.fr.de/panorama/corona-virus-pandemie-krankenhaus-gesundheitswesen-deutschland-hontschik-ausverkauf-90099404.html

20  https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/kliniken-werden-geschlossen-obwohl-das-gesundheitssystem-vor-dem-kollaps-steht-li.132283

21  https://www.ossietzky.net/23-2020&textfile=5313

22  SWR-Plusminus-Marktcheck – Maskendebakel: Wer zahlt die teure Beschaffung des Bundes?

23  https://www.20min.ch/story/gesundheitsminister-sagt-corona-massnahmen-seien-uebertrieben-gewesen-101403914040

24  https://www.merkur.de/wirtschaft/wirtschaft-corona-lockdown-konjunktur-folgen-rezession-markus-soeder-mittelstand-bvmw-mario-ohoven-zr-90070324.html sowie https://www.presseportal.de/pm/51921/4748386

25  https://www.zdf.de/nachrichten/politik/thomas-oppermann-gestorben-100.html sowie https://www.spiegel.de/politik/deutschland/sperrstunde-in-berlin-thomas-oppermann-kritisiert-corona-politik-von- bund-und-laendern-a-1db27890-aa14-4a5a-9264-1106c3bce0e0

26  https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/corona-impfstoffe-biontech-pfizer-moderna-astrazeneca-100.html

27  https://alarmstuferot.org/

28  https://www.welt.de/vermischtes/article207291183/Corona-Verharmlosung-Sonja-Zietlow-loescht-nach-Kritik-Facebook-Profil.html

29  https://www.boell.de/de/2017/11/20/milliardaere-bestimmen-globale-agenda , https://www.klimareporter.de/finanzen/bill-gates-energiewunder-sind-gefaehrlich , https://www.latimes.com/news/la-na-gatesx07jan07-story.htmlsowie https://info.arte.tv/de/film-die-who-im-griff-der-lobbyisten

30 https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2020/corona/szenarienpapier-covid19.html (siehe S. 13)

31  https://www.welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/article206920063/Kretschmann-Melden-von-Corona-Verstoessen-ist-sinnvoll.html , https://www.swr.de/swraktuell/denunzieren-in-corona-zeiten-kolumne-100.html sowie https://www.mdr.de/sachsen/corona-denunziationen-buergerhinweise-aufrufe-aktivieren-dunkle-seiten-der-menschen-100.html

 

Mehr von Gunnar Kaiser:

Die Auswirkungen der coronabedingten Kontaktbeschränkungen auf das tägliche Leben und Sinn und Zweck der Infektionsschutzregeln.

Ein Gesinnungsaufsatz (3) vom 4. Februar 2021 

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APPELL MITUNTERZEICHNEN: DAS ENDE DER AUSGRENZUNG

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Mit dem Impfstoff-Testkandidaten BNT 162 c2 schafft BioNTech eine Frankenstein Platform im menschlichen Körper.

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Die Macht von Wikipedia

- Markus Fiedler und Stefan M. Seydel im Gespräch

•Sep 24, 2020

 

Gunnar Kaiser

Markus Fiedler (Wikihausen): https://www.youtube.com/channel/UCQWq...

Stefan M. Seydel: https://www.youtube.com/user/sms2sms

Gunnar Kaisers Roman "Unter der Haut" (Berlin Verlag 2018, Piper Verlag 2019): https://amzn.to/2juOkG0​ *

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Catherine Austin Fitts – Solari Advisors

https://solariadvisors.com/catherine-austin-fitts/

Catherine Austin Fitts . Catherine is the president of Solari , Inc., publisher of the Solari Report, and managing member of Solari Investment Advisory Services, LLC.

Updates – Solari Report

https://home.solari.com/updates/

Planet Lockdown Full Censored Film

 

 

Jan 31, 2021

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Bill Gates Is EVIL

Bill Gates Is EVIL

Catherine Austin Fitts exposes the connections between Big Tech and the federal government and how they are engineering a system of planetary control.

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Neue Parteien braucht das Land!

https://www.team-freiheit.net

Was ist los im Prenzlauer Berg?

Am 14. Januar 2021 fand in der Berliner Bar Scotch & Sofa eine Parteigründungsversammlung statt. Zwei Wochen später protestieren circa 120 schwarzbekleidete, vermummte Personen, etwas fremdkörperhaft wirkend im gutbürgerlichen Prenzlauer Berg alleine vor der geschlossenen Kneipe. In der Zwischenzeit hat sich die Berliner Presse in ein erstaunliches Verwirrspiel mit Namen und Qualifikationen und rechts/links-Betrachtungen verstrickt. Was steckt dahinter? Ein Interview mit der Rechtsanwältin Viviane Fischer

2020News: Frau Fischer, seit der Corona- und Lockdown-Krise hat sich in Deutschland eine bemerkenswert große Vielzahl an neuen Parteien gegründet. Bislang hat es dabei aber keine Straßenproteste gegeben. Was ist so besonders an der Parteigründung im Scotch & Sofa?

Viviane Fischer: Im Scotch & Sofa hat sich eine Partei auf der Inspirationsgrundlage von www.team-freiheit.net gegründet. Rechtsanwalt Dr. Reiner Füllmich, Frau Prof. Dr. Ulrike Kämmerer und Prof. Dr. Martin Schwab und ich haben Anfang Januar 2021 die Partei Team Freiheit gegründet. Wir wollen nun andere Menschen anregen, es uns gleich zu tun und auch Freiheitsparteien zu gründen, gerne unter Nutzung der bereitgestellten Dokumente (Mustersatzung, Programm etc.). Inhaltlich kann natürlich alles verändert werden, aber mit dem Leitfaden an der Hand sieht man, eine Parteigründung ist definitiv kein Hexenwerk.

2020News: Welche Ausrichtung hat Ihre Partei?

Viviane Fischer: Unsere Partei hat die bedingungslose Wiederherstellung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zum Ziel, die wir im Zuge der Corona-Krise erheblich verletzt sehen. Die Gewährleistung dieser Prinzipien sind die Garanten des Schutzes der Menschenwürde, die im Zentrum unseres Grundgesetzes steht. Es hat einen guten Grund, warum unsere Gründungsväter sich dazu entschlossen haben, die Menschenwürde und nicht das Gemeinwohl in Deutschland zum Mass aller Dinge zu erklären. Jens Wernicke hat das im Rubikon einmal sehr schön formuliert: “Das Grundgesetz ist aus den Trümmern Nachkriegsdeutschlands erwachsen — aus dem festen Wunsch, allen totalitären, die Würde des Menschen mit Füssen tretenden Bestrebungen Einhalt zu gebieten. Es ist die geballte Faust, die die Bürger dem Griff ihrer Volksvertreter nach immer mehr Macht entgegenstrecken.”

Die Anti-Corona-Massnahmen greifen massiv in die Grundrechte der Menschen ein. Wir sind nach zwischenzeitlich sieben Monaten intensiver Aufarbeitung des Virus- und Lockdowngeschehens im juristischen Corona-Ausschuss der Meinung, dass dies unverhältnismässig ist. COVID-19 ist eine ernstzunehmende Krankheit. Aber anders als befürchtet ist es keine, die zu irgendeinem Zeitpunkt ein Überlastungsproblem für unser Gesundheitssystem dargestellt hätte. Lockdowns sind, wie eine Meta-Studie des Stanford-Professors John Ioannidis, die Ende 2020 im WHO-Bulletin veröffentlicht wurde, gezeigt hat, bei der Pandemiebekämpfung quasi wirkungslos, führen aber zu exorbitanten Kollateralschäden. Vor diesem Hintergrund fordern wir mit unserer Partei Team-Freiheit die sofortige Beendigung aller Massnahmen und die vollständige Aufarbeitung des Virus- und Lockdowngeschehens in wissenschaftlicher und juristischer Hinsicht.

2020News: Die Partei Scotch & Sofa ist nun noch eine zusätzliche Partei? Warum dies, hätten der Barbetreiber und die anderen Mitglieder nicht einfach Ihrer Partei beitreten können?

Viviane Fischer: Unsere eigene Partei nimmt derzeit keine neuen Mitglieder auf. Wir denken, dass ein politischer Ruck durch Deutschland gehen muss, eine Politisierung der gesamten Gesellschaft. Dafür ist es viel besser und dringend nötig, dass die Leute selbst ins Handeln kommen, dass sie sich nicht mit irgendeinem Wasserkopf in Berlin abstimmen müssen, sondern ihre eigenen (erst mal) kleinen politischen Netzwerke und Diskussionszirkel aufsetzen und so aktiv in den Prozess der politischen Willensbildung eintreten. Wir sehen das als eine Art Grasswurzel-Parteienwachstum. Nicht wie sonst üblich die Gründung einer Partei und dann aller Landesverbände, Kreisverbände, Ortsverbände. Sondern grade anders rum. Ein kleiner Same vor Ort und dann wächst und durchdringt die Partei langsam einen immer größeren Radius. “All Politics are local”, sagt man.

2020News: Mitten im Lockdown ist ja nicht viel möglich. Warum grade jetzt und wie genau?

Viviane Fischer: Wir finden, dass es allerhöchste Zeit ist, dass wir uns aus der “Alternativlos-Denke” des eingeschlagenen Lockdown-Weges der Regierung herausbewegen. Wir brauchen die klügsten Köpfe unseres Landes, die Leute mit den besten pragmatischen Ideen und dafür müssen wir alle wieder miteinander ins Gespräch kommen und dafür wiederum müssen wir die jetzt im Lockdown geschlossenen Debattenräume wieder öffnen.

Parteien sind auch im Lockdown privilegiert. Ihre Mitglieder dürfen sich versammeln ohne Anmelde- oder Genehmigungserfordernis nicht im Freien, aber in allen geschlossenen Räumen. Geschlossene Räume haben wir im Moment zur Genüge: Restaurants, Bars, Läden, Vereinsräume, Tanzsäle, Hobbykeller, Wohnzimmer. Sören Pohlen, der die Bar Scotch & Sofa betreibt, und andere haben sich entschlossen, eine Partei nach dem Muster unserer Partei zu gründen. Dr. Füllmich und ich haben die Gründungsversammlung am 14. Januar 2021, die wir live gestreamt haben, als Coaches begleitet.

2020News: Okay, das klingt doch eigentlich erst mal alles sehr rechtsstaatlich. Warum sollte da jemand protestieren? Hinsichtlich des Virusgeschehens und der Sinnhaftigkeit des Lockdowns wird man ja unterschiedlicher Ansicht sein können.

Viviane Fischer: Die Parteiversammlung am 14. Januar 2021 war nicht angemeldet. Nach der Verordnung muss sie das auch nicht. Weil die Fenster der Bar aber gut einsehbar sind, haben sich offenbar Passanten in der Vorstellung, es handele sich um eine nach der geltenden Corona-Verordnung illegale Baröffnung an die Polizei gewandt. Was dann geschehen ist, habe ich bis heute selbst noch nicht richtig verstanden.

Der Versammlungsleiter hatte grade begonnen, die Satzung zu verlesen, als die Polizei rein kam. Die Polizei wußte auch vom Live-Stream, dass wir uns im Prozess der Parteigründung befanden. Sie behauptete, es sei zur Verletzung von Hygieneregeln gekommen, wollte sich aber das Hygienekonzept gar nicht erläutern lassen, überprüfte die Atteste nicht und klärte auch nicht ab, welche Personen in Hausständen lebten und daher eng beieinander sein durften. An ihren Plätzen mußten die Teilnehmer:innen gemäß geltender Verordnung ohnehin keine Masken tragen und ein Redner benötigt auch keine Maske. Der Einsatzleiter erklärte mir, dass wir die Versammlung gerne am nächsten Tag fortsetzen könnten, nun aber auflösen müssten. Ich möchte das an dieser Stelle nicht juristisch werten. Das ganze war wirklich faszinierend, auch vor dem Hintergrund, dass die ca. 30 Polizeibeamte:innen die sich in den Barraum drängten, sicher nicht zur Verbesserung einer angeblich bestehende Hygiene-Problemlage beitragen konnten.

Nach einer Polizeimeldung, bei der sich die Polizei – rechtswidrig – zum Richter aufgeschwungen hat und von einer verbotenen Versammlung, von “Selbstbetitelung” als Parteiversammlung, von massenhafter Verletzung von Hygienevorschriften sprach, hat sich die Berliner Presse überschlagen. Ein Faszinosum. Der Tagesspiegel hat sich dabei besonders hervorgetan. Sebastian Leber glaubte ja schon ein paar Tage zuvor, mit der Tatsache, dass ich nicht nur Rechtsanwältin und Volkswirtin bin sondern auch eine Hutmacherin, das Label betreibe ich unter meinem Geburtsnamen (Rike) Feurstein, irgendwas gegen mich in der Hand zu haben. Ist nach der Vorstellung von Herrn Leber ein Handwerk etwas Disqualifizierendes? Oder hat Herr Leber Probleme damit, dass Frauen merhfachqualifiziert sind? Ich möchte mich da nicht in seinen Hirnwindungen verlieren, aber Herr Leber hat da wirklich einen ganz schönen Schwurbel von Viviane Fischer alias Rike Feurstein, als Anwältin auftretend etc. losgelassen, von dem sich der RBB dann sogar dazu hat verleiten lassen zu behaupten, ich sei gar keine Anwältin. Auf meine Abmahnung hin ist das aber sofort wieder verschwunden. Ein erstaunlicher Lapsus des RBB. Verrückterweise hatten wir ja bei der ersten, von der Polizei zu Unrecht gestörten Gründungsversammlung am 14. Januar 2021 auch über die Bedeutung der Presse, insbesondere des öffentlich-rechtlichen Rundfunks diskutiert und darüber, ob die GEZ-Gebühren da gut angelegt sind, und am nächsten Tag hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk nichts besseres zu tun, als von meinen Gebühren eine kreditschädigende Berichterstattung gegen mich als unabhängiges Organ der Rechtspflege und Berliner Hutmacherin vom Stapel zu lassen. Das ist bemerkenswert.

2020News: Die Presse berichtete, ein Teilnehmer habe gesagt “dies sei ein Test, wie weit man gehen könne in der Demokratie”. Das klingt provozierend. War das so ein gemeint?

Viviane Fischer: Dies war meines Wissens eine Äußerung von Dr. Füllmich. Ja, es ist ein Test und zwar dahingehend, inwieweit auch in Krisenzeiten Demokratie funktioniert. Art. 21 GG stellt die Parteien, die ja ein fundamentaler Baustein unserer Demokratie sind, unter besonderen Schutz: “Ihre Gründung ist frei.” Parteien können nur dann verboten werden, wenn sie verfassungsfeindliche Ziele verfolgen. Darüber entscheidet ausschliesslich das Bundesverfassungsgericht. Wenn die Polizei nun eingegriffen hätte, weil sie eine Parteigründung verhindern wollte, dann hätten wir ein wirklich sehr großes demokratisches Problem. Aber die Polizei darf eine dergestalt grundgesetzlich privilegierte Versammlung natürlich auch nicht ohne Not aus anderen Gründen stören und im Nachhinein auch noch diskreditieren.

Zum Glück ist der Test für die Demokratie in Bezug auf die Parteigründung im Scotch & Sofa aber letztlich gut ausgegangen. Zwar nicht am 14. Januar 2021. Und auch nicht am 15. Januar 2021. Dort gäbe es anders als in der Presse behauptet wird, gar keinen Fortsetzungsversuch von unserer Seite, weil einige der Parteigründungswilligen so spontan nicht wieder Zeit hatten. Ich selbst war lediglich zur Bar gefahren, weil ich mit der Polizei vor Ort die Besprechung des auch am 14. Januar 2021 vorliegenden Hygienekonzepts einfordern wollte. Die Polizei war da aber immer noch in großer Aufregung vermutlich aus Angst vor Eskalationen, so dass ein zielführendes Gespräch nicht möglich war.

Zum 21. Januar 2021 habe ich dann – ohne rechtliche Verpflichtung – die Parteiversammlung angemeldet, so dass die Polizei Bescheid wußte, was wir vorhaben und da ist dann ja auch alles sauber abgelaufen mit Unterstützung von und Schutz durch die Polizei. Auch den zweiten Anlauf zur Parteigründung haben wir live gestreamt. Interessant an dem Abend war auch der Bericht des israelischen Rechtsanwalts Tamir Turgal zur Lage im Impfhotspot Israel. Die zu der Gründungsversammlung am 22. Januar 2021 veröffentliche Polizeimeldungentspricht vollumfänglich den Tatsachen. Das war insgesamt ein wirklich erfreuliches Erlebnis.

2020News: Warum hat sich die Antifa in die Sache involviert?

Viviane Fischer: Wir wissen es nicht wirklich. In der Presse stand etwas von Querdenken. Wir sind nicht Teil der Organisation Querdenken. Aber vielleicht ist das ein Reizwort für die Antifa. Sie hatte jedenfalls für den 28. Januar 2021 eine “Gegendemo” organisiert und mit ca. 120 Personen durchgeführt. In der Stadtpresse steht 300 Personen. Aber in der Presse werden aus 500.000 Teilnehmern an einer Demo gerne auch mal 30.000. Ich habe mir Fotos von befreundeten Journalisten angesehen. Wahrscheinlich wurden die 100 Polizisten einfach zu den Demonstranten hinzugezählt. Egal. Am 28. Januar 2021 hatte die Partei Team-Freiheit Scotch & Sofa eigentlich ihr Parteiprogramm beschliessen wollen, allerdings musste der Barbesitzer und Vorstand der Partei überraschend verreisen, so dass die Versammlung nicht in der Bar stattfinden konnte und die Aktion der Antifa ins Leere ging.

Ich bin über das Verhalten der Antifa erstaunt. Ich selbst war bislang in zwei Vorgänge im antitotalitären, antifaschistischen Bereich involviert. Vor vielen Jahren war ich Teil eines Bündnisses “Mitte gegen Rechts”, das sich gegen einen Thor-Steinar-Laden wandte, dessen Scheiben die Antifa regelmässig mit Farbbeuteln beworfen haben soll. Dieser Laden verkaufte Bekleidung mit teilweise subtilen Nazi-Parolen. Wir haben dann ein subversives Kunstprojekt initiert, dass letztlich dazu geführt hat, dass der Laden wegzog. Vor ein paar Jahren bekamen wir mit, dass der russische Künstler Ilja Chrschanowski um den Rosa-Luxemburg-Platz eine Art Ghetto errichten wollte, in dem Anwohner und Besucher von Polizisten verkörpernden Schauspielern gegängelt werden sollten. Der Künstler wollte sich so eine Bühne erschaffen, seinen Film DAU zu zeigen, der in einem Super-Big-Brotherhaften Institutskomplex in der Ukraine spielt. Es muss irgendeine Art von Kooperation mit dem damaligen Leiter der Volksbühne Chris Dercon bestanden haben. Dies war nicht nur aus Gründen der Gefahrenabwehr ein sehr gefährliches Projekt. Für mich war absolut unvorstellbar, dass in dem ehemals jüdischen Scheunenviertel um die Volksbühne und überhaupt in der Mitte von Berlin eine ghettoartige Konstellation entstehen könnte, wenn auch aus künstlerischen Motiven heraus. Das Magazin Monopol hatte damals über den seltsamen Vorgang berichtet. U.a. wegen unseres Engagements ist das Projekt dann beendet worden. Als später versucht wurde, das gleiche um das Berliner Kronprinzenpalais zu initiieren, konnten keine Genehmigungen erlangt werden.

2020News: Wie geht es nun weiter?

RAin Fischer: Die Partei Team-Freiheit Scotch & Sofa hat sich gegründet. Sie wird ihr Programm beschliessen. Die Partei ist eine von vielen Team-Freiheit-Parteien, die sich schon gegründet haben. Weitere werden folgen. Ob mit dem gleichen Programm wie unsere Partei steht jeder Partei frei. Ich denke, vielen Menschen ist jetzt im Zuge der Corona- und Lockdown-Krise bewußt geworden, was Demokratie eigentlich bedeutet, wie wichtig es ist, Einfluss auf die Geschicke seines Landes und damit seine eigenen Geschicke zu nehmen, wie wichtig auch zwischen den Wahlen das Mitreden können ist, wie bedeutsam die Möglichkeit, seine Stimme zu erheben ohne Zensur, ohne Schubladendenken. Ein offener Dialog. Das ist es, was aus unserer Sicht am meisten fehlt. Sowohl in und mit der Politik. Aber auch in und von der Presse, die ja die vierte Säule unserer Demokratie ist. Im Moment habe ich das erfreuliche Gefühl, dass sich da langsam auch bei der Mainstream-Presse der Wunsch nach größerer Differenziertheit der Betrachtung regt, auch dort beginnt man nach Wegen aus der Alternativlos-Sackgasse zu suchen. Zu Recht thematisiert nun auch Sarah Wagenknecht, dass die Kritik an Massnahmen nicht automatisch als eine “rechte” Position anzusehen sei. Der Nordkurier zitiert sie mit der Äußerung: “„Alle – vom konservativen bis zum linken Spektrum –, die ein Interesse daran haben, dass unser Land nicht wie die USA endet, mit dieser extremen Spaltung, sollten die Fähigkeit zurückgewinnen, mit Anstand und Respekt zu diskutieren.” Wer bestimmte Meinungen nicht teile, sei noch lange kein Nazi, der ‘gecancelt’ werden müsse, so Wagenknecht, schreibt die Zeitung.

Die Berliner Berichterstattung zum Thema schien demgegenüber noch völlig einer gestrigen Cancel-Culture verhaftet. Erstaunlicherweise mit einem fast schon selbstschädigenden Tunnelblick, so promotet z.B. die Berliner Zeitung in einem Artikel quasi ausschliesslich ein Video, das ein ganz kleiner YouTube-Kanal unter einer Vielzahl von Urheberrechtsverletzungen erstellt hatte. Urheber- und Persönlichkeitsrechtsverletzungen hinsichtlich unseres Footages, aber auch in Bezug auf “Kevin allein zuhause” und die Mainzelmännchen. Das ist ja schon ein großes Risiko für so eine Zeitung, weil sie mit ihren Hinweisen auf ein derart rechtswidriges Video die Urheberrechtsverletzung noch vertieft, also selbst Gefahr läuft, in die Haftung genommen zu werden. Da scheint es der BZ weniger um eine sachliche Auseinandersetzung mit den Dingen gegangen zu sein als um irgendeine Art von fehlgeleitetem Sensationsjournalismus.

Art. 20 II GG: Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen …. ausgeübt“. Gem. Art. 21 GG wirken die Parteien bei der politischen Willensbildung des Volkes mit. Sie sind mit ihrem jeweiligen Parteiprogramm das Sprachrohr von Menschen mit ähnlichen Vorstellungen.

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VG Augsburg kippt wöchentliche Testpflicht für Grenzpendler

In einem von der Rechtsanwältin Jessica Hamed geführten Rechtsstreit hat das Verwaltungsgericht Augsburg mit Beschluss von 3. Februar 2021 einem Eilantrag gegen die per Allgemeinverfügung vom Gesundheitsministerium bayernweit angeordnete Testpflicht (Grenzpendler) vollumfänglich stattgegeben.

Der Kläger muss sich daher nicht mehr kalenderwöchentlich einem Test unterziehen. Die Entscheidung gilt zwar zunächst nur für den Antragsteller, RAin Hamed erwartet jedoch, dass der Freistaat die Regelung, die das Gericht derart deutlich beanstandet hat, nun für alle Bürger:innen aufhebt.

Das VG sieht bereits keine ausreichende Rechtsgrundlage und hat ferner erhebliche Zweifel am infektiologischen Nutzen der „kalenderwöchentlichen Testpflicht“. Da das Gericht die Regelung bereits am Fehlen der Ermächtigungsgrundlage kippt, bleiben wichtige Fragen, wie die nach der Vereinbarkeit der Regelung mit der Arbeitnehmerfreizügigkeit leider unbeantwortet.

Das Gericht führt aus: “Die mit dem Antrag angegriffene Regelung in Nr. 1.2 ist bereits nicht von der gesetzlichen Emnächtigung in § 4 Abs. 1 Satz 2 CoronaEinreiseV gedeckt. Nach dieser Vorschrift kann die zuständige Behörde in begründeten Einzelfällen entweder auf Antrag weitere Ausnahmen bei Vorliegen elnes triftigen Grundes von der Test- und Nachweispflicht erteilen bzw. – wie hier maßgeblich – Aus- nahmen nach Satz 1 einschränken.

Diese Einschränkung hat sich jedoch nach dem ausdrücklichen Wortlaut in § 4 Abs. 1 Satz 2 CoronaEinreiseV auf begründete Einzelfälle zu beschränken. Zutreffend hat deshalb auch der Antragsgegner in seiner Erwiderung vom 2. Februar 2021 darauf hingewiesen, dass die Regelung restriktiv zu handhaben ist.

Es bestehen jedoch erhebliche Zweifel daran, dass der Antragsgegner dieser der Ermächtigungsgrundlage immanenten Beschränkung auf Einzelfälle ausreichend Rechnung getragen hat, nachdem die Allgemeinverfügung für sämtliche Grenzregionen des Freistaats Bayern Geltung beansprucht, die nach Angaben des Antragsgegners 26 Landkreise umfasst.

Damit beschränkt sich die Regelung bei einer Länge der bayerischen Außengrenzen zu Österreich von 818 km und zur Tschechischen Republik von 357 km selbst aber bereits nicht auf begründete Einzelfälle, sondern trifft für alle 26 Landkreise des Freistaats Bayern ohne die gebotene Differenzierung eine inhaltsgleiche Regelung der kalenderwöchentlichen Testpflicht für Grenzgänger.

Die getroffene Regelung in Nr. 1.2 gilt dabei unabhängig von den jeweiligen 7-Tages-lnzidenzen in den jeweiligen grenznahen Landkreisen. Diese pauschale, für alle Grenzregionen Bayerns unabhängig von der jeweiligen 7-Tages” Inzidenz getroffene Regelung ist nach Auffassung der Kammer von der Ermächtigungsgrundlage in § 4 Abs. 1 Satz 2 CoronaEinreiseV nicht gedeckt.

Die Begründung der AV Testnachweis für Einreisende legt dies auch selbst nahe, indem ausgeführt wird, dass im Zeitpunkt des Erlasses die 7-Tages-lnzidenz nur für 19 der 26 Landkreise der Grenzregion über dem bayernweiten Durchschnitt liegt, insoweit erstreckt sich die Allgemeinverfügung jedoch nicht mehr auf begründete Einzelfälle, wie es die Ermächtigung in § 4 Abs. 1 Satz l CoronaEinreiseV in der gebotenen Restriktion verlangt.

Die in der AV Testnachweis für Einreisende in Nr. 1.2 getroffene Regelung für sämtliche Landkreise der Grenzregion des Freistaats Bayern zu Österreich und der Tschechischen Republik überspannt den bundesgesetzlich gewählten Begriff der „begründeten Einzelfälle” bei weitem. Zu berücksichtigen ist insoweit nämlich insbesondere dass die vom Antragsgegner in der angegriffenen Nr. 1.2 der AV Testnachweis für Einreisende getroffene Regelung dazu führt, dass Grenzgänger in den grenznahen Regionen des Freistaats Bayern aus einem Hochrisikogebiet bzw. einem Virusvarianten-Gebiet im Sinne des § 3 Abs, 2 der CoronaEinreiseV gleichgestellt werden.

Dies ist in der Pauschalität, wie der Antragsgegner die Regelung auf die gesamten grenznahen Landkreise des Freistaats Bayern bezogen hat, sachlich nicht zu rechtfertigen. Deutlich macht dies insbesondere der Blick auf den hier im Streit stehenden Grenzübertritt des Antragstellers vom LandKreis l.

Da zum Stichtag 2. Februar 2021 die 7-Tages-lnzidenz im Landkreis lediglich 84,17 und 103 betragen hat, ist die mit der AV Testnachweis für Einreisende verbundene kalenderwöchentliche Testpflicht des Antragstellers jedenfalls im Ergebnis unverhältnismäßig. Eine Gleichsteilung mit einem Einreisenden aus einem Hochinzidenzgebiet bzw. ejnem Virusvariantengebiet im Sinne des § 3 Abs. 2 Satz 1 CoronaEinreiseV ist vor diesem Hintergrund jedenfalls in der Sache nicht geboten, zumal auch der 7-Tages-lnzidenzwert im Landkreis Lindau (Bodensee) aktuell unter dem landesweiten Wert von aktuell 92,59 (2.2.2021…) liegt.

Überdies lässt sich der infektiologische Nutzen der lediglich kalenderwöchentlichen Testpflicht für Grenzgänger nicht mit hinreichender Sicherheit bewerten bzw. ist dieser in der aktuellen gesetzlichen Ausgestaltung tatsächlich zu bezweifeln. Während in der Vorgängerregelung des § 4 Abs. 1 der Einreisequarantäne-Verordnung (BQV), die mit Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 24. November 2020 (Az. 20 NE 20,2605 -juris) vorläufig außer Vollzug gesetzt wurde, noch eine wöchentliche Testpflicht für Grenzgänger vorgesehen war, verlangt Nr. 1.2 der AV Testnachweis für Einreisende nur mehr eine kalenderwöchentliche Testung. Zutreffend hat der Antragsteller darauf hingewiesen, dass damit zwischen den einzelnen Testungen auch ein Zeitraunn von nahezu zwei Wochen liegen kann. Dies stellt den Nutzen der Testung, an dem der Bayerische Verwaltungsgerichtshof auch bereits unter der Vorgängerregelung Zweifel angebracht hat, nochmals stärker in Frage. Da die mit dem Antrag angegriffene Regelung in Nr. 1.2 jedoch nach Auffassung der Kammer bereits nicht von der Ermächtigungsgrundlage in § 4 Abs. 1 Satz 2 CoronaEinreiseV gedeckt ist, bedarf dies vorliegend keiner abschließenden Klärung. Gleiches gilt für die ebenfalls vom Antragsteller aufgeworfene Rechtsfrage, ob die angegriffene Regelung gegen die Arbeitnehmerfreizügigkelt in Art. 45 Abs. 2 AEUV verstößt. Auch dies bedarf vorliegend keiner Klärung im Eilverfahren.”

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EMA: 26.849 gemeldete negative Corona-Impfeffekte

Die EMA hat ein Dashboard eingerichtet, auf dem Anzahl die gemeldeten Impfschäden – und nebenwirkungen, aufgegliedert nach Altersgruppen beobachtet werden kann. Stand 31. Januar 2021 sind der EMA 26.849 adverse Impfeffekte der BioNTech/Pfizer Corona-Impfung gemeldet worden. Circa die Hälfte davon werden als schwer kategorisiert (siehe Reiter “Reactiongroup”, dann “Seriousness”). Als “schwerwiegende unerwünschte Wirkung” definiert die EMA: “Eine Nebenwirkung, die zum Tod führt, lebensbedrohlich ist, einen Krankenhausaufenthalt oder die Verlängerung eines bestehenden Krankenhausaufenthalts erfordert, zu einer anhaltenden oder erheblichen Behinderung oder Invalidität führt oder ein Geburtsfehler ist.”

Erstaunlicherweise sind 76,5% der Personen mit Impfnebenwirkungen weiblichen Geschlechts. 81,9 Prozent der Betroffenen sind zwischen 18 und 64 Jahren alt. 1.761 Personen über 64 Jahre haben adverse Effekte zu verzeichnen und bei den über 85jährigen sind es 1.284 Personen.

74,4 Prozent der Meldungen liefen dabei über Ärzte.

2020News ist bekannt, dass es eine Vielzahl von Fällen gibt, bei denen Impfnebenwirkungen und -schäden aktuell noch nicht gemeldet worden sind. 2020News wird bei der EMA um nähere Erläuterungen zu den Symptomen anfragen.

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England: Frau erhält £7.000 wegen Maskendiskrimierung

Einer behinderten Frau, die von der Anti-Diskriminierungsorganisation Kester Disability Rights unterstützt wurde, ist in Großbritannien im Wege eines Vergleichs eine Entschädigung in Höhe von £7.000 von einem Dienstleistungsanbieter gezahlt worden, der ihr den Zugang zu einer Dienstleistung verweigerte, weil sie keine Gesichtsmaske tragen konnte.

Es war unstreitig, dass der Zugang verweigert worden war oder dass die Klägerin eine Behindertenausnahme hatte. Zu verhandeln war demgemäß nur die Höhe der Entschädigung.

Die Verweigerung des Zugangs für Menschen, die aufgrund einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können, ist eine direkte Diskriminierung – nicht anders als wenn man zum Beispiel einer schwarzen oder schwulen Person den Zugang verweigert, teilt die Organisation auf ihrer Webseite mit.

Behinderte Menschen werden nun routinemäßig in der Öffentlichkeit belästigt, weil sie keine Gesichtsbedeckung tragen – häufig wird der Eindruck erweckt, dass vertrauliche medizinische Informationen öffentlich preisgegeben werden müssen, um eine Ausnahme zu rechtfertigen.

“Die Tatsache, dass Geschäfte und Gastgewerbebetriebe routinemäßig “Keine Maske, kein Zutritt”-Schilder aufstellen, zeigt”, so die Organisation, “wie tief in Bezug auf das Thema Maske eine diskriminierende Einstellung in der Gesellschaft verankert ist. Wenn Geschäfte “Schwarze nicht” oder “Schwule nicht” aushängen würden, gäbe es einen Aufschrei. Glücklicherweise unterstützt die offizielle Regierungsposition nichts von alledem, da von niemandem, der vom Tragen einer Maske befreit ist, erwartet wird, dass er herumläuft und sich rechtfertigt. Es reicht zu sagen: “Ich bin befreit”. Wenn die Reaktion darauf nachweislich diskriminierend ist, ist eine Entschädigung fällig.”

Insoweit ist die Situation in Deutschland nicht zu vergleichen, weil in Deutschland der Staat selbst durch die Verpflichtung, im Attest eine Diagnose auszuweisen, diskriminierend tätig wird. Für die noch ausstehenden Hauptsacheverfahren erwarten Rechtsanwält:innen in Deutschland die Feststellung der Verfassungswidrigkeit der fraglichen Regelung.

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UPDATES:

Corona-Nothilfen jetzt!

Großkonzerne rettet die Bundesregierung in der Corona-Krise mit Milliarden – aber die Ärmsten der Gesellschaft gehen beinahe leer aus. Schon vor Corona waren die Regelsätze für Sozialleistungen viel zu niedrig. Durch die Pandemie sind die finanziellen Belastungen für viele Menschen noch weiter angestiegen – sie brauchen deshalb mehr Unterstützung.

MIT UNTERZEICHNEN

Fordern Sie jetzt Corona-Nothilfen für die Ärmsten!

Die Covid-19-Pandemie mit all ihren wirtschaftlichen und sozialen Folgen ist eine Herausforderung für uns alle. Doch sie trifft die Ärmsten in der Gesellschaft besonders hart. Sie warten noch immer auf angemessene Unterstützung.

Wir fordern daher ...

  • ... die bedarfsgerechte Anhebung der Regelsätze auf mindestens 600 Euro für alle Menschen, die auf existenzsichernde Leistungen wie etwa Hartz IV angewiesen sind. Denn schon vor Corona fehlte es den Armen an Geld für eine ausgewogene, gesunde Ernährung und ein Mindestmaß an sozialer, politischer und kultureller Teilhabe. 
  • ... für die Dauer der Krise einen pauschalen Mehrbedarfszuschlag in der Grundsicherung von 100 Euro pro Kopf und Monat. Denn es entstehen durch Corona zusätzliche Bedarfe durch wegfallende Schulessen, Preissteigerungen bei Obst und Gemüse, Mehrausgaben für Hygieneartikel und Masken oder Spielzeug und Bücher für Kinder im Lockdown.
  • ... für die Dauer der Krise ein Verbot von Zwangsräumungen und die Aussetzung von Kreditrückzahlungen, um einkommensarme Menschen vor Corona-bedingtem Wohnungsverlust und Existenznot zu schützen.

Armut in der Pandemie

Die Corona-Krise trifft die Ärmsten in der Gesellschaft besonders hart – die Bundesregierung will ihnen aber nur eine kleine Einmalzahlung zugestehen. Dabei reichte die Grundsicherung schon vor der Krise kaum zum Leben. Ein breites Bündnis fordert deshalb: Vergesst bei den Corona-Nothilfen nicht die ärmsten Menschen!

 

Hallo,

Kind sein in der Krise – das ist schwer. Einige trifft es besonders hart. „Mit den gegenwärtigen Regelsätzen kommen wir nicht über die Runden. Das ist gerade sehr belastend für die Kinder“, sagt Katharina Schmidt [1] über ihre beiden Söhne. Sie war sehr jung als sie Mutter wurde, konnte deshalb keine Berufsausbildung machen und ist auf Hartz IV angewiesen. Ihre Jungs sind musikalisch begabt, aber die Musikschule kostet monatlich 140 Euro zum reduzierten Satz. Auf Dauer zu teuer, erklärt Katharina Schmidt. Und durch Corona gibt es zusätzliche Kosten.

Alleinerziehende, Menschen mit kleiner Rente, Arbeitslose und Geringverdienende: Die Pandemie bringt die Ärmsten in besondere Not.[2] Wenn sie in den Bus steigen oder einkaufen gehen, brauchen sie FFP2-Masken. Fürs Homeschooling sind ein Computer und ausreichend schnelles Internet nötig. Das gilt auch für „Aufstocker*innen“ im Homeoffice, die trotz Vollzeitjob nicht von ihrer Arbeit leben können. Für Kinder fällt das Mittagessen in der Schule oder Kita weg.

Der Koalitionsausschuss hat beschlossen, dass diese Menschen 150 Euro erhalten – als einmalige Zahlung.[3] Umgerechnet auf die zwölf Monate seit Beginn der Pandemie sind das 14,50 Euro pro Monat. Das reicht nicht, um die Kosten zu stemmen. Voraussichtlich in wenigen Tagen berät der Bundestag über die geplanten Nothilfen, es gibt also noch eine Chance, sie deutlich zu verbessern. Dafür haben wir uns mit 40 Organisationen zu einem Bündnis zusammengetan – darunter ver.di, die Diakonie, der Paritätische Wohlfahrtsverband und die Naturfreunde. Denn alle sollen die Krise gut überstehen!

Großkonzernen hilft der Staat mit Milliarden, für arme Menschen bleibt fast nichts übrig: Insbesondere die SPD kann im Wahljahr kein Interesse daran haben, dass dieser Eindruck entsteht. Schon gar nicht kann sie es sich leisten, mit Gewerkschaften und Sozialverbänden zu brechen. Doch es genügt nicht, dass Vorstände Forderungen aufstellen. Es müssen sich möglichst viele Menschen dahinter versammeln, damit die Bundesregierung handelt und bei den Nothilfen für die ärmsten Menschen des Landes gründlich nachbessert!

Hartz IV betrifft nicht nur viele Alleinerziehende, arme Rentner*innen, Geringverdienende und Arbeitslose – auch viele Solo-Selbstständige und Künstler*innen, die wegen Corona nicht mehr auftreten dürfen, sind gerade auf Grundsicherung angewiesen.[4] Der Hartz-IV-Regelsatz beträgt 446 Euro, das reichte schon vor der Pandemie kaum zum Leben.

Für die Ernährung eines zwölfjährigen Kindes sind zum Beispiel 3,93 Euro pro Tag vorgesehen. Davon muss alles bezahlt werden: Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie der Apfel zwischendurch. Wen wundert es da, dass eine Studie der Universität Hohenheim zu dem Ergebnis kam, dass Kinder aus Hartz-IV-Haushalten oft schlecht ernährt sind?[5] Die Folgen seien fatal, so der Ernährungsmediziner Prof. Hans Konrad Biesalski. „Es drohen Entwicklungsstörungen, die nicht nur das körperliche Wachstum, sondern auch die geistige Entwicklung betreffen.“[6]

Das Geld für die Corona-Lasten müssen sich Betroffene nun buchstäblich vom Munde absparen. Um sich gemeinsam für diese Menschen stark zu machen, hat sich im Januar ein breites Bündnis von Gewerkschaften und Verbänden formiert – und bereits erste Zwischenerfolge erzielt: Bei der technischen Ausstattung für den Unterricht daheim sollen künftig die Jobcenter helfen. Reichlich spät, schließlich sind viele Kinder schon seit Monaten zu Hause. Für Hartz-IV-Bezieher*innen soll es bald zehn kostenlose FFP2-Masken geben. Das zeigt: Es tut sich etwas, wenn wir uns solidarisch zeigen.

Doch die kleinen Schritte reichen bei weitem nicht – die viel zu niedrigen Regelsätze für die Grundsicherung müssen dauerhaft angehoben werden! Und wir fordern für die Zeit der Pandemie einen monatlichen Corona-Zuschlag für die ärmsten Menschen. Darum unsere Bitte: Unterzeichnen auch Sie jetzt den Appell des Bündnisses an die Bundesregierung.

Yves Venedey, Campaigner
Christoph Bautz, Campact-Vorstand

PS: Mehr Geld für Menschen, die sehr wenig besitzen – das hat auch das Potenzial, die Konjunktur zu stärken: Führende Ökonom*innen gehen davon aus, dass diese Familien zusätzliches Geld direkt ausgeben und damit die Wirtschaft ankurbeln.[7] Steuerentlastungen für Gutverdienende, wie sie Union und FDP fordern, würden dagegen nur auf den Konten liegen.[8]

 

[1]Name von der Redaktion geändert

[2]„Studie: Corona-Krise schlägt bei Armen heftiger durch”, mdr aktuell, 20. November 2020

[3]„Kritik an geplanter Hartz-IV-Einmalzahlung”, Berliner Zeitung, 4. Februar 2021

[4]„Für Schauspieler bleibt oft nur Hartz IV”, Stuttgarter Zeitung, 30. Dezember 2020

[5]„Armut und Mangelernährung von Kindern und Jugendlichen. Ein Problem in Deutschland?”, Universität Hohenheim, 2018

[6]„Hartz IV-Kinder schlecht ernährt”, Gesundheitsstadt Berlin, 22. März 2018

[7]„Konjunkturwirkungen von Sozialausgaben”, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung online, abgerufen am 8. Februar 2021

[8]„Bringt das was?”, Zeit Online, 2. Juni 2020

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Hairdressers and beauticians stand on the market place at a vigil in Jena, Germany, Feb.10, 2021. With the "action of the dead scissors" owners, masters and employees of hairdressing salons and beauty salons want to draw attention to their current situation due to the Corona pandemic. (Bodo Schackow/dpa via AP)

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Kinder sind keine Pandemietreiber, T-Zellimmunität schützt

Eine neue Studie aus Baden-Württemberg hat 2482 Kinder unter 10 Jahren und deren Eltern am Ende der ersten Welle (22. April – 15. Mai 2020) auf Antikörper spezifisch gegen SARS-CoV-2 untersucht. Diese Antikörper sind ein guter Spiegel dafür, wie viele Personen sich im Laufe dieser Welle mit Sars-CoV-2 infiziert hatten, selbst wenn sie symptomlos geblieben sind.

Das Ergebnis: Nur 1,8% aller Erwachsenen hatten Antikörper gegen SARS-CoV-2 im Blut und nur 0,6 Prozent der Kinder. 94,3 Prozent der gefundenen Antikörper waren neutralisierend für das Virus, d.h. die bereits durchgemachte Infektion mit harmlosen Corona-Viren lieferte einen hohen Schutz vor Neuinfektionen. Nur 0,04 Prozent der Testteilnehmer waren zur Zeit der Blutabnahme positiv auf SARS-CoV-2 im Nasen-Abstrich.

Die Ausbreitung von SARS-CoV-2 in der Bevölkerung in Baden-Württemberg im Rahmen der ersten „Welle“ war damit gering. Die behauptete extreme Ansteckungsgefahr besteht daher in Bezug auf SARS-CoV-2 nicht.

Ein Grund dafür kann die T-Zellimmunität sein, den viele Menschen gegen die Spezies Corona-Virus ohnehin schon aufgebaut haben. Es gibt bei 20-50 Prozent der Menschen, wie verschiedene Untersuchungen belegen, bereits eine T-Zellimmunität gegen SARS-CoV-2 schon aus Vorjahren. Die Antikörper, die im Rahmen einer normalen Coronavirus-Erkältungskrankheit gebildet wurden, helfen auch gegen SARS-CoV-2, so wird vermutet. Das ist wohl auch der Hauptgrund, dass bis zu 85 Prozent der Testpositiven nicht einmal merken, dass sie „infiziert“ sind, bis sie positiv getestet werden. 

Prof. Christian Drosten hatte die T-Zellimmunität gegen SARS-CoV-2 bereits im April 2020 in einer Studie bei 35 Prozent gesunder Blutspender nachgewiesen.

Weiteres wichtiges Ergebnis der Studie aus Baden-Württemberg: Kinder haben nicht zur Ausbreitung der Pandemie beigetragen.

Zum gleichen Ergebnis kommt Prof. Johannes Hübner vom Haunerschen Kinderspital am Klinikum der Universität München. RLT2 teilt er mit: “Aus meiner Sicht glaube ich, dass man die Grundschulen im Moment sicher aufmachen könnte. Je kleiner die Kinder sind, desto geringer das Risiko, dass sie das Virus übertragen.”

Prof. Hübner ist in die Covid-Kids-Bavaria-Studie eingebunden, die seit Monaten die Bedeutung der Kinder für die Ausbreitung von SARS-CoV-2 untersucht. Studienergebnisse scheinen bereits vorzuliegen, sind jedoch von den Wissenschaftlern bislang nicht veröffentlicht worden.

Der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion hat am 02. Februar 2021 nun eindringlich die Veröffentlichung dieser wichtigen Daten gefordert.

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Schulen ohne Not geschlossen?

Die Kultusministerkonferenz hat für die Kalenderwochen 46-50 schulstatistische Informationen zur COVID-19-Pandemie veröffentlicht. Daran wird deutlich, dass im gesamten Zeitraum im gesamten Bundesgebiet im Schnitt maximal 0,2 Prozent der Schülerinnen und Schüler positiv testeten. Die bundesweite, durchschnittliche maximale Positiv-Testrate der Lehrerinnen und Lehrer lag bei 0,4 Prozent. Beide Werte waren in den fraglichen Wochen fast konstant.

In Kalenderwoche 50 hatten bundesweit durchschnittlich 0,2 Prozent der ca. 10 Millionen Schülerinnen und Schüler positiv getestet. Die höchste Inzidenz bestand in Berlin mit 0,28 Prozent, die niedrigste in Mecklenburg-Vorpommern mit 0,01 Prozent.

Bei den Lehrkräften zeigt sich – bei einer durchschnittlichen Inzidenz von 0,37 Prozent – eine Schwankungsbreite von testpositiven Ergebnissen zwischen 0,07 und 1,58 Prozent für die verschiedenen Bundesländer.

Eine Korrelation zwischen einer höheren Anzahl testpositiver Schüler und testpositiver Lehrer scheint nicht zu bestehen. Die höchste Inzidenz testpositiver Lehrer findet sich für KW 50 mit 1,58 Prozent in Thüringen, dort testen 0,26 Prozent der Schüler positiv. In Bayern sind zum gleichen Zeitpunkt auch 0,26 Prozent der Schüler positiv, von den Lehrern aber nur 0,3 Prozent. In Baden-Württemberg sind es 0,25 Prozent der Schüler aber nur 0,2 Prozent der Lehrer.

Lediglich dort wo, wie in Mecklenburg-Vorpommern, quasi keine testpositiven Ergebnisse in den Schulklassen festgestellt werden können, testet auch so gut wie niemand vom Lehrkörper positiv.

Sehr interessant wäre es zu erfahren, ob in den Ländern unterschiedliche Teststrategien in den Schulen bestehen. In Mecklenburg-Vorpommern liegt die Rate der positiven Testergebnisse z.B. weit unterhalb des falsch-positiven Grundrauschen des PCR-Tests gem. Instand-Ringversuch der Deutschen Akkreditierungsstelle von ca. 1,4 Prozent für eine Leerprobe bis zu 7,6 Prozent bei einem harmlosen Coronavirus. Kann es sein, dass in Mecklenburg-Vorpommern einfach nicht getestet wird? Wer hier nähere Informationen hat, bitte melden unter .

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Gefährlich und unwirksam - Indien läßt BioNTech-Impfstoff nicht zu

BioNTech/Pfizer hatten bei den indischen Behörden die Zulassung ihres COVID-19-mRNA-Impfstoffes beantragt. Wegen Sicherheitsbedenken und Fragezeichen hinsichtlich der Wirksamkeit des Impfstoffes ist die Zulassung verweigert worden. Deswegen haben BioNTech/Pfizer, wie die Deutsche Welle unter Berufung auf AP/reuters berichtet, ihren Zulassungsantrag zurückgezogen.

Die indische Behörde berichtet über die Präsentation von BioNTEch/Pfizer zur Erlangung einer Notfallzulassung für den COVID-19 mRNA-Impfstoff BNT162b für den indischen Markt. Die Behörde stellt fest, dass es – nach Marktzulassung (sog. Post-Marketing-Phase) in anderen Ländern – zu Lähmungen, Anaphylaxien und sonstigen unerwünschte Nebenwirkungen gekommen sei, bei denen derzeit die Kausalität mit dem Impfstoff untersucht werde. Das indische Komitee bemängelte dass BioNTech keinen Plan zur Generierung von Sicherheits- und Immunogenitätsdaten in der indischen Bevölkerung vorgelegt habe. Nach ausführlichen Beratungen, so dass Protokoll, habe das Komitee die Erteilung einer Genehmigung für den Notfalleinsatz in Indien zu diesem Zeitpunkt daher nicht empfohlen.

Laut Bericht der Deutschen Welle hatte die indische Zulassungsbehörde das Fehlern von Immunogenitätsstudien für den Impfstoff bemängelt. Die Immunogenität, auch Immunogenität  genannt, ist die Eigenschaft eines Stoffes, im tierischen oder menschlichen Körper eine als Immunantwort bezeichnete Reaktion des Immunsystems auszulösen. Problematisch, so die Behörde laut Bericht der Deutschen Welle auch die in Indien schwer einhaltbaren Kühlvorschriften für den Impfstoff.

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ICYMI:

Diskriminierungsverbot von Ungeimpften duch Europarat ist ohne Bindungswirkung

In seiner Resolution 2361 (2021) hat der Europarat am 27. Januar 2021 die Rahmenbedingungen der europäischen Impfstrategie festgelegt. Dabei hat er auch beschlossen, dass es nicht zu einer Diskriminierung von Ungeimpften kommen darf. Jedoch: die Beschlüsse des Europarats haben keinerlei Bedingungswirkung für die Mitgliedstaaten. Dies gilt auch für den Aufforderung, qualitativ hochwertige Studien durchzuführen, die Zulassung von COVID-19 von politischem Druck freizuhalten, Insidergeschäfte im Pharmabereich zu verhindern.

Bemerkenswerterweise stellt der Papiertiger Europarat die Allianz der sich überwiegend in der Hand privater Interessengruppen befindlichen Weltgesundheitsbehörde (WHO), der Vaccine Alliance (GAVI) und der Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) nicht in Frage. Alle Organisationen werden finanziell massiv von der Bill & Melinda Gates Stiftung unterstützt.

Inhaltlich wichtige Passagen der Resolution im Sinne der Verhinderung von Lobbyeinfluss lauten:

„Die Versammlung fordert daher die Mitgliedsstaaten und die Europäische Union dringend auf:

7.1 im Hinblick auf die Entwicklung von Covid-19-Impfstoffen

7.1.1 sicherzustellen, dass qualitativ hochwertige Studien durchgeführt werden, die solide und auf ethische Weise in Übereinstimmung mit den einschlägigen Bestimmungen des Übereinkommens über Menschenrechte und Biomedizin (SEV Nr. 164, Oviedo-Konvention) und dessen Zusatzprotokoll über biomedizinische Forschung (SEV Nr. 195) durchgeführt werden und die schrittweise auch Kinder, schwangere Frauen und stillende Mütter einschließen;

7.1.2 sicherstellen, daß die für die Beurteilung und Zulassung von Impfstoffen gegen Covid-19 zuständigen Stellen unabhängig und vor politischem Druck geschützt sind;

7.1.3 sicherstellen, dass die relevanten Mindeststandards für Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität von Impfstoffen eingehalten werden;

7.1.4 wirksame Systeme zur Überwachung der Impfstoffe und ihrer Sicherheit nach ihrer Einführung in der Bevölkerung einführen, auch im Hinblick auf die Überwachung ihrer Langzeitwirkungen;

7.1.5 unabhängige Impfstoff-Entschädigungsprogramme einrichten, um eine Entschädigung für unangemessene Schäden und Beeinträchtigungen infolge von Impfungen sicherzustellen;

7.1.6 ein besonderes Augenmerk auf mögliche Insidergeschäfte von Führungskräften in der Pharmaindustrie oder auf Pharmaunternehmen zu richten, die sich auf Kosten der Allgemeinheit unangemessen bereichern, indem die Empfehlungen der Resolution 2071 (2015) „Öffentliche Gesundheit und die Interessen der Pharmaindustrie: Wie kann der Vorrang der Interessen der öffentlichen Gesundheit gewährleistet werden.

Ein weiterer wichtiger Punkte ist die dringende Aufforderung zur Unterlassung jeglicher Diskriminierung von Ungeimpften. Gem. Ziffer 7.3.1. der Resolution ist sicherzustellen, „dass die Bürger darüber informiert werden, dass die Impfung nicht verpflichtend ist und dass niemand politisch, sozial oder anderweitig unter Druck gesetzt wird, sich impfen zu lassen, wenn er dies nicht selbst möchte.“

Laut Ziffer 7.3.2. ist zu gewährleisten, “dass niemand diskriminiert wird, weil er nicht geimpft wurde, weil er möglicherweise gesundheitliche Risiken hat oder sich nicht impfen lassen möchte.”

Verbal positioniert sich der Europarat hier klar gegen die zahlreichen Regierungsmitglieder in Europa, die mit repressiven Maßnahmen einen mittelbaren Impfzwang errichten wollen oder dies bereits getan haben. Jens Spahn hat den mittelbaren Impfzwang schon vorsorglich in das Infektionsschutzgesetz schreiben lassen – auch wenn er öffentlich immer behauptet, die Impfung sei „freiwillig“. Die Einführung des indirekten Impfzwangs zeichnet sich auch für Deutschland in den nicht endenwollenden Diskussionen um das Projekt ID2020, den Impfnachweise als Berufsvoraussetzungen, als Voraussetzung für Reisen, Ausbildung, Bildung und Kulturaktivitäten ab. Die klare Positionierung des Europarats ist damit prinzipiell und theoretisch ein gutes Zeichen.

Allerdings sind die Beschlüsse das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt sind, wenn die Mitgliedstaaten die Resolution einfach nicht beachten: Die Parlamentarische Versammlung (früher: „Beratende Versammlung“) ist das beratende Organ des Europarats. Sie erörtert Fragen, die in ihre Zuständigkeit fallen und übermittelt ihre Beschlüsse dem Ministerkomitee in Form von Empfehlungen (Art. 22 der Europarats-Satzung). Eine Rechtsverbindlichkeit ihrer Resolutionen oder eine Befolgungspflicht seitens der Mitgliedstaaten ergibt sich daraus gerade nicht. Anders als z.B. Art. 25 der VN-Charta (bzgl. Resolutionen des VN-Sicherheitsrats) sieht die Satzung des Europarats eine solche Pflicht gerade nicht vor.

Entschließungen der Parlamentarischen Versammlung des Europarats beinhalten Meinungsäußerungen der Versammlung mit empfehlendem, nicht aber rechtsverbindlichem Charakter. Den Mitgliedstaaten des Europarats steht es demnach frei, die Entschließungen der Versammlung (nur) zur Kenntnis zu nehmen oder ins nationale Recht umzusetzen; eine Pflicht dazu besteht nicht.

Für eine Umsetzung der Impffreiwilligkeit und des Diskriminierungsverbots für Ungeimpfte sowie den anderen Lobbyismus beschneidenden Regelungen aus der Resolution des Europarats in nationales Recht spricht derzeit nicht viel. 

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WEM GEHÖRST DU? - WEM GEHÖRT DEIN LEBEN?

First published on BITCHUTE January 4th, 2018.

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Wem gehörst du? - Wem gehört dein Leben?

Die Deutsche Version des Videos stammt vom YouTube-Kanal FreiwilligFrei: https://www.youtube.com/channel/UC8ZI77Hn8IkcoydKuugOWfQ

Das Original gibt es hier: https://www.youtube.com/watch?v=qpcfZzx8xY0

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Impfdesaster: Der Fisch stinkt immer vom Kopf her - Die ersten "Medienschaffenden" wachen auf

 

Ein Gastbeitrag von Frank W. Haubold -  

Das Versagen der EU und der Bundesregierung bei der Impfstoffbeschaffung ist ein handfester Skandal. Während in der Bundesrepublik einen Monat nach der Zulassung des ersten Impfstoffes, der zudem im eigenen Land entwickelt und produziert wird, gerade einmal 2,3 Prozent der Bevölkerung geimpft wurden, sind es in Israel 46,7 Prozent, in Großbritannien 10,8 Prozent und den vielgescholtenen USA 7,1 Prozent. Selbst Länder wie Spanien, Italien oder Rumänien, die nicht unbedingt für stringente organisatorische Abläufe bekannt sind, haben prozentual mehr Menschen geimpft als „das beste Deutschland, das es jemals gegeben hat“ (Bundespräsident Steinmeier). Ob die Angehörigen jener Menschen, die hierzulande mangels rechtzeitiger Impfung tagtäglich an den Folgen einer Covid-19-Infektion versterben, letzteres wohl auch so sehen?

Das eklatante Versagen von Politik und Behörden in der Corona-Krise, das sich ja nicht auf die Impfstoffbeschaffung beschränkt, ist derart offensichtlich, dass selbst Teile der Medien von der üblichen Hofberichterstattung abweichen und anfangen, Kritik zu üben.

So schreibt der »FOCUS« in einem Kommentar vom 21. Januar dieses Jahres erstaunlich offen: „Wenn Bundesregierung und Landesregierungen Klartext sprächen, müsste in der Beschlussvorlage Folgendes stehen: Wir haben es nicht geschafft, genügend Impfstoff zu besorgen, obwohl der erste Vakzin-Produzent – Biontech – hier in Deutschland seinen Sitz hat. Wir haben nicht interveniert, als die Brüsseler EU-Bürokratie bei der gemeinsamen Bestellung mehr auf den Preis geachtet hat als auf schnelle Lieferung. Wir waren auf der Ebene der Länder und Gemeinden nicht in der Lage, die Impfaktion trotz der langen Vorlaufzeit so zu organisieren, dass die jetzt zu impfenden Gruppen rechtzeitig benachrichtigt werden konnten, und dass die entsprechenden Hotlines nicht schon beim ersten Ansturm zusammenbrechen. Wir waren ebenso wenig in der Lage, die Bewohner der Alten- und Pflegeheime ausreichend zu schützen.“

Der »TAGESSPIEGEL«, ein ansonsten durchaus linientreues Blatt, dem Kritik an Partei(en) und Regierung normalerweise fernliegt, benennt unter der Überschrift „Was sich die EU leistet, das ist unverschämt“ sogar Ross und Reiter. Zitat: „Immerhin war es Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Beschaffung und Verteilung der Impfdosen EU-Präsidentin Ursula von der Leyen zugeschoben hat. Merkel hat von ihrer Richtlinienkompetenz in der Hinsicht Gebrauch gemacht, dass sie Gesundheitsminister Jens Spahn zurückpfiff. Der war zuvor mit anderen europäischen Ländern eine Impfunion eingegangen. Stattdessen ein ziemlich unterwürfiger Brief an die Präsidentin. Die EU übernahm daraufhin. Schon vergessen?“

MERKEL

Und der Autor, immerhin der Herausgeber des Blattes, setzt sogar noch einen drauf, was die von Merkel ins Amt gehievte EU-Präsidentin Ursula von der Leyen anbetrifft. Zitat: „Das Impf-Thema ist supranationaler Natur. Wann bekommt wer wie viel? Wie viele Injektionsdosen stehen zur Verfügung? Wie viele Kühlcontainer? Wie wird der Transport gewährleistet? Die Anforderungen sind nicht nur national. Deshalb sollte doch gerade die EU damit befasst werden. Das Ganze erinnert im Übrigen an Ursula von der Leyen als Verteidigungsministerin, die dafür zuständig war, dass Gewehre schießen, Panzer rollen, U-Boote tauchen, Flugzeuge fliegen oder Schiffe in See stechen können. Das hat ja bekanntlich alles nicht so gut geklappt.“

Es ist zwar herrlich süffisant, im Grunde noch beschönigend. Die Fehlleistungen der umtriebigen Dame im Detail aufzulisten, würde den Rahmen dieses Beitrags deutlich sprengen. Erinnert sei nur an den Plagiatsskandal um ihre Doktorarbeit, der wohl nur durch politische Einflussnahme nicht zur Aberkennung des Titels führte, oder die zahlreichen unaufgeklärten Berateraffären und Beschaffungsskandale wie die Posse um das Sturmgewehr G36 während ihrer Amtszeit als Verteidigungsministerin.

Nun ist die EU-Kommission traditionell ein wohlversorgter Tummelplatz für skandalumwitterte und/oder unfähige Politiker (Bangemann, Barroso, Cresson, Kroes, Oettinger) oder wo hätte ein Jean-Claude Juncker abgesehen von Rollen in einem Loriot-Sketch oder als Harald Juhnke-Double sonst ein langjähriges Wirkungsfeld finden können?

Dass Frau Merkel ihren Gesundheitsminister allerdings zwang, die Impfstoffbeschaffung ausgerechnet dieser Kommission unter einer Präsidentin, die ihre Inkompetenz schon mehrfach deutlich unter Beweis gestellt hat, zu übertragen, kann man mit sehr viel gutem Willen als naiv und europafreundlich bezeichnen. Weniger wohlwollend betrachtet handelt es sich jedoch – vor allem angesichts der dramatischen Folgen – um einen skrupellosen Machtmissbrauch zu Lasten der eigenen Bevölkerung. Die »BILD« dokumentiert diesen unglaublichen Vorgang so: „Nach BILD-Informationen hatten die vier Minister schon damals im Juni 2020 massive Zweifel daran, dass die EU in der Lage ist, rechtzeitig genug Impfstoff zu beschaffen, wurden aber von ihren jeweiligen Regierungschefs – in Deutschland von Bundeskanzlerin Angela Merkel – gedrängt, das Verfahren an Ursula von der Leyen zu übertragen.“

Man muss es deshalb noch einmal so deutlich formulieren, weil von Politik und Medien bereits wieder Nebelkerzen gezündet werden wie die aktuellen Vorwürfe gegen den Konzern Astrazeneca: Durch diese Entscheidung von Bundeskanzlerin Merkel in Absprache mit Frau von der Leyen sterben in Deutschland Tage für Tag Menschen, weil sie nicht rechtzeitig geimpft werden konnten.

Der Fisch stinkt immer vom Kopf her. Und in Brüssel und Berlin stinkt er besonders heftig.

 

Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich schätze meine Leser als erwachsene Menschen und will ihnen unterschiedliche Blickwinkel bieten, damit sie sich selbst eine Meinung bilden können.

Autor Frank W. Haubold wurde 1955 in Frankenberg (Sachsen) geboren. Er studierte an der TU Dresden Informationstechnik und promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 1989 schreibt er Romane und Erzählungen unterschiedlicher Genres (Science Fiction, Phantastik, Gegenwart) und gewann mehrere Literaturpreise. Seit einigen Jahren engagiert er sich auch publizistisch und gehörte zu den Erstunterzeichnern der „Gemeinsamen Erklärung 2018“. „

Bild: Girts Ragelis/Shutterstock
Text: Gast

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Stiftung Corona-Ausschuss

Wir untersuchen, warum die Bundes- und Landesregierungen beispiellose Beschränkungen verhängt haben und welche Folgen diese für die Menschen hatten.

Der Corona Ausschuss wurde von vier Juristen ins Leben gerufen. Er führt eine Beweisaufnahme zur Corona-Krise und den Maßnahmen durch.  Der Corona Untersuchungsausschuss wird vertreten durch die Rechtsanwältinnen Viviane Fischer, Antonia Fischer sowie die Rechtsanwälte Dr. Reiner Füllmich und Dr. Justus. P. Hoffmann

Erfahren Sie mehr über den Ausschuss: https://corona-ausschuss.de und

Telegram: https://t.me/s/Corona_Ausschuss

Haben Sie Fragen für den Untersuchungsausschuss? Können Sie als Zeugin oder Zeuge zur Aufklärung von Umständen beitragen? Können Sie als Expertin oder Experte Fachwissen beisteuern?

Schreiben Sie uns: 

Anonyme Hinweise an den Corona-Ausschuss: https://securewhistleblower.com/ [Anmerkung d.R.: Dieser Dienst, der auf einem Server in der Schweiz gehostet ist, ist nicht wirklich sicher, verschlüsselt lediglich die Übertragung (nur mit SSH), nicht die Mitteilungen oder Anlagen selbst (d.h. Servermanager oder Hacker finden Klartext) und sollte keinesfalls ohne VPN oder TOR angesteuert werden. Dienste, die auf einem Server oder seiner "cloud" basieren, speichern die Meta-Daten des Senders etc. - Read: https://ecoterra.info/index.php/de/about - you can contact us for advise how to transmit very sensitive material.]

Wer Hintergrundinfos / Insiderwissen zum Thema "Corona und die Rolle der Medien" hat bitte per E-Mail an 

Sie können unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen. Spendenbescheinigungen können wir derzeit leider noch nicht ausstellen. Die Bankverbindung ist: Rechtsanwaltsanderkonto/Treuhandkonto: Rechtsanwalt Tobias Weissenborn Verwendungszweck “Spende Corona-Ausschuss” IBAN: DE14 2604 0030 0602 3832 04 BIC: COBADEFFXXX

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Die Corona-Krise hat die Menschen auf der ganzen Welt hart getroffen. Ganz besonders den Unternehmen wurden bereits mit den ersten Einschränkungen „das Wasser abgedreht“. Gerade für viele Kleinstbetriebe, kleinere und mittlere Unternehmen muss daher rasch eine Lösung her und die heißt Schadenersatz.

Rechtsanwalt 
Marcel Templin 
Kreuzbergstraße 72, D-10965 Berlin 

https://www.corona-schadensersatzklage.de

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Die Filmemacher von OVALmedia haben diese live-Übertragen ohne Budget umgesetzt. Wir produzieren zudem einen Kinofilm zur Coronakrise.

Ihr könnt uns unterstützen, z.B. über das Crowdfunding, siehe www.corona.film, oder auf dem direkten Weg: Bank transfer: OVALmedia Berlin GmbH Volksbank Lippstadt IBAN: DE82416601240017170703 Paypal: OVALmedia Berlin GmbH https://www.paypal.me/ovalmediaberlin Bitcoin (primary address) bc1q7xfc7ppuw5jwz77sy29txy0efwqnpxw70swgy6 Monero (primary address) 4ATT5z6TgvR6aH9HsPjjLENB6wMaF36aMYwFs2N6sXXWfMZpgz5Vs2GNBrtLAJxVdZEPnvRiF4c56R1k2pfGEvvfFfBztpn

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SITZUNGEN & FAKTEN DES CORONA UNTERSUCHUNGS-AUSSCHUSS DER SCA

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 46 - Angst ist heilbar

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 45 - Kann denn Rechnen Sünde sein?

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 44 - Die Wurzeln des Übels

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 43 - Einmal Faschismus und zurück

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 42 - Die Systemkrise

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 41 - Troja Allenthalben

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 40 - The Great Recall

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 39 - Die globalen Zusammenhänge und die Presse: Russland, Schweden, Italien etc.

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 38 - Angriff auf Mensch und Gesellschaft

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 37 - Die Abrechnung: Rechtssystem und mRNA Technologie

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 36 - Ist es ein Teufelszeug? - mRNA-Technologie im Schafspelz

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 35 - Recht und Gesundheit / Lex et salutem - Der blinde Fleck

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 34 - Die im Dunklen sieht man nicht

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 33 - Schlussstrich 2020

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 32 - Die Rolle der Kirchen und Religionsgemeinschaften in der Corona-Krise

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 31 - Der Damm bricht liebevoll

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 30 - Unter der Lupe

 - Der Angriff auf Körper und Seele

 - Klage gg. Drosten & Co. beim Berliner Langericht eingereicht

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 28 - Der abschüssige Hang

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 27 - Der Rundumschlag

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 26 - PCR-Test - die Dominosteine fallen

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 25 - Die Gefahr der Gleichschaltung unseres Rechtssystems, Polizeigewalt und Übergriffe von Privaten

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 24 - Die Stärke unseres Immunsystems und die Stimmen der Kinder

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 23 - Spiel und Ernst sowie ein Blick ins Innere einer Gewerkschaft

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 22 - Die Player: Drosten, Ferguson, Wieler, die Charité und die Rolle von TIB Molbiol

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 21 - "Die Macht der Konzerne und die Korruption"

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 20 - Finanzsystem und Hartz IV-Regime

 - Risiken durch die Behandlung / Interna aus den Schulen

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 18 - Gefährdung durch die Maßnahmen, Risiken durch die Behandlung

 - Die Volkswirtschaft im Griff der Pandemie & Die Corona Impfung

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 16 - Die Corona-Sprechstunde: Hilfe zur Selbsthilfe bei Masken, Tests, Quarantäne

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 15 - Hypnose, Rituale, Angst und Wege raus aus der Traumakrise

Sondersitzung: Gespräch mit Robert F. Kennedy Jr zu den Berliner Demonstrationen und zur Corona-Impfung

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 14 - Astroturfing und die Berliner Demonstrationen

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 13 - Mittelstand in der Krise, Staatsverschuldung, Pandemiegewinnler

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 12 - Fehlanreize im System - Die Rolle der Medien II & MONEY TALKS II

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 11 - Datenschutz - 1 Million Genome, Gesundheits-ID, Tracking-App / Rechtssystem - Grundlagen für die Massnahmen, Grundrechtseingeriffe

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 10 - Gefährlichkeit des Virus, Behandlung der Krankheit, Impfen als Ausweg?

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 9 - Die Rolle der Medien

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 8 - USA - der Blick von innen & Die Lage in anderen Ländern

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 7 - Schützen die Masken oder schaden sie?

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 6 - Die Lage der Kinder - Corona-Ausschuss hört Kinder-Psychologen

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 5 - Die Lage der kleinen Unternehmer und der Selbständigen & Zwischenbilanz & MONEY TALKS I

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 4 - Der Drosten-Test, die Immunität und die zweite Welle

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 3 - Bergamo - was war da los? mit Top-Eperten aus Italien

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 2 - Die Lage der Menschen in den Pflegeheimen

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 1 - Ablaufplan, Themenkreise, Lernen vom Untersuchungsausschuss Schweinegrippe

Corona-Untersuchungsausschuss beginnt die Arbeit - International Media Event