UPDATE 30. Oktober 2020: ‼️70 PUNKTE, DIE DIE CORONA-MASSNAHMEN BEWEISBAR WIDERLEGEN UND DIE CORONA-LÜGEN BELEGEN – AN ALLE‼

UPDATE 29. Oktober 2020: Prof. Dr. Christof Kuhbandner - Corona-Lockdown: Droht tatsächlich eine akute nationale Gesundheitsnotlage?

EIL-UPDATE 29. Oktober 2020: 58 von 60 Ergebnissen eines Labors als falsch positiv entdeckt - In Bayern ist es zu einer Corona-Testpanne gekommen. Von 60 positiven Ergebnissen entpuppten sich beim Kontrolltest 58 Ergebnisse doch als negativ. Die Patienten mussten somit unnötigerweise in Isolation.

ICYMI: PROF KUHBANDNER SCHREIBT ÜBER DIE BEWUSSTE IRREFÜHRUNG DES RKI & GELEAKED: BESCHLUSSVORLAGE FÜR DIE TELEFONKONFERENZ DER BUNDESKANZLERIN MIT DEN REGIERUNGSCHEFINNEN UND REGIERUNGSCHEFS DER LÄNDER AM 28. OKTOBER 2020 & Vera Lengsfeld: „Die kommunistischen menschenverachtenden Mechanismen wirken immer noch“

# Sitzung 24

Bringt Euch mit Euren guten Fragen ein ! 

"Die Stärke unseres Immunsystems und die Stimmen der Kinder"

Corona-Ausschuss der Anwälte hört die Eperten: Dr. Matthias Burchardt (Anthropologe und Bildungsphilosoph), Dr. med. Claus Köhnlein (Internist) und den Jugendlichen Isabel (17), Anny (14), Noel (15)

Livestream - 29. Oktober 2020 - 11:00 h MEZ mit Zuschauerbeteiligung ⇊

Die Angstpolitik ist politisch gesteuert. Die parlamentarische Kontrolle ist ausser Kraft gesetzt. 

Scheduled for Oct 29, 2020 - 11h MEZ  - Heute sprechen wir über die Stärke unseres Immunsystems und die Stimmen der Kinder unter Berücksichtigung der aktuellen Lage. [Um in den Livestream Chat zu gelangen bitte direkt zum LiveChat]

Stiftung Corona-Ausschuss

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Unterlagen / Dokumente

Food Chain Reaction— A Global Food Security Game

Mary “Kate” Fisher, Ph.D., Yee San Su, Ph.D. - December 2015 - DOWNLOAD .pdf

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Account Suspended   https://foodchainreaction.org/    This Account has been suspended.

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Food Chain Reaction crisis simulation ends with global carbon tax 

Climate, hunger, civil unrest and spiking food prices came together at the Food Chain Reaction game in Washington DC

N.B.: CARGILL is the worlds largest grain-seed monopolist

65 international policymakers, academics, business and thought leaders gathered at the World Wildlife Fund’s headquarters in Washington DC to game out how the world would respond to a future food crisis. The WWF (World Wide Fund for Nature) or World Wide Fraud how many call this CONservation organization (several legal challenges did proof that one has the right to call the WWF in this way), was the host and did proof once again that the WWF is nothing but a cruel implementr of UN Agenda 21/30.

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Food Chain Reaction: What Our Food Supply Will Look Like in 2020

•Nov 10, 2015

seeprogress

The global food system is under increasing stress. To address population growth in Africa and Asia and changing consumption patterns, agricultural production will need to substantially increase by 2050. This increase must occur despite a shrinking rural labor force, limited availability of new farmland, growing water stress, and increasing risks from climate change. Numerous demographic, political and social, economic and trade, energy, environmental, and national security and diplomacy factors present significant challenges and opportunities to ensuring global food security for the next 10 years and beyond. On November 9-10, 2015, more than forty players representing key national, international, and private sector decision makers met in Washington, D.C. for the Food Chain Reaction simulation. The two-day event aimed to examine how to prepare for and mitigate against long-term and deepening disruption of the global food system. Before game play began, players watched this dramatization of a fictional news cast from the year 2020 about the state of the world's food system.

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Kreative Zerstörung: Wie mit Schockstrategie Politik gemacht wird - Dr. Matthias Burchardt

•Premiered Oct 2, 2020

Exopolitik

Noch immer leben wir alle in der sogenannten Corona-Krise, von der wir außer den zahlreichen Beschränkungen im öffentlichen Leben eigentlich kaum etwas mitbekommen. Die Testzahlen sind hoch, die Todeszahlen glücklicherweise niedrig und die Intensivstationen sehen kaum Corona-Patienten. Dennoch sind viele Selbstverständlichkeiten ins Wanken geraten: Soziale Kontakte, Feiern gehen, Kultur und so weiter finden nach wie vor genauso eingeschränkt statt wie unser Grundgesetz. Die epidemische Lage von Nationaler Tragweite, ein nicht erklärter Ausnahmezustand, der alles bislang da gewesene unterbricht. Welches Ziel hat das Ganze, wenn nicht den Schutz unserer Gesundheit? Der Bildungsphilosoph und politische Publizist Dr. Matthias Burchardt sagt: Man muss die Sache von oben sehen – was wir mit der Corona-Krise erleben, spielt sich seit Jahrzehnten auch auf anderen Gebieten ab – Stichwort: Kreative Zerstörung.

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PISA-Studie 2018: Einschätzung von Matthias Burchardt am 03.12.19

•Dec 4, 2019

phoenix

Matthias Burchardt (Bildungsphilosoph, Universität Köln) im Studiogespräch zur Vorstellung der Ergebnisse der PISA-Studie 2018 mit dem Schwerpunkt Lesekompetenz.

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25. PEIRA Matinée Kurzfassung

Bertelsmann – die Denkfabrik aus Gütersloh!

•Jul 2, 2016

Piratenpartei

Manche sagen auch kurz „Krake Bertelsmann – eine Macht ohne Mandat“ https://www.peira.org/veranstaltungen...

Ein Gespräch mit Dr. Matthias Burchardt Akademischer Rat, Universität zu Köln Dr. Joachim Paul Abgeordneter der Piratenfraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen Moderation Rainer Thiem Peira – Gesellschaft für politisches Wagnis e.V.

LANGFASSUNG (ORIGINAL)

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Hannah Arendt

Nicht-Denken und seine Konsequenzen

BY JOHN -  

Hannah Arendt über die Banalität des Bösen

There are many points in it: Totality of moral collapse. Banality of Evil: refusal to be a person –> the surrender of the single most defining human quality: that of being able to think! And consequently one is no longer capable of making moral judgements. Loss of one’s responsibility. The inability to think creates the possibility to commit crimes of gigantic scale. Totality of moral collapse. Because: through thinking and empathy we can discern right from wrong. Collaboration of Jewish leaders, Character assassination of hers…

 

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Impfen - Das Geschäft mit der Angst, Gerhard Buchwald

Impfen - Das Geschäft mit der Angst

Gerhard Buchwald - ISBN: 978-3-89189-178-0

Der bekannte Autor gibt hier ausführliche Hintergrundinformationen zum Thema "Impfen". Buchwald skizziert die historische Entwicklung, wie die einzelnen Impfungen entstanden und schildert anschließend eindrücklich die bekannten Impfschäden, die Rechtslage und Statistiken.

Der Herausgeber schreibt:

Eine große Koalition von Gesundheitsbehörden, Ärzten und der Pharmaindustrie behauptet, dass Impfen vor Krankheiten schützt. Die Fakten in diesem Buch belegen: Das Gegenteil ist der Fall. Impfen macht viele Menschen krank!

Folgenschwere Infektionskrankheiten und Seuchen waren bereits lange vor Einführung der großen Impfkampagnen stark rückläufig. Das Risiko eines Impfschadens ist heute in aller Regel größer als die Wahrscheinlichkeit eines Gesundheitsschadens durch die betreffende Krankheit.

Besonders Kleinkinder reagieren stark auf Impfungen und haben oft unter teils schweren Nebenwirkungen zu leiden. Eltern haben ein Recht darauf, nicht nur über den vermeintlichen Nutzen, sondern auch über die möglichen Risiken und Gefahren einer Impfung aufgeklärt zu werden.

Jeder mündige Bürger muss sich entscheiden dürfen, ob er das Risiko einer Erkrankung oder die Gefahr eines möglichen Impfschadens höher einschätzt. 

KOSTENLOSER DOWNLOAD 7. Auflage

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Book cover  Titel: Impfen, bis der Arzt kommt - Wenn bei Pharmakonzernen Profit über Gesundheit geht

Titel: Impfen, bis der Arzt kommt - Wenn bei Pharmakonzernen Profit über Gesundheit geht

Klaus Hartman

Nach der Pandemie ist vor der Pandemie. Jährlich warnen Medien und 
Behörden vor immer neuen gefährlichen Krankheiten, gegen die wir uns 
unbedingt impfen lassen sollten. Was steckt hinter diesem Trend? 
Begründete Sorge um die Gesundheit der Bevölkerung oder Profitgier der 
Pharmakonzerne? Der international angesehene Experte für Impfschäden Dr.
Klaus Hartmann legt als Insider die fragwürdigen Mechanismen der 
Zulassung und Empfehlung von Impfungen offen, damit wir uns selbst ein 
Bild von den möglichen Risiken machen können. Denn eines ist gewiss: Im 
Ernstfall können Nebenwirkungen und Komplikationen zu dramatischen 
gesundheitlichen Schäden führen. Ein Buch, das den Patienten
endlich mündig macht.

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UPDATES:

‼️70 PUNKTE, DIE DIE CORONA-MASSNAHMEN BEWEISBAR WIDERLEGEN UND DIE CORONA-LÜGEN BELEGEN – AN ALLE‼

First published on BITCHUTE October 30th, 2020.

channel image

Fidelito

Wer diesen Betrug in Gänze begreift, begreift auch, welche Qualität und Bösartigkeit, welche kriminelle Energie dahinter steckt und man ist auch erstmals in der Lage sich auszumalen, wozu das Böse noch so alles im Stande ist: Sie gehen völlig skrupellos über Leichen, auch wenn es Millionen sind‼ Warum die Gesellschaft an die schockierendsten Dinge nicht glauben kann: 
https://t.me/CoronaWahnArchiv/1450

Mein Vertrauen kann erst dann wieder zurückgewonnen werden, wenn eine breite öffentliche und vorurteilsfreie Diskussion zwischen Corona-Gläubigern und Corona-Ungläubigen uneingeschränkt nicht nur zugelassen, sondern sogar gefördert wird, die allerdings leider bisher regelmäßig torpediert und so sehr gemieden wird, wie auch der Teufel das Weihwasser meidet. Erst wenn die vielen kritischen Wissenschaftler mit in die Diskussion einbezogen werden, insbesondere die, auf die ich im Folgenden zurückgreifen werde (siehe Anlage!), wäre mein Vertrauen in das System wiederhergestellt‼ Wenn das System nichts zu verbergen hat, stellt es sich gern dieser kontroversen und befruchtenden Diskussion‼ In einer echten Demokratie wäre das eine Selbstverständlichkeit und müsste nicht erst eingefordert werden‼

Die Corona-Gläubigen und die Corona-Ungläubigen sollten sich nicht länger von diesen Irren gegeneinander aufhetzten lassen, sondern den Dialog zur gemeinsamen Problemlösung suchen und dabei der jeweiligen Gegenseite grundsätzlich erst einmal nur die besten Absichten unterstellen, wenn sie das hier noch verhindern wollen: 
https://t.me/CoronaWahnArchiv/1476

HIER das Schreiben: https://t.me/CoronaWahnArchiv/1938

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PANORAMA  CORONA-PANDEMIE 29. Oktober 2020 -  VIDEO

58 von 60 Ergebnissen eines Labors als falsch positiv entdeckt

In Bayern ist es zu einer Corona-Testpanne gekommen. Von 60 positiven Ergebnissen entpuppten sich beim Kontrolltest 58 Ergebnisse doch als negativ. Die Patienten mussten so unnötigerweise in Isolation.

In einer Klinik in Taufkirchen fiel die große Menge an positiven Corona-Tests auf. Die Mitarbeiter wurden stutzig. Wie sich herausstellte, waren fast alle Tests falsch positiv. Normalerweise sind PCR-Tests sehr genau. Das Labor hat eine Erklärung.

Ein Medizinlabor aus Augsburg hat nach Angaben des Bezirks Oberbayern mehrere Dutzend falsch positive Corona-Testergebnisse geliefert. Der Fehler sei im Isar-Amper-Klinikum in Taufkirchen (Vils) am Samstag aufgefallen, sagte Bezirkssprecherin Susanne Büllesbach am Mittwoch. Zuvor hatte der „Münchner Merkur“ über die Panne berichtet.

In der bezirkseigenen Klinik wurden demnach nach der Analyse durch das Labor in Schwaben an einem Tag 60 positive Tests registriert. Dies kam den Mitarbeitern des Krankenhauses merkwürdig vor. „Uns ist die schiere Menge an positiven Tests aufgefallen“, sagte die Sprecherin. Eine Nachuntersuchung, die ebenfalls durch den Dienstleister aus Augsburg vorgenommen wurde, ergab, dass tatsächlich nur zwei der 60 Patienten sich mit dem Coronavirus infiziert hatten. Demnach waren 58 Tests falsch. Die Klinik gehe von einem technischen Fehler in dem Labor aus, erklärte Büllesbach.

Die Geschäftsführerin des MVZ-Labors Gabriele Schön bestätigt dem „Münchner Merkur“ die Testprobleme: „In der letzten Woche waren wir vor dem Hintergrund massiv angestiegener Testzahlen zusätzlich gezwungen, den Lieferausfall eines Herstellers zu kompensieren.“ Weiter: „Aufgrund des hohen Probenaufkommens und des fehlenden Zubehörs war eine Kontrolle positiver Ergebnisse nicht in allen Fällen zeitnah möglich.“

Das Unternehmen zählt zu den größten Anbietern von Labordiagnostik in Deutschland. In den Laboratorien sind nach Angaben des Dienstleisters bundesweit mehr als 1500 Mitarbeiter tätig.

Eigentlich nahezu hundertprozentige Genauigkeit der Tests

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen erklärte, dass falsch positive Ergebnisse eine grundsätzliche Fehlermöglichkeit aller diagnostischen Verfahren im medizinischen Bereich seien. Die Behörde geht davon aus, dass bei korrekter Anwendung der derzeitigen Testverfahren bei den Corona-Tests eine nahezu hundertprozentige Genauigkeit vorliegt. Nach Angaben einer Sprecherin hat das LGL aber keinen vollständigen Überblick über die Verfahren, die in privaten Laboren eingesetzt werden. Eine Aussage über die Anzahl falsch positiver Tests sei daher nicht möglich.

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Vor einigen Tagen war auch der FC-Bayern-Fußballer Serge Gnabry positiv auf Corona getestet worden. Nach einem halben Dutzend Kontrolluntersuchungen, die alle negativ waren, wird auch in diesem Fall von einem falsch positiven Ergebnis ausgegangen.

Die Stadt Augsburg teilte nach der Panne bei dem örtlichen Dienstleister mit, dass die Kommune die Abstriche aus ihrem Testzentrum nicht in dem privaten Augsburger Büro analysieren lasse.

 

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Die Willkür ist der wahre Skandal dieses Lockdowns

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Corona-Lockdown: Droht tatsächlich eine akute nationale Gesundheitsnotlage?

Von  -  

Eine kritische evidenzbasierte Prüfung

Gestern einigten sich Bund und Länder darauf, zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 ab dem 2. November strenge Kontaktbeschränkungen einzuführen und fast alle Freizeitaktivitäten herunterzufahren. Eine der zentralen Begründungen dafür lautet, dass eine nationale Gesundheitsnotlage vermieden werden muss. So sagte Kanzlerin Angela Merkel:

Wir müssen handeln, und zwar jetzt. Und zwar müssen wir handeln, um eine akute nationale Gesundheitsnotlage zu vermeiden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel

Eines der zentralen Argumente dafür, dass eine nationale Gesundheitsnotlage drohen könnte, ist der berichtete Anstieg in der Anzahl der "COVID-19-Intensivpatienten". So erklärte beispielsweise Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Anschluss an die Ministerpräsidentenkonferenz:

Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen verdoppelt sich derzeit alle acht Tage. Wenn wir diese Entwicklung nicht bremsen, dann sind die Intensivstationen in Deutschland bis zum Nikolaustag voll.

Winfried Kretschmann

Die Problematik der Diagnostik bei den "COVID-19-Intensivpatienten"

In der Tat ist laut den Tagesreporten des DIVI-Intensivregisters die Anzahl der Intensivpatienten mit Diagnose "COVID-19" in den letzten Wochen stark gestiegen. Eine offizielle Antwort auf eine Anfrage an das DIVI-Intensivregister zur Diagnostik von "COVID-19-Intensivpatienten" offenbart aber ein fundamentales diagnostisches Problem. Dort wird bestätigt, dass (1) jeder Intensivpatient - unabhängig von der Symptomatik - mit einem SARS-CoV-2-PCR-Test getestet wird und (2) jeder Intensivpatient - unabhängig von der Symptomatik - mit einem positiven SARS-CoV-2-PCR-Testergebnis als "COVID-19-Intensivpatient" geführt wird. Letzteres wird auch in einer offiziellen Antwort des RKI auf eine entsprechende Anfrage bestätigt. Selbst wenn demnach beispielsweise eine Person wegen eines Autounfalls auf Intensivstation liegen würde und ein positives SARS-CoV-2-PCR-Testergebnis aufweist ohne jede weitere COVID-19-spezifische Symptomatik, würde diese Person als "COVID-19-Intensivpatient" zählen.

Eine solche Art der Diagnostik bringt aber ein fundamentales Problem mit sich: Womöglich werden manche Intensivpatienten als "COVID-19-Intensivpatienten" geführt, obwohl sie keinerlei COVID-19-spezifische Krankheitssymptome aufweisen und in Wirklichkeit aufgrund von anderen Ursachen auf der Intensivstation liegen. Der beobachtete starke Anstieg in der Anzahl der Intensivpatienten mit positiven PCR-Testergebnissen muss demnach nicht notwendigerweise einen starken Anstieg in der Anzahl der Patienten mit COVID-19-spezifischen Krankheitssymptomen bedeuten.

Der Anstieg in der Belastung der Krankenhäuser: Eine kritische evidenzbasierte Prüfung

Um empirisch zu prüfen, inwiefern der beobachtete Anstieg in der Anzahl der Intensivpatienten mit positiven PCR-Testergebnissen tatsächlich einen Anstieg in der Anzahl der Patienten mit COVID-19-spezifischen Krankheitssymptomen bedeutet, kann man sich zunächst die vom DIVI-Intensivregister veröffentlichten Zahlen zur Belegung der Intensivstationen genauer ansehen.

Grundlegend ist dafür folgende Überlegung: Wenn es aktuell einen echten Anstieg von Intensivpatienten mit COVID-19-Krankheitssymptomen geben würde, dann müsste eigentlich auch die Gesamtanzahl der belegten Intensivbetten steigen. COVID-19 ist eine neue Krankheit, dementsprechend müsste die steigende Anzahl an COVID-19-Intensivpatienten eigentlich zu den für diese Jahreszeit ansonsten typischen Krankheiten auf Intensivstation hinzukommen (außer man würde zugunsten von COVID-19-Intensivpatienten andere Intensivpatienten auf die Normalstation verlegen).

Die folgende Abbildung zeigt die Anzahl der insgesamt belegten Intensivbetten und die Anzahl der als "COVID-19-Intensivpatienten" diagnostizierten Intensivpatienten (= Intensivpatienten mit positivem SARS-CoV-2-PCR-Testergebnis unabhängig von der Symptomatik) für die letzten beiden Monate (Quelle: DIVI-Intensivregister; Stand: 28.10.):

Es lässt sich kein wirklicher Anstieg in der Anzahl der insgesamt belegten Intensivbetten erkennen. Das einzige, was ansteigt, ist die Anzahl der Intensivpatienten mit positivem SARS-CoV-2-PCR-Testergebnis. Dieses Muster wird auch durch weitere Befunde bestätigt. Im wöchentlichen Influenzabericht des RKI wird die Anzahl stationär behandelter Fälle mit akuten respiratorischen Infektionen (SARI-Fälle) berichtet sowie der Anteil dieser Fälle, welcher ein positives SARS-CoV-2-PCR-Testergebnis aufweist (basierend auf den Daten aus 71 Sentinelkliniken). Die folgende Abbildung zeigt die Graphik aus dem aktuellen Influenza-Wochenbericht zur Entwicklung in den letzten Wochen (Influenza Wochenbericht zur 43. Kalenderwoche):

Hier zeigt sich praktisch dasselbe Muster: Die Gesamtanzahl der stationär behandelten SARI-Fälle bleibt gleich bzw. sinkt sogar leicht, es steigt einzig der Anteil der SARI-Fälle (schwere akute Atemwegsinfektionen - severe acute respiratory infection), welche ein positives SARS-CoV-2-PCR-Testergebnis aufweisen.

Man findet also sowohl in Bezug auf die Belegung der Intensivstationen als auch in Bezug auf die stationär behandelten SARI-Fälle folgendes eigenartige Muster: Die Gesamtanzahl an Intensivpatienten und stationär behandelten SARI-Fällen bleibt gleich, das einzige, was zunimmt ist die Anzahl der Patienten mit positivem SARS-CoV-2-PCR-Testergebnis. Sollte es sich also um echte "COVID-19"-Fälle handeln, dann müssten in den letzten Wochen gleichzeitig alle anderen Krankheiten auf den Intensivstation bzw. alle stationär behandelten SARI-Fälle mit anderen viralen Ursachen abgenommen haben, und zwar spiegelbildlich zum Anstieg in den "COVID-19"-Fällen. Das erscheint relativ unwahrscheinlich.

Es ist noch darauf hinzuweisen, dass auch die Anzahl der beatmungspflichtigen "COVID-19-Intensivpatienten" zunimmt. Hier wird vom DIVI-Intensivregister leider nicht die Gesamtanzahl der beatmungspflichtigen Intensivpatienten veröffentlicht. Angesichts der Tatsache, dass die Gesamtanzahl der belegten Intensivbetten über die letzten Wochen hinweg nicht gestiegen ist, könnte auch hier zu beobachten sein, dass zwar die Anzahl der beatmeten Intensivpatienten mit positivem SARS-CoV-2-Testergebnis steigt, nicht aber die Gesamtanzahl der beatmeten Intensivpatienten. Allerdings ist das mit den verfügbaren Zahlen nicht überprüfbar.

Der Anstieg von Atemwegserkrankungen in der Bevölkerung

Das gleiche Bild wie auf den Intensivstationen und bei den stationär behandelten SARI-Fällen zeigt sich auch außerhalb der Kliniken. In den letzten Wochen wurde ein starker Anstieg in der Anzahl der gemeldeten Personen mit positivem SARS-CoV-2-PCR-Testergebnis beobachtet. Damit wäre eigentlich auch hier zu erwarten, dass die Anzahl der Atemwegserkrankungen in der Bevölkerung steigt, weil es sich um eine neue Krankheit handelt, welche zu den saisontypischen Atemwegserkrankungen hinzukommt.

Die folgende Abbildung zeigt die aktuellen Auswertungen der Arbeitsgemeinschaft Influenza des bevölkerungsbasierten Überwachungsinstruments GrippeWeb - ein Online-Portal, über welches jede Woche Tausende von deutschlandweit registrierten Personen anonym neu auftretende Atemwegserkrankungen melden. Über die letzten Wochen hinweg ist die Anzahl der Atemwegserkrankungen in der Bevölkerung nicht gestiegen und zuletzt sogar leicht gesunken, obwohl die Anzahl der positiven SARS-CoV-2-PCR-Testergebnisse in der Bevölkerung stark angestiegen ist (Quelle: Influenza Wochenbericht zur 43. Kalenderwoche):

Nimmt man die beschriebenen Befunde zur Belegung der Intensivstationen, zur Anzahl der behandelten SARI-Fälle und zur Anzahl der Atemwegserkrankungen in der Bevölkerung zusammen, zeigt sich überall dasselbe Muster: Auf der Ebene der Gesamtanzahl der belegten Intensivbetten, der Gesamtanzahl der stationär behandelten SARI-Fälle und der Gesamtanzahl der Atemwegserkrankungen in der Bevölkerung gibt es keinerlei Anstieg in den letzten Wochen, der einzige Wert, der ansteigt, ist ein Anstieg der positiven SARS-CoV-2 -PCR-Testergebnisse.

Mögliche Erklärungen: Qualitativ minderwertige PCR-Testungen aufgrund einer Überlastung der Labore?

Wie kann ein solche Muster erklärt werden? Eine theoretische Erklärungsmöglichkeit wäre, dass über die letzten Wochen hinweg nur die Krankheit COVID-19 zunimmt, während alle anderen Krankheiten über die letzten Wochen hinweg spiegelbildlich dazu abgenommen haben. Das erscheint schon an sich unwahrscheinlich, noch unwahrscheinlicher ist, dass sich ein vergleichbares Muster bei den verschiedenen Krankheiten auf Intensivstationen, den durch andere virale Erkrankungen bedingten SARI-Fällen und den Atemwegserkrankungen in der Bevölkerung zeigt.

Einen Hinweis auf eine weitere mögliche Erklärung liefert ein weiterer Befund aus den Influenza-Wochenberichten. Im Rahmen der Influenza-Überwachung werden die von Referenzpraxen an das RKI eingesendeten Proben (sog. Sentinelproben) von Patienten mit Atemwegsinfektionen auf das Vorhandensein von Influenza- und Erkältungsviren und seit dem 24. Februar auch auf das Vorhandensein von SARS-CoV-2 untersucht. In Reaktion auf den erstmaligen Nachweis des Virus SARS-CoV-2 in einer dieser Probe in der 10. Kalenderwoche sagte Lars Schaade, der Vizepräsident des RKI, auf einer Pressekonferenz am 12. März:

Wir ziehen damit praktisch eine Stichprobe aus der Bevölkerung von Menschen mit Atemwegsinfektionen, um zu schauen, inwieweit sich das neue Virus in der Bevölkerung schon verbreitet hat.

Lars Schaade

Man kann sich nun ansehen, wie stark sich das Coronavirus in den letzten Wochen laut dieser Stichprobe verbreitet hat. Die folgende Abbildung zeigt die Anzahl der in den eingesandten Sentinelproben identifizierten Atemwegsviren für die letzten vier Kalenderwochen (Influenza Wochenbericht zur 43. Kalenderwoche):

Während in den Kalenderwochen 40 und 41 noch in 2 bzw. 6 Prozent der Proben das Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde, ließ sich in keiner der Sentinelproben in den letzten beiden Kalenderwochen das Virus SARS-CoV-2 nachweisen. Die Anzahl der in der 42. Und 43. Kalenderwoche eingesandten Proben ist zwar relativ klein, zusammengenommen ist die Anzahl der eingesandten Proben aber in der Größenordnung der Kalenderwochen 40 und 41, in welchen noch SARS-CoV-2-Viren nachgewiesen wurden. Diese Ergebnisse stehen in starkem Kontrast dazu, dass in derselben Zeit die Anzahl der gemeldeten Personen mit positivem SARS-CoV-2 Testergebnissen in der Bevölkerung sehr stark zugenommen hat.

Eine mögliche Erklärung besteht darin, dass qualitativ unterschiedliche PCR-Testverfahren benutzt werden. Bei einem diagnostischen Test können Personen ein positives Testergebnis erhalten, obwohl sie gar nicht infiziert sind (falsch-positives Testergebnis). Beim SARS-CoV-2-PCR-Test hängt die Häufigkeit des Auftretens falsch-positiver Testergebnisse vom verwendeten Testverfahren ab. Wird eine Probe nur auf das Vorhandensein einer Gensequenz getestet (Single-Target Test), so ist die Falsch-Positiv-Rate höher, als wenn in einem Bestätigungstest auf das Vorhandensein weiterer Gensequenzen getestet wird (siehe z.B. den Artikel in der NZZ für einen Überblick). So heißt es beispielsweise in einer Fachinformation von Biovis Diagnostik, einem großen Anbieter eines umfangreichen Spektrums an Laboranalysen, unter dem Punkt "Spezifität" (Fachinformation Biovis Diagnostik):

In den letzten Monaten kam es immer wieder zu Berichten, die Zweifel an der Spezifität der SARS-CoV-2-PCR aufkommen ließen. Es wurden Personen positiv auf das Virus getestet, ohne dass Symptome vorlagen. Durch örtliche Gesundheitsämter angeregte Nachtestungen ergaben einen negativen Befund. Wie kam diese Diskrepanz zustande? Viele Labore setzen zum Nachweis von SARS-CoV-2 PCR-Verfahren ein, die nur das E-Gen des Virus erkennen. Diese Tests sind kostengünstig und zeichnen sich durch eine hohe Sensitivität aus. Da das E-Gen, welches lediglich die Virushülle codiert, aber nicht spezifisch für SARS-CoV-2 ist, sondern auch andere Coronaviren (Sarbecoviren) erkennt, wurden früher E-Gen-positive Proben mit einer 2. PCR untersucht, um sicherzustellen, dass es sich wirklich um SARS-CoV-2 handelt. Gesucht wurde in der Bestätigungs-PCR nach spezifischen Genen, wie dem RdRP-Gen, dem S-Gen oder dem ORF1-Gen. Als auf Empfehlung der WHO für endemische Gebiete die Bestätigungstests eingestellt wurden, erfolgte ab April 2020 in vielen kleineren Laboren ein PCR-Nachweis von SARS-CoV-2 nur noch über das E-Gen.

Biovis Diagnostik

Offenbar werden in Anlehnung an die entsprechende Empfehlung der WHO in der Laborpraxis nicht standardmäßig Bestätigungstests durchgeführt. Dies bestätigt auch eine Laborumfrage der Deutschen Presseagentur:

Die Deutsche Presse-Agentur hat beispielhaft mehrere große Labore angefragt. Konkret geantwortet hat Synlab, ein Anbieter, der nach eigenen Angaben aktuell bis zu 80.000 Tests pro Woche durchführt. Synlab schreibt, dass standardmäßig nicht auf mehrere Genstellen getestet wird. Auch werde nicht jedes positive Testergebnis mit einem Zusatztest bestätigt.

dpa

Wie in der Fachinformation der Firma Biovis Diagnostik beschrieben, ist insbesondere ein bloßer Test auf das E-Gen problematisch, da laut der Fachinformation bei einem Nachweis des E-Gens nicht spezifisch auf das Vorhandensein des Virus SARS-CoV-2 geschlossen werden kann, sondern womöglich eine Infektion mit anderen Coronaviren vorliegt.

Dass ein Single-Target PCR-Test relativ substantiell auf andere Coronaviren kreuzreagieren kann, zeigen auch die Ergebnisse aus den Instand-Ringversuchen, im Rahmen derer zur Qualitätssicherung an Labore Proben verschickt werden, welche das Genmaterial des Virus SARS-CoV-2 bzw. das Genmaterial anderer Coronaviren (HCoV, OC43 oder HCoV 229E) oder gar kein Virusmaterial enthalten.

Hier zeigte sich bei den Ringversuchen im April, dass bei den 983 verschickten Proben ohne Virusmaterial in 7 Fällen fälschlicherweise ein SARS-CoV-2-positives Testergebnis rückgemeldet wurde, was einer Falsch-Positiv-Rate von 0,7 Prozent entspricht. Bei den 983 Proben mit Virusmaterial des Coronavirus HCoV OC43 wurde in 8 Fällen fälschlicherweise ein positiver SARS-CoV-2 Nachweis rückgemeldet, was einer Falsch-Positiv-Rate von 0,8 Prozent entspricht, bei den 983 Proben mit Virusmaterial des Coronavirus HCoV 229E wurde in 67 Fällen fälschlicherweise ein positiver SARS-CoV-2 Nachweis rückgemeldet, was einer Falsch-Positiv-Rate von 6,8 Prozent entspricht.

Diese Ergebnisse zeigen, dass beim Vorhandensein harmloserer Coronaviren substantielle Falsch-Positiv-Raten auftreten können.1 Das ist insbesondere deswegen problematisch, weil in der aktuellen Jahreszeit ein Anstieg von Infektionen mit harmloseren Coronaviren zu erwarten ist.

Die folgende Abbildung zeigt die Ergebnisse einer aktuellen Studie [CK2]zum saisonalen Verlauf von Coronavirus-Infektionen in den letzten Jahren. Wie man sieht, ist ein Anstieg der Coronavirus-Fallzahlen in der aktuellen Jahreszeit relativ typisch:

Wird also nur ein Single-Target Test ohne weiteren Bestätigungstest verwendet, ist mit einer höheren Rate an falsch-positiven SARS-CoV-2-Testergebnissen zu rechnen, als wenn ein Bestätigungstest durchgeführt wird. Während bei den Analysen der Sentinelproben durch das RKI davon auszugehen ist, dass hochspezifische Testverfahren verwendet werden, legt die erwähnte Fachinformation der Firma Biovis Diagnostik und die erwähnte dpa-Laborumfrage nahe, dass das bei den Labortestungen in der Bevölkerung aktuell aufgrund der hohen Laborbelastung nicht immer der Fall ist.

Aktuelle Belege für die Problematik falsch-positiver Testergebnisse

In der Tat gab es in den letzten Tagen Medienberichte, dass es ein größeres Problem hinsichtlich des Auftretens falsch-positiver Testergebnisse geben könnte. So stellte sich bei einer Nachkontrolle von 60 positiven Testergebnissen eines Augsburger Labors heraus, dass 58 der positiven Testergebnisse in Wirklichkeit falsch-positiv waren, was einer extrem hohen Quote von 96,7 Prozent entspricht. Im Münchner Merkur heißt es hierzu:

Wegen der kaum erklärbaren Häufung der positiven Testergebnisse ließ das Isar-Amper Klinikum in Taufkirchen/Vils erneut testen. Das Ergebnis: Von 60 Corona-Tests, die vorige Woche vom Augsburger MVZ-Labor (früher Schottdorf) positiv getestet wurden, entpuppten sich beim Kontrolltest 58 als negativ - die Patienten waren also völlig unnötigerweise isoliert worden und die Gesundheitsämter hatten unnötigerweise die Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt.

Münchner Merkur

Interessant ist insbesondere auch die Erklärung des betroffenen Labors dazu, welche im selben Merkur-Artikel erwähnt wird:

In der letzten Woche waren wir vor dem Hintergrund massiv angestiegener Testzahlen zusätzlich gezwungen, den Lieferausfall eines Herstellers zu kompensieren. Aufgrund des hohen Probenaufkommens und des fehlenden Zubehörs war eine Kontrolle positiver Ergebnisse nicht in allen Fällen zeitnah möglich.

MVZ-Labor

Da davon auszugehen ist, dass andere Labore aufgrund der massiv angestiegenen Testzahlen mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben, könnte das kein Einzelfall sein. Und wenn es kein Einzelfall wäre und in anderen Laboren auch nur ein Bruchteil der in dem Augsburger Labor beobachteten hohen Quote an falsch-positiven Testergebnissen zu beobachten wäre, würde die Anzahl der gemeldeten Personen mit positiven PCR-Testergebnissen die Anzahl der tatsächlich mit SARS-CoV-2 infizierten Personen substantiell überschätzen. In einem Artikel zu dem Augsburger Fall in BR 24 heißt es hierzu:

Dem Bericht zufolge sind die falschen Ergebnisse aber kein Einzelfall. Auch andere Labore hätten Schwierigkeiten, wegen Personalmangels und fehlender Reagenzien in der gewohnten Qualität zu testen. Prominente Beispiele für falsch-positive Tests sind etwa mehrere Spieler der Würzburger Kickers sowie des Drittligisten Türkgücü München.

BR24

In der Tat ist eine Häufung von Berichten zu falsch-positiven Testergebnissen im Bereich des Fußballs zu verzeichnen, wo die Vereine ein sehr hohes Interesse daran haben, möglichst zuverlässig zu testen. Ein weiteres Beispiel ist ein Vorfall in Heidenheim, dazu heißt es in der Welt:

Nach der Verwirrung um mehrere Corona-Tests brachte auch eine weitere Testreihe an diesem Samstag ausschließlich negative Ergebnisse hervor, wie der FCH mitteilte. Bei Testungen durch ein anderes Labor waren noch am Donnerstag sechs Personen des Zweitligisten positiv getestet worden, anschließend ließ der Club neue Tests durch das Klinikum Heidenheim durchführen - die nun wie schon am Freitag alle negativ waren. Der FCH prüft nun sogar, ob er gegen das ursprüngliche Labor rechtliche Schritte einleitet.

Die Welt

Die Erklärung des fehlenden Anstiegs in der Gesamtanzahl der belegten Intensivbetten, der stationär behandelten SARI-Fälle und der Atemwegserkrankungen in der Bevölkerung

Die Beobachtung, dass nur die Anzahl von Personen mit positivem SARS-CoV-2-PCR-Testergebnis steigt, während auf der Ebene der Gesamtanzahl der belegten Intensivbetten, der Gesamtanzahl der stationär behandelten SARI-Fälle und der Gesamtanzahl der Atemwegserkrankungen in der Bevölkerung keinerlei Anstieg in den letzten Wochen und im Vergleich zu den Vorjahren zu beobachten ist, könnte demnach folgendermaßen zu erklären sein:

Wenn tatsächlich in vielen Laboren schwerpunktmäßig nur Single-Target Tests ohne Bestätigungstest verwendet werden, könnte der Anstieg von Personen mit positiven SARS-CoV-2-PCR-Testergebnissen auf den Intensivstationen sowie bei den SARI-Fällen und in der Bevölkerung darauf zurückgehen, dass ein größerer Teil des Anstiegs auf die übliche saisonal bedingte Ausbreitung harmloserer Coronaviren zurückgeht, während die Ausbreitung des neuen Virus SARS-CoV-2 in Wirklichkeit relativ gering ist.

Da erstere Viren harmloser sind, wäre weder ein Anstieg der belegten Intensivbetten noch ein Anstieg der stationär behandelten SARI-Fälle zu erwarten. Weiterhin wäre auch keine höhere Anzahl von Atemwegserkrankungen in der Bevölkerung im Vergleich zu den Vorjahren zu erwarten, weil die harmloseren Coronaviren auch in den Vorjahren zirkulierten.

Die Zahlen aus anderen Ländern

In den Medien gibt es Berichte, dass in anderen Ländern mancherorts die Intensivstationen bereits überbelegt sind, was auch Deutschland drohen könnte. Hier wäre allerdings zunächst zu überprüfen, inwiefern es sich hier um einen Effekt handelt, welcher im Vergleich zu den Vorjahren einen Ausnahmefall darstellt, oder ob es sich stattdessen um einen typischen saisonalen Effekt handelt. Nur im ersteren Fall ist davon auszugehen, dass es sich tatsächlich um einen Effekt des neuen Virus SARS-CoV-2. Eine solche Analyse liegt allerdings außerhalb des Rahmens dieses Artikels.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang aber noch der Hinweis, dass die Anzahl der Intensivbetten in Deutschland (29,2 Intensivbetten pro 100.000 Einwohnern) weitaus größer ist als in Ländern wie beispielsweise Frankreich (11,6 Intensivbetten pro 100.000 Einwohnern) oder den Niederlanden (6,4 Intensivbetten pro 100.000 Einwohnern), aus denen eine Überlastung der Intensivstationen berichtet wurde, was erklären könnte, warum dort die Intensivstationen – womöglich auch saisonal bedingt – schneller überfüllt sind.

Weiterhin ist es so, dass Probleme mit dem Auftreten von falsch-positiven Testergebnissen aus vielen Ländern berichtet werden, wie beispielsweise folgende Synopse aus den Medienberichten zu falsch-positiven Testergebnissen der letzten Monate zeigt, was ein Hinweis darauf sein könnte, dass auch in vielen anderen Ländern oft nur Single-Target Tests ohne Bestätigungstest verwendet werden. Wie erwähnt, wird das von der WHO auch explizit empfohlen für Gebiete mit weiter SARS-CoV-2 Verbreitung.

Schlussfolgerungen

Die beschriebenen Befunde legen nahe, dass in Wirklichkeit keine nationale Gesundheitsnotlage droht. Weder ist die Gesamtanzahl der belegten Intensivbetten in den letzten Wochen gestiegen, noch die Gesamtanzahl der stationär behandelten SARI-Fälle, noch die Anzahl der Atemwegserkrankungen in der Bevölkerung. Das einzige, was gestiegen ist, ist die Anzahl der Personen mit positiven SARS-CoV-2 Testergebnissen, was angesichts der sich häufenden Meldungen von falsch-positiven Testergebnissen daran liegen könnte, dass viele Labore Single-Target-Tests ohne Bestätigungstest einsetzen, so dass die erhaltenen positiven Testergebnisse womöglich zum Teil eher den üblichen saisonal bedingten Anstieg harmloserer Coronaviren widerspiegeln, als einen dramatischen Anstieg in SARS-CoV-2-Infektionen.

Da die zentrale Begründung für den drohenden "Lockdown 2.0" ein Anstieg der SARS-CoV-2-Fallzahlen und eine drohende Überlastung des Gesundheitssystems ist, wäre die politische Entscheidung zur Verordnung des Lockdowns fundamental zu hinterfragen.

Abschließend soll noch angemerkt werden, dass mit diesem Artikel die vom Virus SARS-CoV-2 ausgehende Gefahr für davon betroffene Risikogruppen nicht in Frage gestellt werden soll. Diesbezüglich ist es wichtig, zwei Arten von Gefahrenmaßstäben auseinanderzuhalten, die in den öffentlichen wie politischen Diskussionen oft vermischt werden: (1) Die von einem Virus ausgehende Gefahr für eine infizierte Person und (2) die von einem Virus ausgehende Gefahr für die Bevölkerung. Erstere Gefahr ist durch die Wahrscheinlichkeit eines schweren Krankheitsverlaufs im Falle einer Infektion definiert, letztere Gefahr vor allem dadurch, wie stark sich ein Virus in der Bevölkerung verbreitet. So kann ein Virus für eine infizierte Person sehr gefährlich sein, trotzdem ist die Gefahr für die Gesamtbevölkerung gering, wenn das Virus kaum verbreitet ist.

In diesem Artikel geht es ausschließlich darum, zu einer validen Einschätzung der aktuellen Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 zu kommen. Und aus dieser Perspektive heraus erscheint - angesichts der beschriebenen Befundlage - die Gefahr für die Bevölkerung geringer zu sein, als es in den aktuellen politischen Debatten und Regierungserklärungen angenommen wird.

Prof. Dr. Christof Kuhbandner lehrt Pädagogische Psychologie an der Universität Regensburg.

(Christof Kuhbandner)

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"Haltet die Klappe!": Tumulte bei Merkels Corona-Rede

Angela Merkel ringt um neue Corona-Regeln.
Angela Merkel ringt um neue Corona-Regeln. EPA

Bei ihrer Regierungserklärung zu den am Mittwoch beschlossenen Corona-Maßnahmen ist Bundeskanzlerin Merkel immer wieder lautstark unterbrochen worden.

Die Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel zu den neuen Corona-Maßnahmen muss nach wenigen Minuten kurz unterbrochen werden. Wüste Zwischenrufe von Seiten der AfD sorgen für Tumult. 

"Freiheit ist Verantwortung"

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble muss immer wieder eingreifen und die Zwischenrufer zur Ordnung rufen: "Moment, wenn Sie den Präsidenten unterbrechen, kriegen Sie gleich Ordnungsrufe. Das ist gefährlich. Ich glaube niemand in unserem Lande hätte ein Verständnis, wenn wir nicht die Regierungserklärung der Bundeskanzlerin in dieser schwierigen Lage zu diesen schwierigen Maßnahmen mit der geboten Disziplin uns anhören würden. Und darum bitte ich dringend."

Wie der ZDF-Moderator Daniel Bröckerhoff twittert, soll sogar einer der Parlamentarier entgegnet haben: "Haltet mal die Klappe und hört zu!"

Merkel rechtfertigt den neuen Lockdown als "geeignet, erforderlich und verhältnismäßig." Trotz vielfach vorbildlicher Hygienemaßnahmen zum Beispiel in der Gastronomie seien neue Einschränkungen notwendig: "Im gegenwärtigen exponentiellen Infektionsgeschehen können die Hygienemaßnahmen ihre Kraft nicht mehr entfalten."

"Freiheit ist nicht, dass jeder tut was er will, sondern Verantwortung" - Merkel

Ziel der Maßnahmen sei eine "systematische Reduzierung der Kontakte". Begegnungen müssten massiv reduziert werden, sagte Merkel und nannte eine Marke von 75 Prozent. Nur so könne die Ansteckungsgefahr gesenkt werden.

Auch einen Seitenhieb gegen die Populisten kann sich Merkel nicht verkneifen: "Hass, Desinformationen und Lügen schaden nicht nur der Gesellschaft, auch dem Kampf gegen das Virus". Alle Fraktionen klatschen, außer AfD und FDP.

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GELEAKED: BESCHLUSSVORLAGE FÜR DIE TELEFONKONFERENZ DER BUNDESKANZLERIN MIT DEN REGIERUNGSCHEFINNEN UND REGIERUNGSCHEFS DER LÄNDER AM 28. OKTOBER 2020

Eine sehr vertrauenswürdige Quelle hat uns die Beschlussvorlage für die Telefonkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 28. Oktober 2020 zugespielt. Hier geht’s zum PDF.

Und vielleicht funktioniert sogar auch noch der Download direkt vom Server des ehemaligen Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL … Euer Team vom Mutigmacher e.V.  

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ICYMI:

PROF KUHBANDNER SCHREIBT ÜBER DIE BEWUSSTE IRREFÜHRUNG DES RKI.

EINMAL MEHR BESTÄTIGT SICH DER VERDACHT, DAS WIR EINFACH NUR BELOGEN UND BETROGEN WERDEN.

BLEIBT ZU HOFFEN DAS DIE VERANTWORTLICHEN DEMNÄCHST VON IHREM ÄMTERN ENTHOBEN, VERHAFTET UND ABGEURTEILT WERDEN, DENN DER SCHADEN DEN SIE ZU VERANTWORTEN HABEN IST SO GROß DAS EINE ALLEINIGE ENTSCHULDIGUNG NICHT MEHR AKZEPTIERT WERDEN KANN.

First published on BITCHUTE May 12th, 2020

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Vera Lengsfeld: „Die kommunistischen menschenverachtenden Mechanismen wirken immer noch“

By Epoch Times - 29. September 2020  Aktualisiert: 5. Oktober 2020

Vera Lengsfeld warnt im Interview mit der Epoch Times vor der "Panikmache" im Zuge der Corona-Krise in Deutschland. Zudem weist die DDR-Bürgerrechtlerin darauf hin, dass die Mechanismen des Kommunismus immer noch wirken.

Zum 30. Jahrestag der Wiedervereinigung sprachen wir mit Vera Lengsfeld über die derzeitige Situation in Deutschland. Vera Lengsfeld, seit der Vereinigung Politikerin, heute auch Autorin und Publizistin, war schon ab 1981 als Bürgerrechtlerin in der DDR aktiv. 1983 wurde sie aus der SED ausgeschlossen und 1988 während einer Demonstration – im Zuge einer Massenverhaftung – festgenommen und zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Da erhielt sie das „Angebot“, als letzte der verhafteten Bürgerrechtler, für ein Jahr das Land zu verlassen, und anstatt in der DDR in Haft zu sitzen nach England zu gehen, was sie auch annahm. In England startete Lengsfeld neu und studierte.

Aber dann fiel – am 9. November 1989 – die Mauer und Vera Lengsfeld kehrte nach Deutschland zurück.

 

ET: Und damit begann wieder ein neues Leben?

Lengsfeld: Und eins, was ich mir – also erträumt sowieso nicht – aber auch eins, was ich mir niemals vorgestellt hätte. Ich wurde Politikerin. Ich sage immer, ich wurde in die Politik geworfen – durch den Mauerfall, durch den Umbruch. Und ich habe mich dann in der Politik engagiert.

Ich war Spitzenkandidatin der Grünen-Partei der DDR bei den ersten und letzten freien Volkskammerwahlen, gehörte dann zu den Volkskammer-Abgeordneten, die nach der Wiedervereinigung in den Bundestag übernommen wurden, und war dann in der ersten gemeinsamen Bundestagswahl im Dezember 1990 wieder Spitzenkandidatin der Thüringer Grünen, oder Bündnis 90/Die Grünen. Ich bin dann 16 Jahre lang Bundestagsabgeordnete gewesen. Erst für die Grünen und dann 1996, als ausgerechnet mein Thüringer Landesverband von Bündnis 90/Die Grünen beschlossen hat, dass sie Koalitionen mit – damals hieß sie noch PDS – also der alten SED, der Linkspartei – eingehen würden, um die Große Koalition aus UNION und FDP abzulösen, da habe ich gesagt: „Nein, ich habe den besten Teil meines Lebens, meine Jugend, damit verbracht, die SED von ihrer Macht zu vertreiben, ich werde jetzt nicht in einer Konstellation verbleiben, in der der SED wieder zur Macht verholfen wird.“

Da habe ich die Grünen verlassen und bin zur CDU übergetreten. Naja, und ich hätte mir damals 1996 natürlich nicht vorstellen können, dass ich einmal das Problem auch in der CDU haben würde.

ET: Sie sind dann ja kürzlich in die Werte Union eingetreten, das heißt, Sie sind auch ein bisschen kritisch gegenüber der CDU, wie würden Sie das jetzt schildern?

Lengsfeld: Ich bin nicht nur ein bisschen kritisch innerhalb der CDU, ich bin sehr kritisch. Und besonders bin ich eine ausgewiesene Merkel-Kritikerin, dazu stehe ich auch. Ich kenne Angela Merkel seit 1990, damals war sie Pressesprecherin des „Demokratischen Aufbruchs“ und rechte Hand des damaligen Chefs Wolfgang Schnur, der kurz darauf als Inoffizieller Mitarbeiter der Staatssicherheit enttarnt wurde.

Ich halte die Politik von Angela Merkel für fatal, sie hat es „geschafft“, aus Deutschland, was ein stabiler und in der Welt bewunderter Staat war, ein von Selbstzweifeln und Spaltung zerrissenes Land zu machen, was dabei ist, seine Wirtschaft zu dekonstruieren, den Rechtsstaat zu dekonstruieren und das im Namen einer „Moralität“, die sich mit jedem Tag als undemokratischer herausstellt.

Aber ich engagiere mich weiter in der CDU, weil die CDU das Erfolgsmodell der alten Bundesrepublik Deutschland war. In einer funktionierenden Demokratie braucht man eine demokratische Linke und eine demokratische Rechte. Dieser eigentliche Allgemeinplatz ist heute völlig vergessen. Heute ist die CDU, die Merkel-CDU auch eine weitere linke Partei, zum Teil sogar links außen.

Also was die Einwanderungspolitik betrifft, hat sie den Satz von Claudia Roth, den diese schon Anfang der 90er Jahre geäußert hat. „Offene Grenzen für alle“ wurde damals noch von Joschka Fischer verlacht – indem er sagte, „die Roth hat `ne Macke, das kann gar nicht sein“. Aber unter Angela Merkel haben wir jetzt diese offenen Grenzen. Oder die sogenannte Klimapolitik. Aber eine Demokratie braucht auch eine demokratische Rechte, und da haben wir nur die CDU und da haben wir nur die Möglichkeit, die CDU als das, was sie mal war zu revitalisieren. Ob das gelingt, weiß ich nicht. Ich kann nur sagen, ich versuche es gemeinsam mit meinen Werte Unions-Freunden.

ET: Sie haben gerade ein Buch in den Händen gehabt, wo auch von „aufgearbeitet“ gesprochen wird. Sie sprechen mehr vom Heilen. Was sicher ein besserer Ausdruck ist für den Prozess, der da vor sich geht. Das bezieht sich auf die Jugendwerke in der DDR, wollen Sie etwas dazu sagen, was dort geschehen ist mit den Menschen?

Lengsfeld: Ja, es geht in diesem Buch „Der Angstfresser“ von Grit Poppe um ein Kapitel der DDR- Geschichte, das beinahe unter den Teppich gekehrt worden wäre. Es geht um die Jugendlichen, die in der DDR in den Jugendwerkhöfen – der schlimmste war der Jugendwerkhof in Torgau, das war ein Jugendgefängnis, ein richtiges Jugendgefängnis – gehalten worden sind. Und die auf eine Art und Weise behandelt worden sind, dass diese Menschen bis heute tief traumatisiert sind.

Den allermeisten, die einige Zeit in einem Jugendwerkhof, oder gar im geschlossenen Jugendwerkhof Torgau verbracht haben, ist es nie gelungen, diese Traumata abzuschütteln und auch nie gelungen, ein strukturiertes Leben aufzubauen. Das ist ein Kapitel, mit dem sich niemand so gerne beschäftigt.

Wie naiv der Westen war, zeigt am besten der Erfinder dieser Jugendwerkhof-Pädagogik. Manschatz, so hieß der Mann, war so etwas wie die rechte Hand von Bildungsministerin Margot Honecker. Er entwickelte eine regelrechte Pädagogik für Jugendwerkhöfe, ein System von Strafen und so weiter, nach welchem dann dort exekutiert wurde. Nach der Vereinigung wurde er von der evangelischen Hochschule in Hamburg (dem Rauhen Haus) aufgefordert, ein Kapitel für ihr Buch über Sozialpädagogik zu schreiben.

Und erst als die ehemaligen Bürgerrechtler der DDR und die Betroffenen protestiert haben und gefragt haben, ob denen nicht klar ist, was dieser Manschatz für eine Funktion hatte, hat sich nach langer Zeit diese evangelische Hochschule dazu durchgerungen zu sagen, ja, das war wohl ein Fehler. Aber ohne diesen Druck hätten sie diesen Fehler niemals zugegeben. Und allein die Tatsache, dass man einen solchen Mann auffordert, der im Ministerium von Margot Honecker saß, der nachweislich für die Jugendwerkhöfe der DDR verantwortlich war, dass man einen solchen Mann auffordert, ein Kapitel für ein Sozialbuch zu schreiben, zeigt, wie blauäugig und naiv der Westen an die DDR Diktatur herangegangen ist.

ET: Sie haben in diesem Zusammenhang auch China erwähnt und was da in Arbeitslagern passiert bis hin zum Organraub, dass das auch im Westen weder gesehen noch blockiert wird. Also dass damit endlich einmal aufgehört wird. Aber diese Situationen hängen bis heute in der Luft, das ist weltweit so.

Lengsfeld: Also es scheint ja auch so zu sein, dass die Politiker nicht wirklich aus den Fehlern, die im Kalten Krieg gemacht wurden, gelernt haben. Sie haben nicht daraus gelernt, dass es ein Fehler war, die Kommunisten zu hofieren oder zu tolerieren, oder über die Verbrechen der Kommunisten hinwegzusehen, das ist bis heute der Fall.

Zwar ist das alles aufgearbeitet, auch der Stalinismus und die schrecklichen Dinge, die damals passiert sind, aber es ist nicht wirklich Bestandteil des öffentlichen Bewusstseins. Und auch wenn Kanzlerin Merkel jetzt ständig nach China fährt, und ganz offensichtlich bestrebt ist, die guten Beziehungen zu China möglichst wenig zu stören, zeigt doch wie wenig gelernt wurde.

Denn das, was China mit seinen Dissidenten macht, mit den Andersdenkenden, hat sich ja überhaupt nicht geändert in Bezug auf die Zeiten des Kalten Krieges. Und diese Sachen, dass chinesische Dissidenten als „Organspender“, als Unfreiwillige auf der Schlachtbank, denen man die Organe entnimmt und dann verkauft, dass das überhaupt niemanden interessiert, dass es da keinen Aufschrei gibt, sondern dass der Organhandel bestens funktioniert, und dass man davon ausgehen muss, dass die Organe auch hier in Europa landen und gerne abgenommen werden, das zeigt, dass die Mechanismen immer noch weiter wirken. Sowohl die menschenverachtenden Bestrebungen auf der einen Seite als auch die Bereitschaft auf der anderen Seite, darüber hinwegzugucken.

ET: Sie haben sich auch dazu geäußert, was aktuell in Bezug auf die weltweite Epidemie geschieht. Es geht jetzt auch um das Vertrauen des Westens, nicht nur gegenüber China, sondern auch gegenüber der WHO. Wie kommt es dazu, dass man vom Westen immer noch Zahlen glaubt – einem System, das wirklich nur auf seinen eigenen Machterhalt bedacht ist?

Lengsfeld: Das meine ich damit, dass aus den Fehlern die von den Politikern damals gemacht wurden, nicht gelernt wurde. Es ist nicht Planlosigkeit, es ist Ignoranz, mit der sie gegenüber Diktaturen handeln. Es war ja schon bezeichnend, dass Deutschland die Maßnahme von China übernommen hat und nicht von Taiwan zum Beispiel. Es war von Anfang an so, dass das diktatorische China sozusagen das Leitbild für die Behandlung der Corona Pandemie war.

Und jetzt haben wir die Situation – ich gebe zu, dass ich im März auch nicht wusste, wie schlimm diese Krankheit wirklich ist, und wie groß die Gefahr ist. Ich hatte allerdings im März schon immer gesagt, als dann der Lockdown verkündet wurde, dass ich befürchte, dass die Folgen des Lockdowns eines Tages vielleicht schlimmer sein könnten als die Folgen der Pandemie.

Inzwischen wissen wir viel mehr. Inzwischen wissen wir auch, dass schon im März und April die Corona-Betten weitgehend freigeblieben sind, dass es alle diese Auswirkungen, die da an die Wand geschrieben wurden, nicht gegeben hat. Es geht bis dahin – ich bin keine Medizinerin – aber es geht bis dahin, dass Mediziner sagen, dass der Lockdown erst verfügt wurde, nachdem die Pandemie bereits im Abklingen war. Wir haben eine Untersterblichkeit inzwischen, nun wissen wir das auch. Keine Übersterblichkeit, sondern eine Untersterblichkeit, und trotzdem werden keine Konsequenzen gezogen, sondern die Propaganda, die Corona-Propaganda wird immer schärfer.

Es ist inzwischen ein regelrechtes Propagandatrommelfeuer, jeden Tag gibt es auf allen Kanälen diese Corona-Berichte, und auch das hat wieder Auswirkungen. Ich habe heute früh zufällig in der Lebenszeit im Deutschlandfunk einen Bericht gehört: „Ich hatte Corona“. Dort wurden Betroffene interviewt  und es kamen auch Ärzte und eine Psychotherapeutin zu Wort. Für mich war ganz spannend zu hören, was die Psychotherapeutin zu sagen hatte, nämlich, dass viele ehemalige Patienten, aber auch Nicht-Patienten, Leute, die nie Corona hatten, unter Angstzuständen, Angstattacken leiden und behandelt werden müssen, wegen Schlaflosigkeit, Angstattacken und so weiter.

Und dann hat sie auch gesagt, dass die Leute, die gar nicht krank geworden sind, Waschzwänge entwickeln, dass sie ständig ihre Hände waschen, ständig duschen, Angst davor haben, andere Menschen zu treffen, dass es Leute gibt, die ihre Wohnungen kaum noch verlassen. Auch hat sie von Leuten gesprochen, die ständig im Home-Office bleiben, ihren Tag nicht mehr richtig strukturieren. Also, dass sie das Gefühl für strukturierte Tage verlieren. Zu spät aufstehen, sich nicht mehr anziehen. Sie hat die Folgen dieser fehlenden Sozialkontakte und auch einer gewissen sozialen Kontrolle untereinander unbeabsichtigt drastisch geschildert.

Und ich denke, das wird uns in den künftigen Monaten noch mehr beschäftigen. Unser Gesundheitsminister will ja den Ausnahmezustand möglichst bis zum nächsten März 2021 aufrecht erhalten. Der Maskenzwang wird ja inzwischen immer stärker kontrolliert, auch von der Polizei, nicht nur in Bayern, sondern, wie ich es selbst erlebt habe, auch in Mecklenburg-Vorpommern.

Markus Söder spricht schon davon, auch die Bundeswehr einzusetzen. Und auch da vermisse ich den Aufschrei. Die Linke hat sich immer gegen den Einsatz der Bundeswehr im Inneren mit Händen und Füßen gewehrt. Jetzt wird es verkündet, dass man die Bundeswehr einsetzen will, um den Maskenzwang zu kontrollieren, und der Aufschrei bleibt aus. Und was diese psychosozialen Folgen sind, das können wir jetzt schon ahnen, aber auch darauf wird überhaupt nicht reagiert. Genauso wenig, wie auf die wirtschaftlichen Folgen reagiert wird.

Heute hat Gesundheitsminister Spahn erst verkündet, die Leute sollten die Herbstferien lieber im eigenen Land verbringen als im Ausland. Er hat dann noch in einem Nebensatz gesagt: Ja, ich weiß, das wird schwer für die Reiseveranstalter, aber es hätte sich ja gezeigt, dass Reisen gefährlich sei, dass das zu Infektionen führen würde. Die Dekonstruktion unserer wirtschaftlichen Grundlagen, das wird nicht nur nicht thematisiert, sondern bisher leider – bis auf eine kleine Minderheit – schweigend hingenommen.

Ich frage mich, was das für eine Gesellschaft ist, die ihre Bürger in Panik versetzt, in Dauerpanik. Inzwischen ist es ja eine Dauerpanik mit diesen Folgen, die ich eben beschrieben habe, und was soll so eine Gesellschaft für eine Zukunft haben. Diese Frage wird gar nicht gestellt.

ET: Und wo sehen Sie Wege in die Zukunft?

Lengsfeld: Wir haben nur einen Weg in die Zukunft, nur einen guten. Es gibt ja immer mehrere Wege, gute und schlechte und katastrophale. Wir haben nur einen guten Weg in die Zukunft und das ist die Überwindung der Corona-Diktatur, die sich vor unseren Augen etabliert hat.

Das Gespräch führte Renate Lilge-Stodieck

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Wir untersuchen, warum die Bundes- und Landesregierungen beispiellose Beschränkungen verhängt haben und welche Folgen diese für die Menschen hatten.

Der Corona Ausschuss wurde von vier Juristen ins Leben gerufen. Er führt eine Beweisaufnahme zur Corona-Krise und den Maßnahmen durch.  Der Corona Untersuchungsausschuss wird vertreten durch die Rechtsanwältinnen Viviane Fischer, Antonia Fischer sowie die Rechtsanwälte Dr. Reiner Füllmich und Dr. Justus. P. Hoffmann

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SITZUNGEN DES CORONA UNTERSUCHUNGS-AUSSCHUSS DER SCA

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 28 - Der abschüssige Hang

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 27 - Der Rundumschlag

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 26 - PCR-Test - die Dominosteine fallen

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 25 - Die Gefahr der Gleichschaltung unseres Rechtssystems, Polizeigewalt und Übergriffe von Privaten

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 24 - Die Stärke unseres Immunsystems und die Stimmen der Kinder

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 23 - Spiel und Ernst sowie ein Blick ins Innere einer Gewerkschaft

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 22 - Die Player: Drosten, Ferguson, Wieler, die Charité und die Rolle von TIB Molbiol

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 21 - "Die Macht der Konzerne und die Korruption"

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 20 - Finanzsystem und Hartz IV-Regime

 - Risiken durch die Behandlung / Interna aus den Schulen

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 18 - Gefährdung durch die Maßnahmen, Risiken durch die Behandlung

 - Die Volkswirtschaft im Griff der Pandemie & Die Corona Impfung

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 16 - Die Corona-Sprechstunde: Hilfe zur Selbsthilfe bei Masken, Tests, Quarantäne

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 15 - Hypnose, Rituale, Angst und Wege raus aus der Traumakrise

Sondersitzung: Gespräch mit Robert F. Kennedy Jr zu den Berliner Demonstrationen und zur Corona-Impfung

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 14 - Astroturfing und die Berliner Demonstrationen

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 13 - Mittelstand in der Krise, Staatsverschuldung, Pandemiegewinnler

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 12 - Fehlanreize im System - Die Rolle der Medien II & MONEY TALKS II

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 11 - Datenschutz - 1 Million Genome, Gesundheits-ID, Tracking-App / Rechtssystem - Grundlagen für die Massnahmen, Grundrechtseingeriffe

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 10 - Gefährlichkeit des Virus, Behandlung der Krankheit, Impfen als Ausweg?

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 9 - Die Rolle der Medien

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 8 - USA - der Blick von innen & Die Lage in anderen Ländern

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 7 - Schützen die Masken oder schaden sie?

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 6 - Die Lage der Kinder - Corona-Ausschuss hört Kinder-Psychologen

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 5 - Die Lage der kleinen Unternehmer und der Selbständigen & Zwischenbilanz & MONEY TALKS I

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 4 - Der Drosten-Test, die Immunität und die zweite Welle

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 3 - Bergamo - was war da los? mit Top-Eperten aus Italien

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 2 - Die Lage der Menschen in den Pflegeheimen

CORONA UNTERSUCHUNG TAG 1 - Ablaufplan, Themenkreise, Lernen vom Untersuchungsausschuss Schweinegrippe

Corona-Untersuchungsausschuss beginnt die Arbeit - International Media Event