AVISO 04. August 2020: Nächste Sitzungen: 06. 08. and 07. 08 2020: Die Corona Lage in den USA

UPDATE 04. August 2020: Corona-Schulstudie in Sachsen

UPDATE 03. August 2020: Fatale Corona-Folgen - Die dunklen Seiten des Lockdowns

UPDATE 30. July 2020: SCHWACHSINNIGE BESTIMMEN MASKENPFLICHT AN BERLINER SCHULEN

Bringt Euch mit Euren echten Fragen ein !

#Sitzung 06:

"Die Lage der Kinder"

Corona-Ausschuss hört Kinder-Psychologen

Dipl.-Psych. Elisabeth Sternbeck, Univ.-Prof. Dr. Dr. Christian Schubert - Universität Insbruck und Tina Rhomdani von der ELTERN STEHEN AUF Inititive

Livestream - 31. Juli 2020 - 11:00 h MEZ Mit Zuschauerbeteiligung

+++ Eilmeldung: Das Bundesverfassungsgericht hat einen Eilantrag gegen die noch geltenden Corona-Beschränkungen abgewiesen. Karlsruhe weist Eilantrag gegen Maskenpflicht im Saarland ab +++ In der Hauptsache wurde noch nicht entschieden - aber die Eilbedürftigkeit wurde abgewiesen +++ Auch das zeigt die Befangenheit selbst höchster Gerichte in Deutschland+++

"17,7 mio Kinder, Jugendliche und Heranwachsende leiden stark bis dramatisch unter den Corona-Massnahmen" "Bildungs-System ist kollabiert" "Recht auf Bildung wird mit Füssen getreten" "Maske verhindert, dass Kinder die Erwachsenen wirklich verstehen können, denn die Mimik fehlt" "Selbst viele Therapeuten haben nur noch Angst" "Das menschliche Potential ist dabei zusammenzubrechen" "Eine fürchterlich traumatische Situation für Alle" "Die Corona-Massnahmen sind widernatürlich" "Die westliche Medizin ist in einer unerträglichen Krise, die durch die Corona-Pandemie nur noch verstärkt wurde, aber dadurch jetzt auch offensichtlich wird" "Die Maschinen-Medizin treibt die Angst-Pandemie an" "Der Schaden bei den Kindern und Jugendlichen ist bereits manifestiert" "Deutschland verstösst gegen die Internationale Verordnung gegen Folter" "Viele Ämter und Beratungsstellen funktionieren nicht mehr - Totalzusammenbruch der staatlichen Stellen" "Lehrer, die von ihrem Remonstrationsrecht Gebrauch machen, werden ausgegrenzt und gemassregelt" "Die Begründung 'Wegen Corona' ist eine Perversion der abgeglittenen Staatsmacht'

Livestreamed July 31, 2020 - 11h MEZ ---> https://www.youtube.com/watch?v=g6cE4Q3nNXM oder https://corona-ausschuss.de/sitzung6/

Stiftung Corona-Ausschuss

Dokumente zum Thema:

Weitere Dokumente und Inhalte folgen in kürze: https://corona-ausschuss.de/sitzung6/

Hinweise zur Rolle der Medien - Stiftung Corona-Ausschuss: ​Wir wollen das wissenschaftlich auswerten! Es gibt ein Team für diese Thema und wir freuen uns auf Hinweise und Infos zum Thema: e-mail:

Fragen für den Ausschuss?

                                                                          KOMMT ALLE

Erfahren Sie mehr über den Ausschuss  auf https://corona-ausschuss.de und  auf Telegram https://t.me/s/Corona_Ausschuss

Der Corona Ausschuss wurde von vier Juristen ins Leben gerufen. Er führt eine Beweisaufnahme zur Corona-Krise und den Maßnahmen durch. 

Sie können unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen. Spendenbescheinigungen können wir derzeit leider noch nicht ausstellen.

Die Bankverbindung ist: Rechtsanwaltsanderkonto/Treuhandkonto: Rechtsanwalt Dr. Reiner Füllmich Verwendungszweck “Stiftung Corona Ausschuss” IBAN: DE09250601801001362605 BIC: HALLDE2HXXX

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Die Filmemacher von OVALmedia haben diese live-Übertragen ohne Budget umgesetzt.

Wir produzieren zudem einen Kinofilm zur Coronakrise. Ihr könnt uns unterstützen, z.B. über das crowdfunding, siehe www.corona.film, oder auf dem direkten Weg:

Bank transfer: OVALmedia Berlin GmbH IBAN: DE66 4166 0124 0017 1707 00 BIC: GENODEM1LPS

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Pressekonferenz des Sächsischen Kultusministeriums – Corona-Schulstudie in Sachsen

•Aug 4, 2020

FreistaatSachsen

In der Pressekonferenz vom 3. August 2020 präsentieren Kultusminister Christian Piwarz und Prof. Dr. Wieland Kiess, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Leipzig, die Ergebnisse der Corona-Schulstudie in Sachsen. Insgesamt hatte ein Team von Wissenschaftlern 2.687 Probanden untersucht.

Davon waren 1.884 Schülerinnen und Schüler sowie 803 Angestellte in 18 Schulen in fünf sächsischen Städten.

Weitere Informationen zur Corona-Schulstudie unter: https://home.uni-leipzig.de/lifechild...

Nach den Ferien soll in sächsischen Schulen der Normalbetrieb gelten.

Vorgesehen ist ein Vier-Stufen-Plan, um auf das Pandemiegeschehen reagieren zu können und eine Ausbreitung zu verhindern. Weitere Informationen zum Vier-Stufen-Plan unter: https://medienservice.sachsen.de/medi...

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Fatale Corona-Folgen

Die dunklen Seiten des Lockdowns

Von Heike Schmoll - 03. August 2020

Kinder in aller Wert: Auch im amerikanischen Bundesstaat Georgia müssen Kinder im Schulbus Masken tragen

Kinder in aller Wert: Auch im amerikanischen Bundesstaat Georgia müssen Kinder im Schulbus Masken tragen Bild: dpa

Misshandelte Kinder, unbehandelte Patienten: Was Mediziner über die psychosozialen Folgen des Lockdowns und der eingeschränkten Schulöffnungen berichten, ist erschreckend.

Selbst wenn die Risiken durch Urlaubsheimkehrer in der jüngsten sächsischen Studie über Grundschulen und Gymnasien noch nicht erfasst werden konnten, machen ihre Ergebnisse Mut für den Alltag unter Corona-Bedingungen. Denn auch im Juni und Juli wurde kein akut infizierter Schüler oder Lehrer gefunden. Vielmehr bestätigt die Leipziger Studie die schon früher veröffentliche Studie aus Dresden, die eine erstaunlich geringe Immunität unter Schülern und Lehrern weiterführender Schulen zu Tage gefördert hatte.

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Schulen haben sich auch nach der frühen Öffnung in Sachsen nicht als Infektionsbeschleuniger erwiesen. Die Mediziner des Leipziger Universitätsklinikums haben sich deshalb eindeutig für Schulöffnungen nach den Sommerferien mit klaren Hygieneauflagen ausgesprochen. Es ist beruhigend, dass sie den Schulbeginn nach den Sommer- und Herbstferien weiterhin mit ihren Studien begleiten.

Wirklich erschreckend ist alles das, was die Mediziner über die psychosozialen Folgen des Lockdown und der eingeschränkten Schulöffnungen berichten. Alle Spuren von häuslicher Misshandlung, die oft in Kindergärten und Schulen entdeckt werden, blieben im Verborgenen. Monatelang sahen die Kinderärzte keine misshandelten Kinder oder Babies mit Schütteltrauma mehr. Wer sich klarmacht, dass die häusliche Beengtheit und sozial prekäre Verhältnisse solche Misshandlungen begünstigen, ahnt das Ausmaß des zu befürchtenden Grauens. Es wird wohl erst in einigen Monaten deutlicher offenbar werden.

Aber auch chronisch kranken Kindern erging es nicht besser als Erwachsenen, die dringend einer Behandlung bedurft hätten: ein Diabetes-Kind bekamen die Ärzte erst wieder zu sehen, als sein Leben in akuter Gefahr war. Ähnliche Berichte gibt es aus den Vereinigten Staaten, wo leukämiekranke Kinder nicht rechtzeitig zur dringend nötigen Behandlung kamen. Auch deshalb gilt es, Schulschließungen möglichst zu vermeiden und sie nur im äußersten Notfall anzuordnen. Denn die Kinder brauchen die Schule – als Schutz und festen Rahmen ihres Lebens mehr als vielen bewusst ist.

Mecklenburg-Vorpommern - Schulstart unter Corona-Bedingungen - © AFP

Quelle: F.A.Z.

Autorenporträt / Schmoll, Heike

Heike Schmoll - Politische Korrespondentin in Berlin, zuständig für die „Bildungswelten“.

Mehr zum Thema

Steigende Infektionszahlen - Was die Bundesländer zur Maskenpflicht an Schulen planen - Heike Schmoll, Berlin

 

FAZ plus ArtikelSächsische Corona-Studie - Schulschließungen wegen Corona für Kinder dramatisch - Stefan Locke, Dresden

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SCHWACHSINNIGE BESTIMMEN MASKENPFLICHT AN BERLINER SCHULEN

Gilt nicht im Unterricht - Berlin führt Maskenpflicht an Schulen ein

Eine Schülerin trägt auf dem Schulhof eine Maske, Symbolbild (Quelle: DPA/Arne Dedert)

Audio: Inforadio | 30.07.2020 | Thorsten Gabriel | Bild: DPA/Arne Dedert

Wenn in Berlin am 10. August der Schulbetrieb nach den Ferien wieder beginnt, werden Schülerinnen und Schüler einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen - auf Fluren, in Aufenthalts- und Gemeinschaftsräumen oder der Toilette, nicht aber im Unterricht.

Berlin wird im Kampf gegen das Coronavirus eine Maskenpflicht an Schulen einführen. Die Regelung soll nach Ferienende in gut einer Woche für Schüler, Lehrer und andere Beschäftigte in Schulgebäuden gelten, wie Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Donnerstag mitteilte.

Sie müssen einen Mund-Nasen-Schutz zum Beispiel auf Fluren, in Aufenthalts- und Gemeinschaftsräumen oder der Toilette tragen, also dort, "wo Gruppen sich mischen", wie Scheeres ausführte. In Unterrichtsräumen oder im Hort soll diese Verpflichtung nicht gelten - entgegen ursprünglicher Pläne auch auf dem Pausenhof. Darauf verständigten sich Vertreter der Senatsverwaltung und von Schulleitungsverbänden am Donnerstag.

Der Leiter der Vereinigung der Oberstudiendirektoren, Ralf Treptow, sagte: "Wir wollen alle den Regelbetrieb. Wir wollen alle, dass die Schüler wieder zur Schule gehen können. Und wir wollen alle den Regelbetrieb so lange wie möglich aufrecht erhalten." Da könne man jetzt nicht einfach so tun, als wenn die Pandemie beendet ist.

Grundsätzliche Zustimmung, Kritik an Kurzfristigkeit

Mit der Maskenpflicht, die der Berliner Senat am kommenden Dienstag noch formal beschließen muss, ist die Hauptstadt eine Art Vorreiter unter den Bundesländern. In Berlin beginnt der Schulbetrieb nach Ferienende am 10. August.

Bei den Fraktionen im Abgeordnetenhaus stieß die neue Regel überwiegend auf Zustimmung. Während SPD, Linke, Grüne, AfD und mit Abstrichen auch FDP sie befürworteten, übte lediglich die CDU Kritik und sprach von "Panik statt Planung". Unklar sei zum Beispiel, was mit Schülern passiere, die keine Maske trügen, oder solchen, bei denen die Eltern das ablehnten. Die Schulen würden alleingelassen, sagte CDU-Bildungsfachmann Dirk Stettner.

Auch Vertreter der anderen Fraktionen bemängelten zwar, dass die Maskenpflicht sehr kurzfristig komme und kein komplettes Hygienekonzept ersetzen könne, grundsätzlich befürworten sie aber eine Maskenpflicht dort, "wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann", wie es etwa AfD-Gesundheitsexperte Herbert Mohr sagte.

Brandenburg plant keine Maskenpflicht

Auch anderswo in Deutschland könnte der Mund-Nasen-Schutz nach Ende der Ferien zum Schulalltag gehören, entsprechende Überlegungen gibt es bereits. Offen ist aber vielfach noch, ob und in welchem Umfang das verpflichtend sein soll.

In Baden-Württemberg etwa ist nach den Sommerferien eine Pflicht geplant. In einigen anderen Ländern wie Nordrhein-Westfalen wiederum ist von freiwilligen Maskengeboten die Rede, oder es liegt - wie in Hessen oder Sachsen - im Ermessen der Schulen.

Brandenburg plant aktuell keine Maskenpflicht. "Unser Hygieneplan sieht erstmal die Maskenpflicht an Schulen nicht vor", sagte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) am Donnerstag, "wir müssen bei unseren Maßnahmen immer auf die aktuellen Infektionszahlen schauen, aber auch, wie das Verhältnis der Angemessenheit von Eingriffen in die Grund- und Freiheitsrechte zum Infektionsgeschehen ist." Die Entscheidung fällt allerdings in den Bereich der Bildungsministerin Britta Ernst (SPD).

In Brandenburg soll der reguläre Schulbetrieb ebenfalls ab 10. August losgehen. Lehrern wird im neuen Hygieneplan empfohlen, im Kontakt zu Kollegen, Eltern und anderen Besuchern, bei der Schülerbeförderung und in Pausen auf dem Schulhof Masken zu tragen, wenn der Abstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann. Die Abstandsregel gilt für den Kontakt zwischen Lehrern, zwischen Lehrern und Eltern und anderen Besuchern - vor allem im Lehrerzimmer, in Pausenbereichen oder der Teeküche.

Ausnahme für Förderschulen

Nach dem Willen des rot-rot-grünen Berliner Senats sollen die Schulen im neuen Schuljahr trotz Corona-Krise wieder weitgehend im Regelbetrieb arbeiten - also mit Präsenzunterricht und wegen der großen Schülerzahl in den Räumlichkeiten ohne Mindestabstand. Ausnahmen gelten für Schüler mit Vorerkrankungen.

Die Maskenpflicht ist als Teil von Hygieneplänen nun ein Baustein, um den Schutz vor Ansteckung mit dem Virus zu verbessern. Außerdem ist geplant, Klassenverbände den ganzen Tag im selben Raum zu beschulen, um Begegnungen mit anderen Schülern zu vermeiden. Wichtig ist in dem Zusammenhang auch das regelmäßige Lüften der Räume.

Die Verpflichtung, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, gilt laut Bildungsverwaltung grundsätzlich für alle Schulformen. Für Förderschulen, an denen behinderte Menschen lernen, wird es aber Ausnahmen geben. Offen ist noch, ob an den Schulen Masken vorgehalten werden für Schüler, die keine oder diese vergessen haben. Dazu seien noch Gespräche geplant, hieß es.

Sendung: Inforadio, 30.07.2020, 16:00 Uhr

HINTERGRUND

Maskenpflicht an Schulen (Quelle: imago-images)

imago-images

Außerhalb der Klassenräume - Bildungsverwaltung bereitet Maskenpflicht an Berliner Schulen vor

Symbolbild- Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse stehen auf einem Schulhof mit Abstand zueinander in einer Reihe. (Bild: dpa/Arne Dedert)

dpa/Arne Dedert

Interview | Schulleiterin Astrid-Sabine Busse "Wir gehen von einem Normalbetrieb an den Schulen aus"