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Uebersetzt von Theo Gottwald - 08. Dezember 2018

Ende der Obdachlosigkeit, höherer Mindestlohn, gerechtere Steuern, Rente ab 60, Bildung, eine einheitliche Sozialversicherung, Stopp von Privatisierungen, mehr Sozialwohnungen, direkte Demokratie. All das gilt auch für Deutschland.

Alle Forderungen der Proteste in Frankreich zum Nachlesen:

Abgeordnete Frankreichs,

Hiermit überbringen wir Ihnen die Anweisungen des Volkes, damit Sie diese in Gesetze fassen:

Schluss mit Obdachlosigkeit: DRINGEND.

Höhere Progression der Einkommenssteuer (mehr Stufen)

Anhebung des Mindestlohnes auf 1.300 Euro netto.

Mehr Unterstützung für die kleinen Geschäfte in den Dörfern und Stadtzentren. Schluss mit dem Bau von großen Gewerbezonen rund um die Großstädte, die nur den Einzelhandel abwürgen. Für mehr kostenlose Parkplätze in den Stadtzentren.

Masterplan für die Isolation von Wohnungen. (Ökologie betreiben und zugleich den Haushalten Einsparungen zu ermöglichen)

Die GROSSEN (McDonald´s, Google, Amazon, Carrefour ...) sollen viel zahlen und die Kleinen (Handwerker, Klein- und Mittelbetriebe) sollen wenig zahlen müssen.

Für ein gleiches System der Sozialversicherung für Alle (auch Handwerker und kleine Selbständige eingeschlossen). Abschaffung der gesonderten Sozialversicherung für Selbständige (RSI)

Das Rentensystem muss solidarisch und gesellschaftsfähig bleiben. Keine Rente nach Punkten.

Schluss mit den Steuererhöhungen auf Kraftstoffe.

Keine Rente unter 1.200 Euro.

09.Nov.2018 UPDATE:

Der Bundesrat veröffentlicht in Kürze seinen neuesten Bericht zum Rohstoffsektor in der Schweiz. Public Eye publiziert vorgängig zwei Fälle von fragwürdigen Geschäftspraktiken in der Rohstoffbranche. In der Hauptrolle der ersten Recherche: die Schweizer Firmen Glencore, Vitol und Trafigura.
Im Rahmen der Petrobras-Affäre, einem der grössten Korruptionsskandale der Geschichte, interessiert sich die brasilianische Justiz auch für Verträge der drei Firmen mit dem Ölkonzern Petrobras. Glencore, Vitol und Trafigura, die weltweit grössten Rohstoff-Handelsgesellschaften, schlossen mit dem brasilianischen Konzern lukrative Öldeals ab.

Die dubiosen Methoden der Schweizer Handelsfirmen in Brasilien - 2018

Die Korruptionsaffäre Lava Jato, die in Brasilien für ein politisches und juristisches Erdbeben sorgte, wirft ihren Schatten auch auf den Schweizer Finanzplatz: Auf die Konten von Dutzenden von Schweizer Banken sind Schmiergelder geflossen. Nun zeigt unsere Recherche, dass auch die grossen Schweizer Rohstoffhandelsfirmen Millionen von Provisionen an zweifelhafte Vermittler zahlten.

Gedanken zum „Recht auf eine gesunde Umwelt“

In dem Beitrag „Human rights and the international protection of biodiversity – a promising alliance“ (Teil 1 und Teil 2) stellt Romy Klimke die These auf, dass der Schutz der Biodiversität untrennbar mit der Verwirklichung von Menschenrechten verbunden sei. Sie greift dabei auf den Bericht von John Knox, Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für Umwelt und Menschenrechte (A/HRC/34/49), zurück und argumentiert, dass diese Thematik in der aktuellen Debatte bisher kaum berücksichtigt werde. Zwar bestünden bereits völkerrechtliche Mechanismen und Verpflichtungen, um Biodiversität in hinreichendem Maße zu schützen, es mangele jedoch an einer effektiven Umsetzung durch die Staatengemeinschaft. Dies liege insbesondere daran, dass dem überwiegend ökozentrisch motivierten Biodiversitätsschutz kaum Priorität beigemessen werde. Dies könne gelöst werden, indem Artenschutz als Teil eines Menschenrechtes auf eine gesunde Umwelt (right to a healthy environment) unter völkerrechtlichen Schutz gestellt werde.

Ein indigenes Volk in Peru bildet staatliche Strukturen, um die Natur zu schützen

von Paul Codjia und Raphaël Colliaux - Le Monde diplomatique - 09.08.2018

Kurz vor acht Uhr morgens legt unsere Schaluppe in Santa María de Nieva ab, der Hauptstadt des Distrikts Condorcanquí. Fünf Stunden sind es bis La Poza, einer Siedlung inmitten des Wampis-Territoriums [1]. In der Gegend leben mehr als zehntausend Jäger, Fischer und Kleinbauern - inzwischen auch einige Lehrer und Krankenpfleger - in kleinen Dörfern und Gemeinschaften. Wir befinden uns im Norden des peruanischen Amazonasgebiets, zwischen den Provinzen Amazonas im Westen und Loreto im Osten.

Unser Boot fährt langsam den Río Santiago hinauf, der westlich der grünen Kampankis-Berge verläuft, der letzten Ausläufer der Anden vor der riesigen Amazonas-Ebene. Mancherorts sieht man aufgeworfene Erdhügel am Ufer: Hinterlassenschaften illegaler Goldschürfer, die die Erde mit Quecksilber waschen, um das Gold herauszulösen, wie uns ein Mitreisender erklärt, ein Wampis oder Awajún. Mehr will er zu dem Thema nicht sagen. Später erfahren wir, dass manche Einheimische die Goldsuche befürworten, während sich die „Große Versammlung“ (Uun Iruntramu), das Parlament der Autonomen Territorialregierung der Wampis-Nation (GTANW) dagegen ausgesprochen hat.

Seit dem 16. 2. 2016, rechtswirksam seit dem 1. 12. 2016, können Symptome der Haut und des Rachens in Deutschland und Österreich nicht mehr als Masern bezeichnet werden. Besonders den Masern-Impfungen, aber auch allen Impfungen generell, kann und darf aus rechtlichen sowie wissenschaftlichen Gründen kein Nutzen mehr zugesprochen werden.

Im Masern-Virus-Prozess wurde die wissenschaftliche Tatsache festgestellt und mit Urteil des Oberlandesgericht Stuttgart am 16.2.2016 dokumentiert (Aktenzeichen: 12 U 63/15), dass diejenige Publikation aus dem Jahr 1954, die der gesamten Virologie zugrunde liegt, kein Beweis für die Existenz eines Virus darstellt.

Es wurde versucht, dieses brisante Urteil rückgängig zu machen. Der Bundesgerichtshof (BGH) jedoch bestätigte das weitreichende Urteil und die darin festgestellten Tatsachen am 1. 12. 2016 (Aktenzeichen: I ZR 62/16). Durch diesen Entscheid des BGH wurde die Aussage, dass es keinen Beweis für die Existenz des Masern-Virus gibt, zum Bestandteil der höchstrichterlichen Rechtsprechung in Deutschland.

Besagte Publikation aus dem Jahr 1954, die Spekulationen des späteren Nobelpreisträgers John Franklin Enders beinhaltet, in der die Autoren ihre Virusannahmen selbst in Frage stellen und widerlegen, wurde aufgrund des Nobelpreises an Enders zur Grundlage des globalen Glaubens an krank-machende Viren und des heutigen Impfwesens.

Seit 2016 ist Impfen wider-rechtlich und un-wissenschaftlich