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Ergänzung 29. März 2020: 5 Fragen an die Bundeskanzlerin

Das Paradox der Virologie – Wieso der meist harmlose Erreger so gefährlich ist

COVID-19 zerstört die soziale Ordnung.

Von Pia Heinemann - 22. März 2020 (aktualisiert 23. März 2020)

Coronaviren sind Wissenschaftlern schon lange bekannt. Dabei gibt es verschiedene Arten und einige können dem Menschen auch gefährlich werden. Welche das sind, darüber sprach WELT mit Prof. Uwe Liebert, Chefarzt am Institut für Virologie, Universitätsklinikum Leipzig.

Es begann angeblich mit einer Fledermaus – nun befürchten Experten weltweit Hunderttausende von Toten durch Covid-19. Ein Blick auf die Zahlen zeigt deutlicher als alle Worte, wie es zur Coronavirus-Krise kommen konnte.

PROLOG: "Ich werde derzeit oft gefragt, wann Corona denn 'vorbei sein wird', und alles wieder zur Normalität zurückkehrt. Meine Antwort: Niemals." Es gebe historische Momente, in denen die Zukunft ihre Richtung ändere, so der Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx. Seine außergewöhnliche und optimistische "Corona-Rückwärts-Prognose" veröffentlicht kress.de als Gastbeitrag. Update: Krisenbeschluss siehe untenstehend.

Wie wir uns wundern werden, wenn die Krise vorbei ist

Unklare Zukunft ohne Angst angehen.

By Matthias Horx - 19. March 2020

Die Welt as we know it löst sich gerade auf.

Aber dahinter fügt sich eine neue Welt zusammen, deren Formung wir zumindest erahnen können.

Dafür möchte ich Ihnen eine Übung anbieten, mit der wir in Visionsprozessen bei Unternehmen gute Erfahrungen gemacht haben.

Wir nennen sie die RE-Gnose. Im Gegensatz zur PRO-Gnose schauen wir mit dieser Technik nicht "in die Zukunft". Sondern von der Zukunft aus ZURÜCK ins Heute.

Klingt verrückt? Versuchen wir es einmal:

«Vor unseren Augen kreiert sich ein mörderisches System»

Eine konstruierte Vergewaltigung und manipulierte Beweise in Schweden, Druck von Grossbritannien, das Verfahren nicht einzustellen, befangene Richter, Inhaftierung, psychologische Folter – und bald die Auslieferung an die USA mit Aussicht auf 175 Jahre Haft, weil er Kriegsverbrechen aufdeckte: Der Uno-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer, spricht über die brisanten Erkenntnisse seiner Untersuchung im Fall von Wikileaks-Gründer Julian Assange.

«Ich habe noch nie einen vergleichbaren Fall gesehen»: Nils Melzer, Uno-Sonderberichterstatter zu Folter.

Ein Interview von Daniel Ryser und Yves Bachmann (Bilder), 31.01.2020

1. Die schwedische Polizei konstruiert eine Vergewaltigung

Nils Melzer, warum befasst sich der Uno-Sonder­berichterstatter für Folter mit Julian Assange?
Das hat mich das Auswärtige Amt in Berlin kürzlich auch gefragt: Ist das wirklich Ihr Kernmandat? Ist Assange ein Folteropfer?

Was haben Sie geantwortet?
Der Fall berührt mein Mandat in dreifacher Hinsicht.

Erstens: Der Mann hat Beweise für systematische Folter veröffentlicht. Statt der Folterer wird nun aber er verfolgt.

Zweitens wird er selber so misshandelt, dass er heute selbst Symptome von psychologischer Folter aufzeigt.

Luisa Neubauer kündigt "Klimaklage" an

Mehrere Umweltschutz-Organisationen und Aktivisten wollen Verfassungsbeschwerde gegen die Bundesregierung einreichen. Deren Klimaschutzpolitik geht ihnen nicht weit genug.

Luisa Neubauer: Die Klimaklage ist auf dem Weg - ODD ANDERSEN/ AFP

Junge Klimaaktivisten und mehrere Umweltorganisationen wollen vor dem Bundesverfassungsgericht mehr Klimaschutz erzwingen. Insgesamt drei neue Verfassungsbeschwerden gegen den Bundestag und die Bundesregierung wollen Greenpeace, die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und Germanwatch am Mittwoch um 10 Uhr in Berlin vorstellen.

Dabei geht es um eine Neuauflage des Klimaschutzgesetzes mit ausreichenden und wirksamen Maßnahmen. Mit dabei ist auch Luisa Neubauer von Fridays for Future: "Gemeinsam mit einigen anderen jungen Menschen werde ich vor dem Bundesverfassungsgericht eine Klimaklage einreichen", schrieb sie auf Twitter. Eine Erklärung dazu werde am Mittwoch auf der Bundespressekonferenz abgegeben. Zudem soll es um den aktuellen Stand der schon Ende 2018 eingereichten Klimaklage des Naturschutzbunds BUND gehen.

George Orwells 1984 war eine Warnung und keine Bedienungsanleitung

Die Massnahmen zum Corona-Virus werden die Welt wie wir sie kennen massiv verändern. 

By Kurt Brand - 13. 

Im Jahr 1964 veröffentlichte der Schweizer Schriftsteller Max Frisch den Roman „Mein Name sei Gantenbein“, in dem die Frage nach der Identität eines Menschen und seiner sozialen Rolle in der Gesellschaft thematisiert wird. Der Protagonist, Theo Gantenbein, sagt in diesem Roman den bemerkenswerten Satz: „Jeder Mensch erfindet sich früher oder später eine Geschichte, die er, oft unter gewaltigen Opfern, für sein Leben hält.“

Die meisten Menschen streben nach Aufmerksamkeit und jeder will geliebt werden – am besten so, wie er ist. Trotzdem scheuen sich die meisten Menschen davor, authentisch zu sein. Ihr wahres „Ich“ verbergen sie hinter einer Maske. Positive Selbstdarstellung in der Öffentlichkeit (z. B. in Bewerbungen, sozialen Medien oder Liebesbeziehungen) hat nicht nur eine soziale Funktion, sondern dient auch dem Selbstschutz, da Menschen im ungünstigsten Fall an negativen Erinnerungen und Erlebnissen zerbrechen können.